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Kreissparkasse Ahrweiler

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Die 1865 gegründete Kreissparkasse Ahrweiler, eine von insgesamt 26 Sparkassen in Rheinland-Pfalz und eine von 430 Sparkassen bundesweit, hat im November 2010 430 Mitarbeiter in 36 Filialen und verfügt über 49 zusätzliche Bankautomatenstandorte. Die Kreissparkasse gehört zu den größten Arbeitgebern im Kreis Ahrweiler.


Hauptstelle

Wilhelmstraße 1-5

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Ahrweiler)

Telefon 02641 380-0

Fax 02641 380-95337

E-Mail info@ksk-ahrweiler.de

Vorstand

stellvertretende Mitglieder:

Geschäftsstellen

Chronik

Die Kreissparkasse Ahrweiler wurde am 24. April 1865 gegründet. Damit ist sie das älteste Kreditinstitut im Kreis Ahrweiler. Das erste Jahr ihrer Geschäftstätigkeit schloss die Kreissparkasse Ahrweiler mit einer Bilanzsumme von 22.404 Thalern, 23 Silbergroschen und neun Pfennigen ab. Damals, 1865, zählte der Kreis Ahrweiler 34.000 Einwohner, die Sparkasse war eine nicht selbstständige Abteilung des Kreises, und der Landrat fungierte als Sparkassenleiter.[1]

  • 55.000 Privatgirokonten (Stand: Februar 2008)
  • Wertpapierumsatz: 204 Millionen Euro im Jahr 2007)
  • Im Jahr 2009 wies die Kreissparkasse einen Gewinn von fünf Millionen Euro (vor Steuern) aus.

Bei einem leicht gestiegenen Bilanzvolumen von 1,7 Milliarden Euro sprach Zimmermann bei der Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2012 am 24. Januar 2013 von einem „lebhaften Kreditgeschäft“ im Jahr 2012. Die Gesamtausleihungen an Kunden stiegen um 69 Millionen Euro (sieben Prozent) auf 1,1 Milliarden Euro. Vor allem die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten sei ungebrochen hoch. Allein in diesem Segment wurde 139 Millionen Euro neu bewilligt - ein Zuwachs von 17 Prozent. Für Investitionen von Firmen- und Gewerbekunden sagte die Kreissparkasse 93 Millionen Euro zu - eine Steigerungsrate von sechs Prozent. Das Betriebsergebnis belief sich vor Bewertung und Steuern auf 20,8 Millionen Euro; es verblieb ein Jahresüberschuss von 10,2 Millionen Euro. Bis Mitte 2013 soll für 580.000 Euro die Hälfte aller Geldautomaten der KSK ausgetauscht werden. An 24 Automaten sollen dann auch Einzahlungen möglich sein. Alle neuen Geräte sollen mit der sogenannten Anti-Skimming-Technik ausgerüstet werden, die ein Ausspähen von Kartendaten und Geheimzahlen verhindere.[2]

Kennzahlen 2012:

Bilanzsumme: 1,7 Milliarden
Einlagen: 1,3 Milliarden
Kredite: 1,1 Milliarden
Eigenkapital: 162 Millionen
Betriebsergebnis: 20,8 Millionen
Kunden: 114 000
Geschäftsstellen: 36
Geldautomaten: 52
Mitarbeiter: 438, davon 39 Auszubildende

Nach dreijähriger Bauzeit stellt die Kreissparkasse am 5. Mai 2013 im Rahmen eines Tages der offenen Tür ihre komplett neugestaltete und um das erste Green Building im Kreis Ahrweiler erweiterte Zentrale an der Wilhelmstraße in Ahrweiler vor. Zwölf Millionen Euro hat die Bank dann in den Standort Ahrweiler investiert. Außer 54 Büros entstandensechs Besprechungs- und Konferenzräume.

Im Januar 2014 legten Janine Bayer, Emine Bayram, Julian Brands, Thomas Geiken, Michael Görgen, Helen Hoffmann, Patrick Klapperich, Florian Lender, Felix Menacher, Andreas Rothbrust und Maike Stadtfeld vor der Industrie- und Handelskammer in Koblenz ihre Abschlussprüfungen ab und dürfen seitdem die Berufsbezeichnung Bankkauffrau/-mann führen. Sparkassendirektor Dieter Zimmermann gratulierte dem Nachwuchs zur bestandenen Prüfung und übergab gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Katja Figura und Weiterbildungsleiter Michael Bick im Rahmen einer Feierstunde die Abschlusszeugnisse. Die neuen Bankkaufleute wurden alle in ein Angestelltenverhältnis übernommen.[3]

2015:[4]

