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Tourismus-Service-Center Ferienregion Laacher See

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Aufgaben des im Mai 2015 gleich neben dem Hofladen Maria Laach eröffneten Tourismus-Service-Centers Ferienregion Laacher See sind Zimmervermittlung, Hotelreservierungen, Privatzimmervermittlung für Einzelpersonen, Gruppen und Tagungen, Kartenvorverkauf für Veranstaltungen in der Region, Souvenirverkauf, Informationsmaterial, Prospekte, Informationshefte und Programmführer.


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Standort

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Öffnungszeiten

Von März bis Oktober 2016 ist die Tourist-Info zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • dienstags bis freitags zwischen 10 und 12.30 und von 13 bis 17 Uhr
  • samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr

Während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Tourist-Info zudem montags geöffnet.

Im November und Dezember ist sie von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Leitung

Lea Port[1], Vorgängerin: Sarah Breitbach

Chronik

Die Verbandsgemeinde Brohltal betreibt die Tourist-Information am Laacher See zusammen mit der Verbandsgemeinde Mendig und der Verbandsgemeinde Pellenz. Zweck des Zentrums ist es, die Gäste- und Übernachtungszahlen in den drei Kommunen, die die Themenschwerpunkte Wandern und Vulkanismus gemeinsam haben, zu steigern. Bau- und Betriebskosten sollen zu gleichen Teilen auf die drei Partner aufgeteilt werden. Im Februar 2014 wurde ein entsprechender Erbpachtvertrag mit der Benediktinerabtei Maria Laach unterschrieben. Der symbolische erste Spatenstich für das 140.000 Euro teure Bauprojekt, einen Anbau an den Hofladen des Klosterguts Maria Laach auf dem Bus- und Autoparkplatz, erfolgte im November 2014. Die Übernachtungszahlen lagen im Jahr 2012 im Brohltal bei 65.000, in der Verbandsgemeinde Mendig bei 31.000 und der Verbandsgemeinde Pellenz bei 14.500. Über die rechtliche Organisationsform - Zweckverband oder Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) - war Anfang Februar 2014 noch nicht entschieden. Die Rhein-Zeitung berichtete am 5. Februar 2014:

In den vergangenen zehn Jahren haben die drei VGs ihre Zusammenarbeit stetig ausgebaut. Sie organisieren die „Nacht der Vulkane“ zusammen, präsentieren sich auf Messen, und in diesem Jahr gibt's erstmals den gemeinsamen Ferienkatalog. Noch druckfrisch erscheint jetzt auch erstmals das Magazin 'Zu Gast rund um den Laacher See' (mit Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten auf 84 Seiten).

2003 richteten die drei VGs und die Abtei Maria Laach erstmals gemeinsam die Veranstaltungswoche Nacht der Vulkane rund um den Laacher See aus. Ende 2010 wurden erste Gespräche wegen einer gemeinsamen Touristinfo in Maria Laach geführt. Erste Pläne und Entwürfe wurden Ende 2012 vorgelegt. Anfang 2013 stimmte der Abteikonvent zu, ab Mitte 2013 sagten die Gemeinderäte mit jeweils großer Mehrheit Ja. Im August 2013 signalisierte das Wirtschaftsministerium eine Förderzusage.

Der Bau der von den Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz gemeinsam geplanten Tourist-Information Maria Laach sei "nur noch eine Frage der Zeit", berichtete die Rhein-Zeitung am 18. Oktober 2014. Bis zum Beginn der Saison 2015 solle die Einrichtung stehen. Nach aktueller Kostenschätzung seien für Bau und Einrichtung 202.677 Euro zu erwarten. Das Bauprojekt werde vom Land mit 70 Prozent gefördert, der Eigenanteil der drei Partner liege damit bei 20.268 Euro je Verbandsgemeinde.

Im März 2015 solle das 45 Quadratmeter große und mit zwei Mitarbeitern besetzte Gebäude in Betrieb gehen, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 22. November 2014 anlässlich des symbolische ersten Spatenstichs zum Baubeginn am Tag zuvor. Die barrierefreie Touristinfo werde an den Hofladen auf dem Besucher-Parkplatz angebaut. Den Baugrund stellt das Kloster in Erbbaupacht zur Verfügung. Die Kosten werden zu dieser Zeit auf 140.000 Euro geschätzt. Zeitgleich mit der Tourist-Info werde die im Kern aus den 1950er-Jahren stammende und zuletzt 2005 umgebaute benachbarte Toilettenanlage erneuert. Die Kosten von rund 80.000 Euro würden größtenteils durch das Kloster getragen. In der RZ hieß es:

Die Entwicklung hin zu einer gemeinsamen Ferienregion Laacher See war keineswegs so locker-flockig wie der symbolische Zusammenschluss durch den Spatenstich zur Touristinfo am Freitagmorgen. Es hatte einige Jahre gedauert und vieles an Überzeugungsarbeit und ausführlichen Gesprächen in und zwischen den Verbandsgemeinden gebraucht, bis es nun so weit war. ... Durch die neue Touristinfo sollen die jährlich 1,5 Millionen Maria-Laach-Besucher dort abgeholt werden, wo sie ankommen. Sie sollen animiert werden, länger als einen Tag zu bleiben und weitere Sehenswürdigkeiten in der Region zu erkunden.[2]

Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, sagte bei dem Spatenstich, die Zusammenarbeit der drei Kommunen sei "ein Schritt weg vom kleinkarierten Denken hin zu einer größeren und leistungsfähigeren Einheit." Und Brohltal-Bürgermeister Johannes Bell ergänzte: "Die Touristinfo ist nur ein Baustein unserer weiteren Zusammenarbeit.“ Mit dem Anbau an den bestehenden Hofladen in unmittelbarer Nähe zum Großparkplatz sei ein touristisch hoch frequentierter, gut erreichbarer und zentral gelegener Ort für die neuen Räumlichkeiten gefunden worden. Das neue Gebäude solle "Aufmerksamkeit erregen, ohne den Hofladen zu erdrücken", sagte Architekt Hans-Josef Scheer aus Wassenach; deshalb sei eine Flachdachvariante gewählt worden.[3]

Im Mai 2015 soll die Tourist-Information am Laacher See eröffnet werden. Im März 2015 stellte Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal und Vorsitzender des Tourismusverbands Ferienregion Laacher See, Sara Breitbach als Leiterin der Einrichtung vor. "Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit bei der Tourist-Information der Stadt Mayen, konnte Sara Breitbach im regionalen Tourismus Erfahrungen sammeln", berichtete die Rhein-Zeitung am 30. März 2015.

Von einem „Meilenstein für die Region Laacher See“ sprach Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig; von einem gelungenem „Spagat zwischen Tourismus und der Spiritualität des Ortes“ der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, Johannes Bell, bei der Eröffnung des in den Monaten zuvor für rund 300.000 Euro erbauten Tourist-Centers am Sonntag, 3. Mai 2015, als weiterem sichtbaren Zeichen der touristischen Kooperation der Verbandsgemeinden Mendig, Brohltal und Pellenz. Der Standort sei gut gewählt, sagte Bell weiter: Einerseits sei die Tourist-Info weit genug entfernt vom Kernbereich des Klosters, andererseits würden die Gäste der Abtei genau dort empfangen, wo sie auch ankommen: auf dem Parkplatz. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin [Eveline Lemke] hatte den Förderbescheid des Landes über 162.000 Euro und lobende Worte im Gepäck. Die von den drei Verbandsgemeinden gemeinsam betriebene Tourist-Info sei Ausdruck der touristischen Strategie des Landes, die regionale Identität zu stärken, Kräfte zu bündeln und Marketingstrukturen zu optimieren. Die Rhein-Zeitung berichtete von der Eröffnung:

Daran, dass vor 200 Jahren Johann Wolfgang von Goethe Maria Laach besucht hatte, erinnerte der Laacher Prior-Administrator Dr. Albert Sieger. Beim Dichterfürsten hätten das Kloster und der Laacher See damals aber alles andere als einen guten Eindruck hinterlassen. „Hätte es damals schon eine Tourist-Info gegeben, hätte sich Goethe vielleicht eines Besseren belehren lassen“, mutmaßte Sieger, der gleich darauf die Einweihung der neuen Tourist-Info übernahm.[4]

Zur feierlichen Schlüsselübergabe trat anschließend Architekt Hans-Josef Scheer ans Mikrofon. Ihren Anfang genommen hatte die Kooperation von Brohltal, Mendig und Pellenz mehr als zehn Jahre zuvor – mit der gemeinsamen Durchführung der Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“. Die zu dieser Zeit 20-jährige Sarah Breitbach übernahm die Leitung des Tourismus-Centers, berichtete die Rhein-Zeitung am 29. April 2015. Unterstützt werde sie von den 450-Euro-Kräften Andrea Missong und dem Kaufmann Achim Diensberg, ehemaliger Stadtbürgermeister von Mendig.[5]

Ellen Bay aus Kürten wurde Anfang September 2017 von der Mitarbeiterin Sarah Schote als 125.000. Besucherin der Tourist-Information empfangen und mit einem Gutschein für einen Wochenendaufenthalt in einer Drei-Sterne-Ferienwohnung in der Vulkanregion Laacher See beschenkt.[6]

Siehe auch

Mediografie

Tourist-Info Maria Laach zieht auch in 2018 Besucher magisch an – Über 62.000 Besucher waren zu Gast in der touristischen Anlaufstelle, blick-aktuell.de vom 1. Februar 2019

Fußnoten

  1. Quelle: Axel Holz: Kleiner Bimsstein ganz groß: "Laachus" wirbt für die Region, rhein-zeitung.de vom 4. Februar 2019
  2. Quelle: Jan Lindner: Startschuss für Ferienregion Laacher See - Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz bauen gemeinsame Touristinfo in Maria Laach, in: Rhein-Zeitung vom 22. November 2014
  3. Quelle: Tourist-Information (TI) in Maria Laach - Spatenstich am Laacher See, general-anzeiger-bonn.de vom 24. November 2014
  4. Quelle: Petra Ochs: Neue Tourist-Info wirbt mit der Ferienregion - Drei Verbandsgemeinden arbeiten ab jetzt an der Abtei Maria Laach zusammen, in: Rhein-Zeitung vom 4. Mai 2015
  5. Quelle: Yvonne Stock: Botschafterin aus der Region für die Region - Sara Breitbach leitet neue Tourist-Info in Maria Laach, in: Rhein-Zeitung vom 29. April 2015
  6. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. September 2017