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Betriebskindergarten der Wolfcraft GmbH Weibern

Aus AW-Wiki
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Der Betriebskindergarten der Wolfcraft GmbH Weibern, 1995 auf Initiative von Robert Wolff eröffnet, betreut nicht nur Kinder von Firmenmitarbeitern, sondern auch Kinder betriebsfremder Familien. Zum Einzugsgebiet der eingruppigen Einrichtung gehören Kempenich, Hohenleimbach und Spessart. Die Öffnungszeiten der Einrichtung richten sich nach den Arbeitszeiten der Angestellten.


Anschrift

Raiffeisenring

56746 Kempenich

Kontakt

Leitung

Leiterin: Ulrike Grones

Ansprechpartnerin: Gabriele Wolff

Trägerin

Wolfcraft GmbH Weibern

Gründung und Entwicklung

Ulrike Grones, Leiterin der Einrichtung, ist von Anfang an dabei. Mit ihr zusammen begannen am 1. Juli 1995 Marianne Lambrich und Carmen Schäfer als Praktikantin. Zwei Monate zuvor war in unmittelbarer Nähe das neue Verwaltungsgebäude der Wolfcraft GmbH Weibern in Betrieb genommen worden. Der Start der war allerdings mit manchen Problemen behaftet. Dr. Alexander Saftig, damals bei der Kreisverwaltung Ahrweiler als Leiter des Jugendamts zuständig für Kindergärten, der damalige Bürgermeister Hermann Höfer und die Ortsbürgermeister der Gemeinden Kempenich, Spessart, Hohenleimbach und Weibern, waren dankbar dafür, dass der Wolfcraft-Kindergarten nicht nur Kindern von Firmenmitarbeitern Plätze bot, sondern auch Kindern betriebsfremder Familien.

Ca. 2010 erfolgte ein erster Erweiterungsbau, um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden und Ganztagsplätze einzurichten.

Beim Sommerfest des Betriebskindergartens im Juli 2014 übergab der Förderverein des Betriebskindergartens der Wolfcraft GmbH Weibern eine Matsch-Anlage. Sie war dem Engagement einzelner Eltern sowie finanzieller Unterstützung durch die Wolfcraft GmbH Weibern und weiterer Förderer zu verdanken.[1]

Im Juli 2015 wurde das 20-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert.Zu dieser Zeit wird die Einrichtung von 22 Kindern besucht. Gabriele Wolff, verantwortlich für den Betriebskindergarten, sagte in ihrer Ansprache: „Inzwischen sind alle mit dem bei der Gründung noch umstrittenen Konzept gewachsen, es ist ein offener Raum für Kinder und Erwachsene entstanden und es wurde ein dichtes Netzwerk geknüpft, was sich unter anderem in der Vielzahl von Praktikanten zeigt.“ Die Kita sei eine zeitgemäße Fortführung des sogenannten Wolfcraft-Modells: „Hier werden Mitarbeiter zu Mitunternehmern. Firmengründer Robert Wolff baute Sporthalle und Bad für die Beschäftigten, in den 1990er-Jahren haben wir versucht, mit dem Kindergarten eine Balance im Spannungsfeld Familie und Beruf zu finden. Dabei stand das Kindeswohl stets an erster Stelle, die Maxime lautet auch nach zwei Jahrzehnten noch: Ein Kind soll werden, was es möchte.“ „Der Betriebskindergarten war damals ein wunderbarer Schritt, aber auch ein mutiger, der letztlich von Erfolg gekrönt war und bis heute ist“, lobte der Kreisbeigeordnete Friedhelm Münch, „es war die erste im Bedarfsplan enthaltene Kindertagesstätte dieser Art im Kreis Ahrweiler.“ Die Wolfcraft GmbH Weibern bringe Jahr für Jahr 50.000 Euro für die Kita auf. "Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Erzieherinnen sind gemeinsam mit Kindern erarbeitete Projekte, deren Ergebnisse durch Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Zirkusvorführungen und Feste dargestellt werden", berichtete die Rhein-Zeitung anlässlich des Jubiläums.[2]

Mediografie

Pädagogisches Kita-Projekt beim Kempenicher Werkzeughersteller wolfcraft: Die Großbaustelle von nebenan, blick-aktuell.de vom 11. Januar 2017

Weblink

http://www.betriebskita-wolfcraft.de

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 23. Juli 2014
  2. Quelle: Hans-Josef Schneider: Kindergarten von Wolfcraft feiert 20. Geburtstag - Einrichtung war 1995 die erste ihrer Art im gesamten Kreis Ahrweiler, in: Rhein-Zeitung vom 7. Juli 2015