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Werner Lücke

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Werner Lücke (* 30. Oktober 1926, † 2. März 2017) gilt als einer der besten Fußballer, die im Kreis Ahrweiler je auf Punktejagd gingen. Das „Lücke-Elf“ genannte Erfolgsteam des Sportclubs "Rhein-Ahr" Sinzig 1910 e.V. stieg in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren bis in die höchste Amateurklasse auf. Ab 1965 kümmerte sich Lücke als Hausmeister und guter Geist um das Sinziger Schloss – auch an seinem 85. Geburtstag im Oktober 2011 noch.


Vita

Werner Lücke stammte aus Wusterwitz in Brandenburg. Als er 1947 aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, bot ihm Heinrich Schuster, ein Mitgefangener, an, mit ihm zu seiner Familie nach Sinzig zu kommen. Von dort aus könne er dann wieder Fuß im zivilen Alltag zu fassen.

Der General-Anzeiger berichtete am 29. Oktober 2011:

Mit Heinrich Schuster aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft nach Sinzig gekommen, prägte Lücke von 1948 bis 1963 den Fußball und die Erfolgsgeschichte des Sportclubs "Rhein-Ahr" Sinzig 1910 e.V. entscheidend mit. Noch heute spricht man in Sinzig vom Erfolgsteam der späten 50er und frühen 60er Jahre, das den Aufstieg bis in die höchste Amateurklasse schaffte, stets als „Lücke-Elf“. Lücke, der viele Spiele für die Kreisauswahl und die Rheinland-Auswahl absolvierte, war in Sinzig Spielführer, Spielertrainer, Spielmacher und Torjäger oft in einer Person.


Lücke entwickelte sich in Sinzig rasch zum Spielführer, Torjäger und Trainer. 1963/64 trainierte er auch beim Sportverein von 1919 Remagen e.V.. Nachdem er bei verschiedenen Firmen in Sinzig gearbeitet hatte, wurde Werner Lücke im Jahr 1965 Hausmeister im Schloss Sinzig. Mit Ehefrau Anna und Tochter Brigitte bezog er eine Wohnung im Dachgeschoss des Schlosses. Blick aktuell – Sinzig erinnerte in seinem Nachruf auf Werner Lücke:

Groß war die Aufregung, als im September 1975 – der Hausmeister hatte während seines Urlaubs aus der Zeitung davon erfahren – ins Schloss eingebrochen und Gemälde, Münzen und Skulpturen entwendet wurden. Lücke half der Kripo Remagen bei der Identifizierung der Objekte in einer Garage in Rolandseck.[1]

Nach kurzem Krankenhausaufenthalt starb Lücke am 2. März 2017.

Fußnoten