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Freizeitbad Remagen

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Eingangshalle
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50-Meter-Becken

Das Freizeitbad Remagen ...


Anschrift und Lage

Goethestraße 1

53424 Remagen

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Kontakt

Öffnungszeiten

Das Bad ist montags von 11 bis 20 Uhr, dienstags bis freitags von 9 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Saison 2013: Erwachsene zahlen 6 Euro, für Kinder und Jugendliche kostet der Eintritt 3 Euro.

Saison 2014: Saisonkarten kosten 140 Euro für Erwachsene, für Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre, Vollzeitschüler, Schwerbehinderte (ab 50 Prozent), Zivil- und Wehrdienstleistende sowie Studenten und Auszubildende 70 Euro.[1]

Leitung

Michael Dillenberger (ab 1. August 2010), Vorgänger: Wilfried Bugge (31 Jahre lang bis Sommer 2010)

Träger

Stadt Remagen

Ausstattung

  • Springerbecken mit Fünf-Meter-Turm, Drei-Meter-Plattform sowie das Drei-Meter- sowie Ein-Meter-Brett.
  • ein Spaß- und ein Plantschbecken
  • 87 Meter lange Rutschbahn mit TÜV-Siegel

Die Becken fassen insgesamt rund drei Millionen Liter Wasser. Wind und Sonne lassen täglich je nach Witterung drei bis fünf Kubikmeter Wasser verdunsten. Und durch jeden Badegast gehen drei bis fünf Liter „Schleppwasser“ verloren, also Wasser, das an Kleidung und Körper bleibt, wenn das Becken verlassen wird. Der ph-Wert des Wasser wird zwischen 6,8 und 7,2 gehalten. Die Wasserqualität wird während des Betriebs drei Mal täglich geprüft. Darüber hinaus entnimmt das Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler alle vier Wochen eine Wasserprobe.[2]

Geschichte

1911 wurde in Remagen eine Rheinbadeanstalt errichtet.

Das Schwimmbad wurde am 24. August 1974 als „Allwetterbad“ eröffnet. Der Südwestfunk (Blick ins Land) berichtete von der Eröffnung.

Zur Eröffnung des Freizeitbades am 21. März 1974 sprang der damalige Bürgermeister Hans Peter Kürten in voller Montur vom Drei-Meter-Brett. Dazu hatte er allen Grund: Über ein Allwetterbad durfte sich in Rheinland-Pfalz zu jener Zeit nämlich nur noch Grünstadt freuen. Eine Winterumkleide, beheizbare Duschen und Toiletten, eine große Wärmehalle und der Schwimmkanal, der vom Warmen unmittelbar ins 50-Meter-Wettkampfbecken führt, das war damals im ganzen Lande weit und breit die Ausnahme. "Allwetterbad" nannte man die für rund 5,5 Millionen Mark auf einer Fläche von 21.000 Quadratmetern errichtete Badeanstalt zunächst, heute wird sie "Freizeitbad" genannt.

Am 21. März 1975 kamen 350 Besucher zur Eröffnung des Allwetterbades; drei Musikgruppen spielten. Am 6. August 1975 besuchte der 100.000. Badegast das Allwetterbad. Und bis zum 5. Oktober 1975 hatten 137.445 Badegäste das Schwimmbad besucht.

Über die Jahre wurde das Bad immer wieder modernisiert, erweitert und mit mehr neuen Angeboten ausgestattet. 1983 wurde eine 87 Meter lange Rutsche gebaut. Später kamen eine Wasserhindernisbahn im Spaßbecken und eine Beach-Volleyball-Anlage hinzu. Außerdem verfügt das Bad über einen Fernsehraum und ein großes Außenschachbrett.

Da die Betriebskosten unaufhörlich stiegen, entschloss sich der Stadtrat Remagen im Jahr 1984 zum Einbau eines Blockheizkraftwerks.

Rund 55.000 Menschen kommen im Schnitt pro Jahr in das Bad. Die höchste Besucherzahl überhaupt registrierte man mit 4703 Gästen an einem Sonntag im Juli 1983.

Während der 108 Öffnungstage des Jahres 2010 wurden 51.935 Badegäste gezählt. Im Jahr zuvor (2009) waren an 114 Öffnungstagen 53.377 Besucher gezählt worden. Trotz Einnahmen aus den Eintrittsgeldern in Höhe von rund 150.000 Euro musste die Stadt für das Betriebsjahr 2010 200.000 Euro zuschießen, damit die Kosten des Bades gedeckt werden konnten.[3]

Saison 2012

Die Stadt Remagen hat 2012 wieder in das Bad investiert: Rund 160.000 Euro kosteten die Erneuerung der Dachabdichtung des Umkleidebereichs sowie die dortige Anbringung der mehrere Kilometer langen Absorberschläuche. Mit den schwarzen Kunststoffrohren wird Wasser durch Sonnenenergie erhitzt und später in die Schwimmbecken eingeleitet, sodass die Wassertemperatur von 23 Grad schneller erreicht wird. Die damit verbundenen Einsparungen belaufen sich jährlich auf rund 20.000 Euro.

Im Jahr 2012 war das Bad an 121 Tagen geöffnet. Rund 56.000 Gäste wurden gezählt, was einem Tagesdurchschnitt von 465 Besuchern entspricht. Das ist der beste Wert seit 2003. Bei der gleichen Anzahl an Öffnungstagen waren im Jahr zuvor lediglich 43.220 Gäste im Bad gezählt worden. Bürgermeister Herbert Georgi sagte in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses: „Der überaus heiße August hat uns quasi den Kopf aus der Schlinge gezogen. An den zehn Sonnentagen in Folge besuchten rund 21 600 Gäste das Bad.“ Die Rhein-Zeitung berichtete am 23. Oktober 2012:

Im Vergleich mit den umliegenden Freibädern in der Region in der Kategorie Gesamtbesucherzahlen belegt Remagen den zweiten Platz hinter dem Freibad in Bonn-Rüngsdorf. Linz, Bad Bodendorf und Brohltal werden auf die folgenden Plätze verwiesen.

Saison 2013

63.038 Badegäste wurden in der Saison 2013 gezählt. Während der Wintermonate 2013/14 wurde eine neue 20.000 Euro teure Steuerungsanlage für die vier Umwälzpumpen eingebaut, die beim Sparen von Energie und Kosten helfen soll. Die Investition soll sich bereits nach zwei bis drei Jahren amortisieren. Die drei Wasserbecken des Bades fassen insgesamt etwa rund drei Millionen Liter Wasser. Vor dem Badesaison steht Jahr für Jahr eine zwei Wochen dauernde mikrobiologische Beprobung. Erst wenn uns das Labor grünes Licht gibt, dürfen Badegäste eingelassen werden. Zum Saisonstart am Samstag, 10. Mai 2014, werden das Nichtschwimmerbecken sowie das 50-Meter-Becken geöffnet. Das Sprungvergnügen mit Sprungbrettern von einem und drei Metern sowie Fünf-Meter-Turm wird erst später geöffnet. Bis Sommer 2014 soll das alte Kinderplantschbecken abgerissen und das neue fertig sein. 31.000 Euro investiert die Stadt Remagen in das Projekt. Öffnungszeiten und Eintrittspreise bleiben gegenüber 2013 unverändert.[4]

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Freizeitbad Remagen: Saisontickets zum Schnäppchenpreis, general-anzeiger-bonn.de vom 10. April 2014
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 28. April 2011
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 28. April 2011
  4. Quelle: Rhein-Zeitung vom 16. April 2014