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Rudolf Ninow

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Rudolf Ninow (* 9. September 1945, † 20. Dezember 2017)[1] aus Remagen war fünf Wahlperioden lang Vorsitzender der CDU-Fraktion des Stadtrats Remagen. Bis Sommer 2010 arbeitete er im Bundesinnenministerium. Ab Ende 1985 gehörte Ninow dem Hauptpersonalrat des Ministeriums an und war viele Jahre lang dessen stellvertretender Vorsitzender. Ninow erlebte neun Innenminister und mehr als 20 Staatssekretäre. In seinen Aufgabenbereich fielen unter anderem der Aufbau der Gauck-Behörde, die Schließung des Ausweichsitzes der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland in Marienthal und die Neugründung des Bundesamtes für Katastrophenschutz. Ninow war Sprecher des Haushaltsausschusses des Hauptpersonalates und Mitglied im Hauptvorstand des Sozialwerks der Inneren Verwaltung des Bundes.[2] Im Oktober 2010 erklärte Rudolf Ninow seinen Austritt aus der CDU und legte seine Mandate im Stadtrat Remagen und mehreren seiner Ausschüsse nieder. Ninow wurde in der Wahlperiode 2009 bis 2014 als Beisitzer in der Rechtsausschuss des Kreises Ahrweiler entsandt.


Sonstiges

Zuletzt war Ninow Mitglied einer vierköpfigen Fraktion von Christdemokraten im Stadtrat Remagen, die sich nach der Kommunalwahl 2009 von ihrer Fraktion losgesagt hatten. Ursache war eine Auseinandersetzung zwischen Bürgermeister Herbert Georgi (CDU) und dem CDU-Ratsmitglied Reinhold Langen. Bürgermeister Georgi hatte gegen Langen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Mandatsmissbrauschs in Gang gesetzt. Dieses Verfahren wurde zwar später eingestellt, schwelte hinter den Kulissen jedoch weiter. Ninow gab diesen Streit als Grund für seinen Austritt aus Partei und Rat an und erhob massive Vorwürfe gegen Fraktion, Partei, Bürgermeister und den CDU-Kreisvorsitzenden Guido Ernst.[3]

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Todesanzeige in Blick aktuell – Sinzig Nr. 1/2018, S. 46
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 10. September 2010
  3. Quelle: CDU: Ninow steigt aus – Remagener legt auch Stadtratsmandat nieder, in: Rhein-Zeitung vom 13. Oktober 2010