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Barmherzige Schwestern vom heiligen Karl Borromäus (Trier)

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Barmherzige Schwestern vom heiligen Karl Borromäus aus Trier kümmerten sich ab 1855 in ihrem Hospital in der Niederhut in Ahrweiler ihrem Vorbild, dem heiligen Karl Borromäus, folgend, um alte, kranke und bedürftige Menschen. Nach Schließung und Abriss des Krankenhauses übernahmen sie im Jahr 1974 die Leitung des an Stelle des Krankenhauses erbauten Alten- und Pflegeheim St. Maria und Josef - bis sie die Trägerschaft etwa 2010 an die Curanus-Trägergesellschaft Trier abgab. Seitdem gibt es keine Borromäerinnen mehr in der Rotweinstadt.


Sonstiges

Verstorbene Schwestern wurden früher auf dem Ahtorfriedhof beigesetzt – unter einem Basaltkreuz mit der Aufschrift: „Ruhestätte der barmherzigen Schwestern des hl. Carl Borromäus St. Maria Josef Hospital“. Nachdem die vorgesehene Liegezeit abgelaufen war und weil keine unmittelbaren Angehörigen mehr ermittelt werden konnten, die die Ruhestätte hätten pflegen können, ebnete der Betriebshof der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler die Grabstätte ein. Das noch gut erhaltene Basaltkreuz lag im Januar 2020 auf dem Lagerplatz des städtischen Betriebshofes neben dem Friedhof, wie die Rhein-Zeitung berichtete. Weil das Kreuz der Borromäerinnen jedoch ein wichtiges Stück der karitativen Stadtgeschichte Ahrweilers repräsentiere, solle es „nach Ansicht vieler Bürger und auch der Stadt nicht einfach verschwinden“. Vielmehr sei geplant, das Kreuz zu sanieren und es auf einem freien Rasenstück in der Nähe des Grabmals der Familie Ehrenwall als Denkmal neu aufzustellen. Für Restaurierung und Aufstellung sind Kosten in Höhe von 1400 Euro vorgesehen. 1000 Euro davon will der Heimatverein Alt-Ahrweiler übernehmen, die restlichen 400 Euro der Ortsbeirat aus seinen Verfügungsmitteln. Außerdem geplant: Hinweisschilder, die auf Leben und Wirken der Ordensschwestern in Ahrweiler hinweisen.[1]

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Jochen Tarrach: Erbe der Borromäerinnen soll nicht vergessen werden - Thema im Ortsbeirat: Das Kreuz der Ordensschwestern auf dem Friedhof, in: Rhein-Zeitung vom 16. Januar 2020