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Peter Josef Schmitz

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Peter Josef Schmitz (rechts) mit Willi Klapperich

Peter Josef Schmitz (FWG) (* 1950) war von 1999 bis 2019 Ortsbürgermeister von Weibern. 1989 wurde er Mitglied der Freien Wählergruppe Weibern sowie Mitglied des Gemeinderats Weibern. Darüber hinaus war Schmitz Mitglied im Verbandsgemeinderat Brohltal. Zusammen mit seiner Ehefrau Liane hat Schmitz zwei Töchter. Ab 1980 unterrichtete er Mathematik und Physik an der Berufsbildenden Schule des Landkreises Ahrweiler. Schmitz wurde in der Wahlperiode von 2009 bis 2014 in den Schulträgerausschuss des Kreises Ahrweiler entsandt. Projekte während der 20-jährigen Amtszeit von Schmitz waren die Ansiedlung von Nahversorgern im Ort, Sanierung und Erweiterung der Robert-Wolff-Halle, sehr erfolgreiche Teilnahmen am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, Neugestaltung des Dorfzentrums um die restaurierte Mariensäule, die Ausweisung neuer Baugebiete und das Tuffsteinzentrum. Besonders am Herzen lag ihm stets das Freizeitbad Brohltal. Auch nach seiner Zeit als Bürgermeister gehört er zu der Arbeitsgruppe, die sich um das Weiterbestehen dieser Freizeiteinrichtung kümmert. In Sachen Windkraft war Schmitz eine weithin anerkannte Koryphäe. Dem Weiberner Beispiel ist jedoch bis zu Schmitz' Abschied niemand im Kreis Ahrweiler gefolgt. Als Vertreter des Kreises Ahrweiler war Schmitz in Gremien des Wasserversorgungsweckverbands Maifeld-Eifel tätig.[1]


Vita

Peter Josef Schmitz wurde 1950 in Weibern geboren. Bis zu seiner Pensionierung war er als Lehrer tätig. Schmitz übte viele Jahre lang Ämter im kommunalpolitischen Bereich aus. Bei der Kommunalwahl 1999 wurde er Ortsbürgermeister von Weibern; bei der Kommunalwahl 2004 ist er in den Verbandsgemeinderat Brohltal gewählt worden. Darüber hinaus engagierte er sich viele Jahre in verschiedenen Ausschüssen auf Kreisebene. Weiteren ist Peter Josef Schmitz langjähriges Vorstandsmitglied des Weiberner Vereinsrings, Mitglied des Wirtschaftsrates des Turn- und Sportvereins Weibern und Mitglied der Geschäftsleitung der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern UG. Darüber hinaus wurde er Präsident des Handballverbands Rheinland und Mitglied in Führungsgremien des Deutschen Handballbundes.[2]

Im Februar/März 2014 wurde Schmitz von der Freien Wählergruppe Weibern erneut als Ortsbürgermeisterkandidat und als Spitzenkandidat für die Wahl des Gemeinderats Weibern im Rahmen der Kommunalwahl 2014 nominiert. „Meine Kandidatur zielt nicht darauf ab, anderen Parteien Mandate abspenstig zu machen, sondern um wiedergewählt zu werden und auch in den nächsten fünf Jahren als Ortsbürgermeister Weibern nach vorn zu bringen“, sagte er der Versammlung. Die vorangegangenen 15 Jahre seien gut für Weibern gewesen - und so solle es auch bleiben. Weibern brauche einen Bürgermeister, der nicht polarisiert, sondern moderiert und bei dem das Wir vor dem Ich komme. „Noch nie war die Grundstimmung im Rat so harmonisch und nur an der Sache ausgerichtet", sagte Schmitz weiter, „über die Jahre hat sich eine niveauvolle Diskussionskultur entwickelt.“ Neben dem Erhalt einer intakten Infrastruktur sei das Vereinsleben sehr wichtig. Mit der Bildung eines Fördertopfes, der Zusammenarbeit der Vereine bei Kirmes, Karneval, Tuffsteinfest und einer hervorragenden Jugendarbeit stehe Weibern beispielhaft da. „Nach einer Phase größerer Investitionen stehen künftig Aufgaben an wie die Unterhaltung der Dorferneuerungsprojekte, die Sanierung der Straßen und der Ausbau der Windenergie“, sagte Schmitz weiter.[3]

