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Leimersdorfer Bach

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Der Leimersdorfer Bach, ein Gewässer dritter Ordnung, fließt durch Nierendorf und Gimmigen. In Heppingen mündet er in die Ahr. In den 1970er-Jahren wurde der Bach in Heppingen weitgehend in eine Betonrinne mit einer Sohle aus glatten Betonflächen eingefasst. In Gimmigen hingegen blieb der Bach weitgehend natürlich. Mehrere Sohlsprünge verhindern dort allerdings, dass Fische und Kleintiere in dem Bach aufsteigen können.


Der Leimersdorfer Bach am Tag nach dem Starkregen vom 4. Juni 2016
Der Leimersdorfer Bach in Höhe des Heppinger Schützenplatzes
Nach einem Starkregen vom 4. Juni 2016 wurde diese Behelfsbrücke zwischen Birresdorf und Leimersdorf (Landesstraße 79) über den Leimersdorfer Bach gebaut.

Lage der Mündung

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Chronik

Der Ortsbeirat Gimmigen und der Ortsbeirat Heppingen beschäftigten sich im November 2015 mit der Renaturierung des Leimersdorfer Baches zwischen der Mündung in die Ahr bis hinauf zum Regenrückhaltebecken Gimmigen. Die Gesamtlänge der Renaturierungsmaßnahme belief sich auf 2310 Meter. Durch den Bau der Rückhaltebecken in Gimmigen und Nierendorf wurden die Ortslagen Gimmigen und Heppingen vor Überflutungen durch Starkregen des auch Heppinger Bach oder Gimmiger Bach genannten Leimersdorfer Baches weitgehend geschützt. Weil der Wasserablauf nach starken Regenfällen mit Hilfe der Rückhaltebecken gedrosselt wird, wurde eine Renaturierung des Bachlaufs möglich. Geschätzte Kosten: 500.000 Euro. Dabei hofft die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler auf eine Bezuschussung von mindestens 90 Prozent durch die Aktion "Blau plus". Die Arbeiten könnten bereits im Sommer 2016 beginnen. Ziele der Maßnahme sind:

  1. das Gewässer für Fische und kleine Organismen bis zum Rückhaltebecken durchgängig zu machen und
  2. das Gewässer durch bessere Zugänglichkeit für die Bürger besser erlebbar zu machen.
  3. Weil der Bach durch dicht bebaute Gebiete führt, sollen Schäden an der seitlichen Bebauung bei maximalem Wasserabfluss ausgeschlossen werden.

Insbesondere in den Abschnitten mit Betongrund sollen im Rahmen der Renaturierung Sohlsubstrat eingebaut und die Uferstrukturen verändert werden. Weil der Bachlauf dadurch abschnittsweise etwas angehoben wird, sollen, um Überflutungen zu verhindern, die Uferbefestigungen erhöht werden. Damit das Gewässer besser gepflegt werden kann, sollen neue Seitenwege angelegt werden, die von Radfahrern und Fußgängern mitbenutzt werden können. Dazu ist, insbesondere in Gimmigen, jedoch noch eine Reihe von Grundstücksfragen zu klären. Die Planung wurde vom Hermann Terporten - Büro für Ing.- und Tiefbau GmbH aus Ahrweiler entwickelt.[1]

Ehemalige Mühlen

Siehe auch

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Jochen Tarrach: Weniger Beton für den Leimersdorfer Bach - Renaturierung bis zum Rückhaltebecken geplant – Anlieger müssen einverstanden sein, in: Rhein-Zeitung vom 12. November 2015