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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Evangelisches Gemeindehaus Oberwinter

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Zum ehemaligen Evangelischen Gemeindehaus an der Hauptstraße in Oberwinter gehören einer kleiner Saal mit Bühne, der Platz für etwa 150 Menschen bietet, eine Küche und Jugendräume.


Der zum Gemeindehaus gehörende Pfarrsaal und Jugendkeller.

Standort

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Chronik

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberwinter stelle derzeit konkrete Überlegungen an, sich von ihrem Gemeindehaus zu trennen, berichtete der General-Anzeiger am 4. Oktober 2014. Entsprechende Überlegungen gebe es bereits seit drei Jahren. Bald werde eine Entscheidung fallen. Weil die Zahl der Gemeindemitglieder auf 1200 gesunken sei - und mit ihr die Einnahmen aus der Kirchensteuer - liege das Ergebnis auf der Hand. Eine kurz zuvor durchgeführte "Gebäudestrukturanalyse" habe ergeben, dass der Gebäudebestand der Kirchengemeinde unverhältnismäßig groß sei, so Thomas Dackweiler, der Baukirchmeister der Kirchengemeinde. Der Saal, dessen Betriebskosten sich auf 1700 Euro monatlich be.aufen, werde lediglich 15 Mal jährlich von der Kirchengemeinde genutzt. "Da müssen wir uns schon fragen, ob das Betreiben eines solchen Gemeindehauses so noch gerechtfertigt ist", sagte Dackweiler. Darüber hinaus sei ein nicht unerheblichen Sanierungsstau aufgelaufen: Das Gebäude müsse energetisch modernisiert und behindertengerecht umgestaltet werden.[1]

Verkauf an die Stadt

Zu Beginn des Jahres 2016 erwarb die Stadt Remagen das evangelische Gemeindehaus zum Kaufpreis von 220.000 Euro von der evangelischen Kirchengemeinde. Während einer Übergangszeit von drei Jahren kann die Kirchengemeinde den Saal kostenfrei nutzen. Bis dahin soll das Pfarrhaus am Yachthafen im Erdgeschoss so erweitert und saniert werden, dass dort auch größere Gruppen Platz finden. Dabei soll das Pfarrhaus auch zu dem kleinen Park mit dem Spielplatz hin geöffnet werden. Das Amtszimmer des Pfarrers wird dann in das kleine Fachwerkhaus verlagert, das zu dem Ensemble gehört und in dem bereits das Gemeindebüro untergebracht ist. Dadurch wird der administrative Bereich der Kirchengemeinde an einem Ort vereint. Während im Haupthaus des alten Gemeindehauses weiterhin Sozialwohnungen bestehen bleiben, solle der rückwärtige Teil mit dem Jugendkeller und Gemeindesaal künftig als Dorfgemeinschaftshaus dienen, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 1. März 2016. „Wir konnten die Immobilie nicht nach heutigen Maßstäben instand halten – das hätte unsere finanziellen Mittel überschritten, zumal wir als Gemeinde nach der Analyse unserer Kirche hinsichtlich des Immobilienbesitzes ohnehin überdimensioniert sind“, sagte Pfarrer Michael Schankweiler der RZ. Die Unterhaltung des Gemeindehauses habe jährlich 30.000 Euro gekostet. Die Pfarrgemeinde habe überraschend viele Kaufangebote mit höheren Summen erhalten, so Schankweiler weiter, „wir haben uns aber entschieden, das Haus der Bevölkerung von Oberwinter zur Verfügung zu stellen, weil es hier kein Dorfgemeinschaftshaus gibt.“ Der Saal sei immer schon für eine Vielzahl von Veranstaltungen genutzt worden, etwa für Theateraufführungen, Versammlungen, Proben des Männergesangvereins und der Tanzgruppe des Karnevalsvereins. In Kürze werde ein Trägerverein für das Dorfgemeinschaftshaus gegründet, in den die Ortsvereine Delegierte entsenden können.[2]

Siehe auch

Gemeindehaus Oberwinter e.V.

Fußnoten

  1. Quelle: Evangelische Kirche Oberwinter: Gemeindehaus soll verkauft werden, general-anzeiger-bonn.de vom 4. Oktober 2014
  2. Quelle: Judith Schumacher: Gemeindehaus Oberwinter soll Bürgern offen stehen – Stadt hat Immobilie übernommen – Saal wird weiter genutzt, in: Rhein-Zeitung vom 1. März 2016