FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Kreissparkasse Ahrweiler

Gewerbepark Grafschaft-Gelsdorf

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der 45 Hektar große Gewerbepark Grafschaft-Gelsdorf, der im Juli 2014 insgesamt 1400 Arbeitsplätze bietet, ist kreuzungsfrei an das rund 900 Meter entfernte "Meckenheimer Kreuz" und damit an die Autobahn 61 und die Autobahn 565 angebunden. Damit ist das Gewerbegebiet an das europäische Fernstraßennetz und an den rund 20 Kilometer nördlich beginnenden Verdichtungsraum Bonn/Köln und den rund 40 Kilometer südlich beginnenden Verdichtungsraum Neuwied/Koblenz angebunden. Der Flughafen Köln/Bonn in in etwa 30 Autominuten zu erreichen. Die ebenfalls unmittelbar am Gebiet vorbeiführende Bundesstraße 257 verbindet die Gemeinde Grafschaft mit der Eifel-Autobahn 48 Koblenz-Trier.


Chronik

Mit dem Gewerbepark Grafschaft-Gelsdorf legte die Gemeinde Grafschaft einst den Grundstein für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Im Jahr 1977 begannen die Planungen für den Park, in dem bis Juni 2006 mehr als 1500 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die fast 80 Betriebe boten zu dieser Zeit einen guten Branchenmix.

Der Gemeinderat Grafschaft beschloss im März 2013 sowohl die Offenlage des geänderten Flächennutzungsplanes als auch den Bebauungsplan am Rande des Industriegebiets in Richtung Altenahr. Die Soendgen Keramik GmbH, Herstellerin von Blumentöpfen, will dort eine zweite Bandstraße sowie einige Logistikhallen auf dem direkt angrenzenden Gelände bauen, das nur durch einen Wirtschaftsweg vom Hauptsitz getrennt ist. Das etwa sieben Hektar große Grundstück, das im März 2013 einer Baumschule gehört, soll nach und nach bebaut und genutzt werden.[1]

Mit insgesamt 86 Betrieben ist der Park seit Jahren ausverkauft, berichtete der General-Anzeiger (GA) am 19. Oktober 2013. In den ersten Jahren verlief die Vermarktung eher ruhig, zu Anfang der 1990er Jahre aber nahm sie Fahrt auf. Die Ansiedlung der Felix Böttcher GmbH & Co. KG hatte dabei Signalwirkung. "Als das Unternehmen, das als Produzent von Druckwalzen, Industriewalzen, Druckchemikalien, Drucktücher, Sleeves und Presseuren Weltmarktführer ist, in Gelsdorf ein zentrales Mischwerk und ein weiteres Werk für die Produktion von Handläufen für die Fahrtreppenindustrie gebaut hatte, blieb das nicht unbemerkt", berichtete der GA, der Gewerbepark habe sich als Standort für Dienstleister, Handwerk, produzierende Gewerbe und Industrie herumgesprochen. So siedelte sich dort bald ein Unternehmen nach dem anderen an. Im Okotober gibt es in dem Gewerbepark mehr als 1500 Arbeitsplätze. Hinzu kommen die rund 700 Soldaten und zivilen Mitarbeiter des Kommandos Strategische Aufklärung in der Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Kaserne.

Anfang 2014 bietet der Gewerbepark 1400 Arbeitsplätze.

Im Oktober 2017 bietet der Gewerbepark in etwa 80 Betrieben einschließlich der Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Kaserne rund 2000 Menschen Arbeit.[2]

Straßen

Unternehmen

Mediografie

Christoph Lüttgen: Gelsdorf: 2200 Arbeitsplätze im Gewerbepark, general-anzeiger-bonn.de vom 19. Oktober 2013

Weblink

http://www.gewerbepark-gelsdorf.de

Fußnoten

  1. Quelle: Grafschaft: Im Industriegebiet Gelsdorf will sich die Firma Söndgen Keramik vergrößern, general-anzeiger-bonn.de vom 16. März 2013
  2. Quelle: Volker Jost: 11.000-Einwohner-Gemeinde boomt – In der Grafschaft stehen die Zeichen auf Wachstum, general-anzeiger-bonn.de vom 5. Oktober 2017