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Vulkan- und Panoramaweg rund um Burgbrohl

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Schaumlava-Grube Herchenberg

Der Vulkan- und Panoramaweg Burgbrohl rund um Burgbrohl ist 15 Kilometer lang und von mittlerer Schwierigkeit. die Wanderzeit beträgt etwa vier bis fünf Stunden. Der Weg bewegt sich zwischen 129 und 292 Metern über N.N. und führt über insgesamt 378 Höhenmeter.


Verlauf

Start zu der 15 Kilometer langen Runde ist der Kurpark Brohltalaue Ost in Burgbrohl; dort gibt es auch Parkmöglichkeiten. Der erste Teilabschnitt führt über einen Waldweg talwärts am Brohlbach entlang bis zu einem leichten Aufstieg mit vulkanischen Gesteinsformationen. Von dort führt der Weg an Trasswänden und -höhlen vorbei ins untere Brohltal. Dann folgt ein steiler Aufstieg mit Blick auf das Viadukt der Brohltalbahn. Von dort geht es weiter bis zum Teufelsberg; dort gibt es einen Ausblick ins untere Brohltal. Von dort führt die Route weiter über einen naturbelassenen Pfad und offene Feldwege um Oberlützingen herum zum Aussichtspunkt Herchenberg, der einen Blick auf Krater und Bergsee bietet. Dann führt die Route an der Dreifaltigkeitskapelle vorbei und am Waldrand entlang zum Beuner Hof. Ein sanfter Abstieg führt in den Ortsteil Weiler und weiter über einen Wiesenweg entlang des Brohlbachs, dann über eine Brücke zum Waldgebiet Almersbach und nach Buchholz. Der letzte Abschnitt führt am Weinbergtempelchen Buchholz und am Marienkapellchen „Auf dem Berg“ oberhalb von Burgbrohl vorbei zur Brohltalaue Ost zurück.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten entlang des Weges sind der Kurpark Brohltalaue Ost mit Wasserspielplatz und Geysir, die Trasshöhlen, der Koloss von Oberlützingen, der Kraterblick mit Bergsee am Herchenberg, der Veitskopf sowie eine Reihe von Kirchen, Kapellen und spektakulären Ausblicken.

Beuner Hof (Burgbrohl)

Einkehrmöglichkeiten

Einkehrmöglichkeiten bieten das Landgasthaus Rothbrust im Ortsteil Weiler und das Restaurant im Schloss Burgbrohl. Am Start- und Zielpunkt liegt die Pizzeria Chiao-Chiao.[1]

Chronik

Der Rundwanderweg wurde ab 2014 von Werner Müller aus Burgbrohl geplant und ausgewiesen. Bei der Erschließung wurde Müller von Frank Seul, Jürgen Riehl, Theo Schmitz, Harald Kuhn, Friedhelm Brenk und Toni Grefrath unterstützt. „Auf der Tour bietet sich dem Wanderer von den steilen Hängen des unteren Brohltals eine Anzahl wunderschöner, teils sogar spektakulärer Aussichten“, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) von dem Rundweg. Die voraussichtliche Eröffnung sei für Christi Himmelfahrt (Vatertag) 2017 geplant. In den RZ-Bericht hieß es weiter:

Viel Zeit, aber auch viel Geld nahm die Ausschilderung in Anspruch. Metall- und Holzpfosten für rund 130 Hinweisschilder und etwa 100 Plaketten mit Richtungsanzeigen mussten angeschafft und platziert werden. Und natürlich mussten die Wege hergerichtet werden. Für deren spätere Unterhaltung haben sich annähernd 20 Wegepaten zur Verfügung gestellt. Die bisher aufgelaufenen Kosten beziffert Müller auf rund 20.000 Euro, die fast ausschließlich durch Spenden von privaten Gönnern oder Unternehmen abgedeckt wurden. Größter Kostenfaktor ist eine Brücke über den Brohlbach, die bislang noch durch ein Provisorium ersetzt wird. Aber auch dieses Teilprojekt werden wir dank einer großzügigen Spende und mit einem Zuschuss der Ortsgemeinde finanzieren können, sagt er.[2]

Die Kommune hat das Projekt zwar finanziell unterstützt, der Löwenanteil des bis zur Eröffnung aufgewendeten Betrags von knapp 15.000 Euro haben aber Sponsoren zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde Müller auch von Vereinen, etwa dem Hobbytischtennisklub und den Alten Herren aus Burgbrohl-Weiler, Bekannten, Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn.[3]

Am Donnerstag, 25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt), wird der Vulkan- und Panoramaweg in der Brohltalaue Ost, dem Start- und Zielpunkt der Rundstrecke, eingeweiht und eröffnet. Pater Timotheus und Pfarrer Horst Küllmer segnen den Weg um 9 Uhr ein. Die anschließende Eröffnung durch die Ortsgemeinde wird vom Fanfarenzug der KG Burgbrohl und den Brohler Böllern begleitet.

Bei der Pflege des Rundwegs wird Initiator Werner Müller von 23 Wegepaten unterstützt. Bei regelmäßigen Kontrollgängen, die je nach Streckenbereich im ein- bis vierwöchigen Rhythmus erfolgen, werden Schäden beseitigt und ggf. umgestürzte Bäume entfernt. Im November 2018 zog Müller Bilanz des ersten Jahres. Von den vielen Wandergruppen und Eifelvereinen habe es reichlich Lob gegeben. Besucher seien nicht nur aus dem Kreis Ahrweiler und der Eifel gekommen, sondern auch aus dem Euskirchener Land, dem Köln/Bonner und Siegburger Raum, aus Pfalz und Münsterland. Auch die angebotenen Führungen würden von Gruppen gern angenommen. Sponsoren übernahmen von den bisherigen Gesamtkosten in Höhe rund 17.000 Euro immerhin 13.500 Euro. Die verbleibende Finanzlücke von 3500 Euro füllte die Gemeinde Burgbrohl. 2019 wollen die Wegepaten weitere Infotafeln anbringen. An Aussichtspunkten wie dem Beuner Hof und der Dreifaltigkeitskapelle am Herchenberg sollen QR-Codes angebracht werden. Weiter wollen die Wegepaten das Weinbergstempelchen in Buchholz renovieren.[4]

Weitere Fotos

Video

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. Mai 2017
  2. Quelle: Hans-Willi Kempenich: Burgbrohl erhält eigenen Panoramaweg – Werner Müller hat die Strecke im Brohltal in Anlehnung an die Traumpfade geplant und ausgewiesen, in: Rhein-Zeitung vom 6. August 2016
  3. Quelle: Hans-Willi Kempenich: Vulkan- und Panoramaweg wird eröffnet – Werner Müller hat den Wanderweg in seinem Heimatort Burgbrohl entwickelt und ausgewiesen, in: Rhein-Zeitung vom 20. Mai 2017
  4. Quelle: Hans-Willi Kempenich: Fleißige Helfer halten Vulkanweg in Schuss – Paten ziehen positive Bilanz – Weitere Infotafeln sollen kommen – Einrichten von QR-Codes geplant, in: Rhein-Zeitung vom 20. November 2018