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Gedenkstätte für die zivilen Bombenopfer des Zweiten Weltkriegs (Ahrweiler)

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Am 13. November 2005 wurde auf dem Ahrtor-Friedhof Ahrweiler diese Gedenkstätte zur Erinnerung an den Angriff und seine Opfer eingeweiht.
Gedenkstätte AW 2.jpg

Auf Initiative der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler und des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“ wurde am 13. November 2005 (Volkstrauertag) von Pastor Walter Alfter und der evangelischen Pastorin Regina Meinhof auf dem Ahrtor-Friedhof in Ahrweiler die Gedenkstätte für die zivilen Bombenopfer des Zweiten Weltkriegs eingeweiht. Diese Gedenkstätte war für sinnvoll erachtet worden, weil die Opfer etwa des Bombenangriffs auf Ahrweiler am 29. Januar 1945 unterschiedliche Grabstätten erhalten hatten, die keine Kriegsgräber waren. Die beiden Bronzetafeln rechts und links tragen die Namen der Opfer aus Ahrweiler, aber auch an vier namentlich nicht bekannte Russen, die in Ahrweiler starben, wird erinnert. Ein Zuschuss der Stadtverwaltung und viele Spenden der Bürgerinnen und Bürger haben diese Gedenkstätte entstehen lassen. An der Einweihungsveranstaltung nahmen neben Pfarrer und Pastorin auch Bürgermeister Hans-Ulrich Tappe und Wilbert Herschbach, Vorsitzender des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“, sowie viele Einwohner teil. „Wir Alten denken mit Wehmut an die schlimme Zeit zurück“, sagte Pastor Walter Alfter, der die Bombenangriffe auf Ahrweiler als 17-Jähriger miterlebt hatte. Die Gedenkstätte befindet sich genau dort, wo 60 Jahre zuvor die meisten der 80 Bombenopfer des Bombenangriffs auf Ahrweiler am 29. Januar 1945 ihre letzte Ruhestätte fanden. Paul Krahforst beschrieb nochmals die schrecklichen Szenen, die er in jenen Tagen als Augenzeuge miterlebte. Da nach all den Jahrzehnten immer weniger Angehörige in der Lage waren, diese Stätte in einem würdigen Zustand zu erhalten, wurde gemeinsam mit dem Heimatverein die Idee umgesetzt, dort eine von Rudolf Kniel geschaffene Gedenkstätte einzurichten und das Grabmal von Dr. Peter Lackas zu integrieren. Hutenmeister Jochen Ulrich sprach ebenfalls Worte der Erinnerung. Die Gedenkstätte ist ein Werk vieler Ahrweiler Bürger: Die für den Bau notwendigen 20.000 Euro wurden nicht allein von der Stadt bezahlt, sondern der Ortsbeirat, der Heimatverein, die Hutengemeinschaft „St. Barbara“ und viele Einwohner brachten die Summe gemeinsam auf. Der Männergesangverein Ahrweiler gestaltete den musikalischen Teil der Feier.[1]


Standort

Lage

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Fußnoten

  1. Quelle: Erinnerung an Bombenopfer wach halten – Auf dem Friedhof "Am Ahrtor" wurde eine neue Gedenkstätte als Gemeinschaftswerk der Bürger eingeweiht - Grabmahl von Dr. Peter Lackas integriert, in: Rhein-Zeitung vom 14. November 2005