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Gisela Herbstrith

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Die in Pforzheim lebende Gisela Herbstrith (* 1922 in Bitburg, geborene Gisela Creutz) ist die Tochter von Dr. Otto Creutz, dem letzten Landrat des ehemaligen Kreises Adenau und Erbauer des Nürburgrings. Als die Rennstrecke am 27. Juni 1927 mit dem Eifelrennen, das der Remagener Rudolf Caracciola gewann, eröffnet wurde, war Gisela Creutz fünf Jahre alt.


Vita

Gisela Herbstrith besuchte in Adenau die Volksschule und das Aufbaugymnasium, in dem sie die Sexta absolvierte, ehe die Familie Ende 1932 nach Berlin zog.

Gisela Herbstrith heiratete den Pforzheimer Schmuckfabrikanten Otto Herbstrith und zog nach Pforzheim um, blieb dem Nürburgring aber stets verbunden. Wenn es am Nürburgring ein Jubiläum zu feiern gab, wurde sie von Dr. Walter Kafitz, dem langjährigen Hauptgeschäftsführer der Nürburgring-GmbH, eingeladen. Sie übernachtete stets im Dorint-Hotel am Nürburgring und hielt es abends lange in der Cockpit-Bar mit den vielen Exponaten und Bildern aus der Nürburgring-Geschichte aus. Dort traf sie auch Kurt Schumacher, den Nürburgring-Historiker und Friseurmeister aus Müllenbach. Er hat das Gästebuch der Familie Creutz erworben. Im Alter von 88 Jahren fuhr sie selbst zum letzten Mal über die Nordschleife. In den Familienalben von Gisela Herbstrith befinden sich zahlreiche Bilder aus der Ära Dr. Creutz – beispielsweise eine Fahrt ihres Vaters in einem Opel über die noch nicht geteerte Rennstrecke, ein Bild ihrer Eltern vor einem riesigen neuen Horch-Pkw oder Rudolf Caracciola im Fahrerlager. Auch ein Bild, auf dem sie mit Eltern und Bruder Rolf Creutz in einem Strandkorb zu sehen ist, ist dabei.[1]

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Klaus Ridder: Ihr Vater Dr. Creutz hat den Nürburgring gebaut - Gisela Herbstrith blieb der Eifelrennstrecke immer verbunden, in: Rhein-Zeitung vom 24. Januar 2015