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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Betriebshof der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Der Betriebshof der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde im Frühjahr 2012 umstrukturiert. Die bis dahin 15 Reviere wurden dabei zu sieben Meistereien zusammengefasst.[1]


Der städtische Betriebshof nutzt das Gebäude des Alten Wasserwerks.
1 Bauhof Bad Neuenahr H. Grates.jpg

Standort

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Kontakt

Telefon 02641 87–299

Leitung

Sämtliche Bereiche des Betriebshofes sind in der Abteilung "Betriebshof und Tiefbauplanung" zusammengefasst. Leiter dieser Abteilung ist Dipl.-Ing. Jens Heckenbach.

Mitarbeiterzahl

Im Bereich der Meistereien sind im Mai 2012 68 Mitarbeiter und weitere zehn Mitarbeiter in den Bereichen Office und der Planung beschäftigt.

Sonstiges

Die sieben Meistereien des Betriebshofs:

  1. Grünflächen
  2. Friedhof
  3. Betriebshof
  4. Tiefbau
  5. Elektro
  6. Beschilderung/Veranstaltungen
  7. Winterdienst.

Zum Betriebshof außerdem die Bereiche Office und Planung, die im Innendienst der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler angesiedelt sind.

Chronik

Um den Betriebshof effizienter zu machen, plante der Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler die Investition einer Millionensumme. Am Standort Dahlienweg sollte für rund 3,25 Millionen Euro ein neuer Betriebshof gebaut werden. Ein entsprechendes Konzept billigte der Stadtrat am 16. Mai 2013 einstimmig. „Wir wollen Arbeitsbedingungen schaffen, die Spaß machen und den aktuellen technischen Anforderungen gerecht werden“, erläuterte der Erste Beigeordnete Detlev Koch. Nötig sei dies auch wegen der Haushaltskonsolidierung und der zusätzlichen Aufgaben, die der Betriebshof durch die Übernahme von Liegenschaften der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr, etwa des Kurparks, bewältigen müsse. Bislang sind der Betriebshof und die übrigen Handwerker der Stadt, insgesamt etwa 70 Mitarbeiter, über das gesamte Stadtgebiet verteilt: die Verwaltung im Rathaus, die Elektrowerkstatt in Ahrweiler, die Schreinerei in Bad Neuenahr und große Teile der Lagerhaltung in der ehemaligen Tennishalle an der Mittelstraße. Und auch der bisherige Betriebshof am Dahlienweg sei „nicht mehr als eine Summe von Provisorien“, so Fachbereichsleiter Jens Heckenbach. Neben langen Wegen und schlechter Kommunikation sei der auch der Gesundheitsschutz mangelhaft, wie die Berufsgenossenschaft bei einer Betriebskontrolle im August 2012 feststellte. So gebe es für weibliche Mitarbeiter weder Duschen noch Toiletten. In den neuen Betriebshof sollen alle bisherigen Standorte zusammengefasst werden. Erste Entwürfe von Architekt Michael Unger sehen auf der 8360 Quadratmeter großen Gelände zwischen Amseltalweg und Ringener Straße den Bau von vier Gebäuden sowie den Umbau der bestehenden Halle zur Fahrzeughalle umzubauen vor. Dazu gehören ein Sozialgebäude, eine Lagerhalle, eine weitere Fahrzeughalle sowie eine Halle mit Werkstätten für Schreiner, Maler, Installateure, Maurer und Schlosser. Außerdem sind ein überdachter Fahrzeugabstellplatz sowie zwei Streugutsilos vorgesehen. Die Gesamtbaukosten wurden auf 3,25 Millionen Euro geschätzt; allein das Sozialgebäude soll 1,2 Millionen Euro kosten.[2]

Die Bauarbeiten auf dem Grundstück neben dem Kraftwerk der Ahrtal-Werke GmbH am Dahlienweg starteten am 5. August 2014. Mit dem Bau des auf rund 1,23 Millionen Euro veranschlagten neuen Gebäude sollte für den Betriebshof ein seit Jahrzehnten andauerndes, beengtes Provisorium enden. Der zweistöckige Flachdach-Bau soll auf 363 Quadratmetern Grundfläche Platz für Wasch- und Duschräume, Toiletten, Umkleide- und Aufenthaltsräume sowie Büros und Besprechungsräume bieten. Im Jahr 2015 soll es bezugsfertig sein. Um Geld zu sparen, führten die Bauhof-Mitarbeiter die Erdarbeiten selbst aus.

Nach viermonatiger Bauzeit wurde am 19. Dezember 2014 Richtfest für das Sozialgebäude gefeiert. Bauleiter Karl-Heinz Reinhart aus Mayen sprach den Richtspruch und stellte fest, den Bauleuten sei ein schönes Werk gelungen. Bürgermeister Guido Orthen sagte, durch den Neubau des Sozialgebäudes sollten die Arbeitsbedingungen der 74 Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes erheblich verbessert und auf einen modernen Standard gebracht werden. Vier weitere Verwaltungsmitarbeiter der Abteilung Gebäude und Grundstücksmanagement sowie drei Mitarbeiter des Wasserwerkes sollen mit ihren Büros in das Gebäude einziehen. Auf absehbare Zeit solle der gesamte Betriebshof erneuert und erweitert werden. Dazu sind Neubauten von Lager-, Fahrzeug- und Werkhallen geplant. Bis 2019 sollen sämtliche Arbeiten beendet sein.[3]

Am 24. Juli 2017 berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) vom Beginn der Arbeiten für das Gebäude 5, einer 41 mal 17 Meter großen Werkhalle neben dem 2015 fertiggestellten Sozialgebäude am Dahlienweg. Die Halle soll mit Leichtbauwänden in vier separate Werkstätten und Lagerräume unterteilt werden. Auf dem Dach soll eine Fotovoltaikanlage installiert werden. Im ersten Quartal 2018 soll die Halle fertiggestellt werden. Nach der Fertigstellung werden die noch im Stadtgebiet verstreuten Werkstätten in dem Komplex zusammengefasst – die Elektrowerkstatt am Freibad Ahrweiler, die Hochbau-Schreinerei am Kirmesplatz in Bad Neuenahr, das Materiallager an der Bergstraße sowie die Schlosserei am alten Wasserwerk am Dahlienweg. Die Detailplanungen für den Hallenbau stammen vom Büro Unger Architekten aus Ehlingen. Geplante Baukosten: 1,274 Millionen Euro sowie 72.000 Euro für Strom- und Fernwärme-Anschluss. Von dem Neubau erwarteten sich die Verantwortlichen bei der Stadt „neben einer deutlichen Verbesserung der arbeitsschutzrechtlichen Voraussetzungen spürbare Synergieeffekte und für die Beschäftigten kürzere Wege“, hieß es in der RZ weiter. Über die Zukunft der frei werdenden Liegenschaften sei noch nicht entschieden. Der Baukomplex an der Dahlienstraße werde später noch durch eine Lager- und eine Fahrzeughalle ergänzt.[4]

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 4. Mai 2012
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 23. Mai 2013
  3. Quelle: Jochen Tarrach: Richtfest am neuen Betriebshof der Stadt - Neues Gebäude soll im kommenden Jahr fertig sein, in: Rhein-Zeitung vom 20. Dezember 2014
  4. Quelle: Jochen Tarrach: Kreisstadt legt Werkstätten am Dahlienweg zusammen – Betriebshof 1,27 Millionen Euro teure Halle wird 2018 fertig, in: Rhein-Zeitung vom 24. Juli 2017