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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Harterscheid

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Der Harterscheid ist ein Waldgebiet zwischen Löhndorf, Königsfeld und Franken. Der Name leitet sich aus dem Grundwort "scheid" (keltisch "keiton") für Wald/Holz und "hart" für Bergwald ab.


Sonstiges

Der größte Teil befindet sich im Eigentum der Stadt Sinzig. Es handelt sich um einen der ältesten Forste im Kreis Ahrweiler. Im frühen Mittelalter war er ein Teil des Königsgutes (fiscus) Sinzig. Im Laufe der Jahrhunderte erlangte die Reichsstadt Sinzig die Eigentumsrechte an einem Teil des Waldes. Im 19. Jahrhundert baute die Stadt Sinzig das Forsthaus Dachsbach als Dienst- und Wohnsitz für den städtischen Revierförster an der östlichen Grenze des Stadtwaldes. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts lebten die Förster mit ihren Familien dort (heute Privatbesitz). In römischer Zeit befand sich eine villa rustica im Bereich des heutigen Harterscheides, was auf eine großflächige Rodung des Waldes schließen läßt. Heute zeichnet sich der Harterscheid durch seine großflächigen naturnahen Buchen-Eichen-Mischbestände aus.

Folgende historische Wege führten durch den Harterscheid:

siehe auch

Rastplatz Harterscheid

Mediografie

Wolfgang Dietz: Historische Aspekte des Harterscheides, pdf, 17 Seiten