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Ärztlicher Bereitschaftsdienst Adenau

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Zum 1. Januar 2014 richtete die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV) am Krankenhaus "St. Josef" Adenau einen Ärztlichen Bereitschaftsdienst ein - neben der Bereitschaftsdienstzentrale Bad Neuenahr-Ahrweiler. Darauf einigten sich im Dezember 2013 die KV und die Marienhaus-Kliniken GmbH als Trägerin des Krankenhauses "St. Josef" Adenau.[1]


Öffnungszeiten

samstags, sonntags und feiertags jeweils von 10 bis 16 Uhr

Chronik

Unmittelbar nach der am 1. Juli 2013 in Kraft getretenen Neuregelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes war geplant, dass sich auch die Patienten aus der Verbandsgemeinde Adenau und Teilen der Verbandsgemeinde Altenahr im Bedarfsfall ausschließlich an die mindestens 40 Kilometer entfernte Bereitschaftsdienstzentrale Bad Neuenahr-Ahrweiler wenden. Gegen diese Neuregelung gab es in Bevölkerung und Kommunalpolitik erhebliche Proteste. Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Hermann-Josef Romes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, und der Adenauer Bürgermeister Arnold Hoffmann sowie der Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau e.V. und der Ortsverband Reifferscheid der Katholischen Arbeitnehmerbewegung protestierten gegen diesen Plan und setzten sich für die Einrichtung eines Bereitschaftsdienstes in Adenau ein.

Die Kompromisslösung, auf die sich beide Seiten einigten, sieht vor, dass die Bereitschaftsdienstzentrale Bad Neuenahr-Ahrweiler weiterhin auch für die ärztliche Versorgung von Patienten aus der Region Adenau zuständig bleibt. Hausbesuche außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Arztpraxen in der Region Adenau müssen daher weiterhin bei der BDZ Bad Neuenahr-Ahrweiler angefordert werden. In Notfällen müssen Patienten den Rettungsdienst alarmieren.

siehe auch

Portal "Notfälle & Notrufe"

Fußnoten

  1. Quelle: Frieder Bluhm: Adenau bekommt ärztlichen Bereitschaftsdienst, rhein-zeitung.de vom 19. Dezember 2013