Im Februar 2020 wurde der zu dieser Zeit 69-Jährige in der Robert-Wolff-Halle aus der Kommunalpolitik verabschiedet. „Beim Betreten der Halle war mir nie so mulmig zumute wie heute“, sagte Schmitz. Schmitz habe die große Anteilnahme der Weiberner Bevölkerung mit Rührung zur Kenntnis genommen und die Anwesenheit einer Delegation aus der Partnergemeinde in Oberösterreich als Akt besonderen Wertschätzung gewertet, berichtete die Rhein-Zeitung. Schmitz verriet er an diesem Abend: „Das alles wäre nicht so gekommen, wenn die CDU vor mehr als 20 Jahren einen Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters nominiert hätte.“ So aber habe er, nach damals bereits fast zehn Jahren als Ratsmitglied, seinen Hut in den Ring geworfen und sich als FWG-Mann gegen den SPD-Konkurrenten Horst Daleki durchgesetzt. Zu Beginn seiner ersten Amtszeit als Bürgermeister sei es ihm um eine Annäherung der politischen Gruppierungen gegangen – ohne dass jemand seine Identität aufgeben muss. Verbandsgemeindebürgermeister Johannes Bell attestierte Schmitz: „Du hast das Klima im Rat zum Positiven verändert und überparteilich vieles auf den Weg gebracht. Geholfen hat dir dabei deine ruhige Art und Sachlichkeit, aber auch schon mal dein versteckter hintersinniger Humor.“ Karl Gundert, sein Nachfolger im Amt des Weiberner Bürgermeisters, zeichnete seinen Vorgänger mit dem Ehrenteller der Gemeinde Weibern aus und bekräftigte: „Du hast dich immer akribisch vorbereitet, deine Sitzungsleitung war stets auf Harmonie und Ausgleich ausgerichtet.“[4]

Hobbys

Neben Lesen und Reisen gehört der Sport zu den Hobbys von Peter Josef Schmitz. Er begann als Fußballer und Mitgründer der Freizeitmannschaft FC Strackfuß. Später wechselte er vom Fuß- zum Handball. Dort war er maßgeblich am Erfolg der Vulkan-Ladies beteiligt. Schmitz wurde zum Präsident des Handballverbands Rheinland gewählt.[5]

Auszeichnungen

Fußnoten

  1. Quelle: Hans-Josef Schneider: Bewegender Abschied für Ex-Ortschef Schmitz – Viele Worte des Dankes und Präsente in der Robert-Wolff-Halle, in: Rhein-Zeitung vom 3. Februar 2020
  2. Quelle: Ehrenamt: Staatssekretärin Beate Reich überreicht die Landesverdienstmedaille an Manfred Kolling und Peter Josef Schmitz sowie die Landesehrennadel an Konrad Gasper und Günther Köster, mjv.rlp.de vom 5. Mai 2014
  3. Quelle: Hans-Josef Schneider: Ortsbürgermeister Schmitz will weitermachen - FWG Weibern stellt Kandidaten auf, in: Rhein-Zeitung vom 5. März 2014
  4. Quelle: Hans-Josef Schneider: Bewegender Abschied für Ex-Ortschef Schmitz – Viele Worte des Dankes und Präsente in der Robert-Wolff-Halle, in: Rhein-Zeitung vom 3. Februar 2020
  5. Quelle: Hans-Josef Schneider: Bewegender Abschied für Ex-Ortschef Schmitz – Viele Worte des Dankes und Präsente in der Robert-Wolff-Halle, in: Rhein-Zeitung vom 3. Februar 2020
  6. Quelle: Überreichung der Landesverdienstmedaille: "Keine Selbstverständlichkeit", general-anzeiger-bonn.de vom 6. Mai 2014
  7. Quelle: Hans-Josef Schneider: Bewegender Abschied für Ex-Ortschef Schmitz – Viele Worte des Dankes und Präsente in der Robert-Wolff-Halle, in: Rhein-Zeitung vom 3. Februar 2020