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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Evangelisches Gemeindezentrum Remagen

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Das Evangelische Gemeindezentrum Remagen wurde von 2011 bis 2013 rund um das ehemalige Pfarrhaus hinter der Friedenskirche gebaut. An das mehr als 100 Jahre alte ehemalige Pfarrhaus wurden nach Plänen des in Ehlingen wohnenden Architekten Udo Heimermann ein knapp 170 Quadratmeter großer halbrunder Gemeindesaal sowie ein seitlicher Anbau angebaut. Im September wurde das Zentrum eingeweiht - viereinhalb Jahre nach dem entsprechenden Presbyteriumsbeschluss, nach 22 Monaten Bauzeit, gut ein Jahr nach der ursprünglich geplanten Fertigstellung, nach Mehrkosten von 200.000 Euro und mit einer Investitionssumme von 1,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung verzögerte sich unter anderem wegen römischer Funde auf dem Gelände.[1]


Ev Gemeindehaus Remagen 1.jpg
Ev Gemeindehaus Remagen 2.jpg
Ev Gemeindehaus Remagen 3.jpg

Anschrift und Standort

Marktstraße 25

Remagen

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Chronik

Mit dem Bau gleich neben der Friedenskirche wurde das Raumangebot der Gemeinde nahezu verdoppelt. Auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern wurden die Diensträume für Pfarrer(in) und Mitarbeiter sowie die Räume für Jugendarbeit und Pfadfinder, Evangelische Öffentliche Bücherei Remagen und der Eine-Welt-Laden unter einem Dach zusammengefasst. Außerdem entstanden Abstell- und Lagerräume. Das Dach des Gemeindesaales soll begrünt werden.[2]

Finanziert wurde das Bauvorhaben aus Rücklagen, die die Evangelische Kirchengemeinde Remagen-Sinzig über Jahre gebildet hat, aus den Verkaufserlösen des Martin-Luther-Zentrums Kripp und des ehemaligen Gemeindehauses an der Ecke Marktstraße/Fährgasse in Remagen sowie aus Zuschüssen und Darlehen des Kirchenkreises Koblenz. Einen Teil der Baukosten brachte die Gemeinde durch den Verkauf von „Bausteinen“ auf – in Maria Laach gefertigten tönernen Steinen mit der Prägung der Friedenskirche.[3]

Das alte Pfarrhaus hatte eine Gesamtfläche von 400 Quadratmetern; mit dem Anbau des Gemeindesaals kamen noch einmal 300 Quadratmeter hinzu – als reine Nutzfläche stehen im Gebäude nun 550 Quadratmeter zur Verfügung. Für Treffen und Aktionen steht außerdem der Pfarrgarten mit altem Baumbestand zur Verfügung. Die Bücherei wurde 20 Quadratmeter größer als die bisherige. Mit dem Einzug in das neue Zentrum findet dort dann auch der Kindergottesdienst zeitlich mit dem regulären Gottesdienst in der Friedenskirche statt.

Nach einem Festgottesdienst am Sonntag, 29. September 2013, in der Friedenskirche segneten Pfarrerin Elisabeth Reuter und Superintendent Pfarrer Ralf Stahl das neue Gemeindezentrum ein.

Nach dem Gottesdienst am Ostersonntag 2017 in der Friedenskirche traf sich die Gemeinde im Gemeindehaus, um der Übergabe eines Glasbildes durch Elke und Dr. Udo Grub an die evangelische Kirchengemeinde beizuwohnen. Das Bild war bei dem Glaskünstler Peter Kessler in Auftrag gegeben worden. Es trägt den Titel „Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung“ und ergänzt die beiden Glasbilder zu den Sakramenten Abendmahl und Taufe im Gemeindehaus, die ebenfalls aus der Künstlerwerkstatt Kessler-Kötting stammen. Pfarrerin Elisabeth Reuter dankte dem Ehepaar Grub für das Geschenk.[4]

Eigentümerin

Evangelische Kirchengemeinde Remagen-Sinzig

Fußnoten

  1. Quellen: u.a. Victor Francke: Evangelische Kirchengemeinde Remagen: Kisten schleppen statt predigen - Umzug in das neue Gemeindehaus, general-anzeiger-bonn.de vom 6. Juli 2013, Ev. Kirchengemeinde Remagen-Sinzig: Einweihung des neuen Gemeindehauses, general-anzeiger-bonn.de vom 25. September 2013, und Evangelische Kirche in Remagen-Sinzig: Ein neues Zentrum für die Gemeinde, general-anzeiger-bonn.de vom 30. September 2013
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 28. März 2012
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. September 2012
  4. Quelle: Rhein-Zeitung vom 25. April 2017