  • 115.000 Kunden
  • Bilanzsumme: 1,8 Milliarden Euro (plus 5,6 Prozent)
  • Kundengeschäftsvolumen: 3,1 Milliarden Euro (plus 6,5 Prozent)
  • Gewinn nach Steuern: 10,5 Millionen Euro
  • Eigenkapital: 185 Millionen Euro (plus 7 Millionen Euro)
  • Kundeneinlagen: 1,46 Milliarden Euro (plus 5,3 Prozent)
  • Kredite: 1,3 Milliarden (plus 8,5 Prozent)
  • Firmendarlehen: 130 Millionen Euro
  • Wohnungsbaukredite: 170 Millionen Euro
  • 448 Mitarbeiter, darunter 39 Azubis

Zertifikat für familienbewusste Personalpolitik

Im Juni 2014 wurde die Kreissparkasse Ahrweiler in Berlin für familienbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat zum Audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet. Sie zählte zu insgesamt 322 Arbeitgebern, die im Rahmen einer Festveranstaltung aus den Händen von Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsminister, das Zertifikat erhielten. Einsetzbar in allen Branchen und verschiedenen Betriebsgrößen, erfasst das Audit den Status quo der bereits angebotenen Maßnahmen zur besseren Balance von Beruf und Familie, entwickelt das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erhalten die Arbeitgeber das Zertifikat. Die praktische Umsetzung wird überprüft, nach drei Jahren können weiterführende Ziele vereinbart werden. Nur dann darf der Arbeitgeber das Zertifikat unverändert weiterführen. Das unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin und des Bundeswirtschaftsministers stehende Audit wird von führenden Wirtschaftsverbänden empfohlen. "438 Beschäftigte können bei der Kreissparkasse Ahrweiler von den Maßnahmen profitieren – mit individuellen Arbeitszeitmodellen, variablen Arbeitszeiten sowie der Bereitstellung von Heimarbeitsplätzen", wie die Rhein-Zeitung am 23. Juni 2014 berichtete, "künftig sollen ein zentraler Ansprechpartner, eine Informationsdatenbank sowie ein Kontaktprogramm bei Elternzeit und Abwesenheiten die Prozesse weiter optimieren."

Langjährige Mitarbeiter geehrt

Viele Hände zu schütteln hatte der Vorstandsvorsitzede Dieter Zimmermann sein Vorstandskollege Guido Mombauer und der Personalratsvorsitzende Dieter Adams im August 2014: 20 Mitarbeitern gratulierte er zu ihrer 25- und 40-jährigen Zugehörigkeit. Für 25 Jahre in Diensten der KSK wurden Jutta Comes, Achim Gemein, Dominik Klein, Hans-Dieter Krüppel, Monika Plohmann, Jörg Probst, Frank Rothhaß, Martin Schmitz, Nicole Ulrich und Margarete Weinberg geehrt. Auf 40 Dienstjahre blickten Maria Bierfeld, Wolfgang Heinen, Brigitte Klein, Marianne Krieger, Mathilde Laux, Sigrid Schmickler, Inge Schragen, Gerd Söller, Ute Wershofen und Gertrud Wiemer zurück. Abschied zu nehmen galt es für Ursula Ippendorf, Monika Stuppi und Maria Zimmermann.[5]

Jubiläumsjahr 2015

Der Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Dr. Jürgen Pföhler, KSK-Vorstandschef Dieter Zimmermann und sein Vorstandskollege Guido Mombauer wollen den 150. Jahrestag der Gründung im Jahr 2015 mit einer Reihe von Veranstaltungen sowie mit Jubiläumsaktionen und Jubiläumsangeboten übers ganze Jahr verteilt feiern. Mit Jubiläumsaktionen für den regionalen Karneval (Wurfmaterial für alle Tollitäten), Jubiläumsspenden und Freibieraktionen für Städte und Gemeinden, Veranstaltungen und Jubiläumsangeboten für Kunden soll das 150-Jährige unter dem Motto „Menschen verstehen, Sicherheit geben, Zukunft denken“ gefeiert werden. Herbert Breuer und Robert Bitzen, zwei ehemalige leitende Mitarbeiter der KSK, haben anlässlich des bevorstehenden Jubiläums Archive durchstöbert und eine Unternehmensgeschichte von der Gründung im Jahr 1865 bis ins Jahr 2014 zusammengestellt. 150 Jahre nach ihrer Gründung hat die KSK eine Bilanzsumme von 1,7 Milliarden Euro, ein Eigenkapital von 170 Millionen Euro sowie 452 Mitarbeiter. Der öffentliche Auftrag der Kreissparkasse wurde nicht verändert: Damals wie heute werden alle Gewinne, die die Bank nicht für Betrieb und Zukunftssicherung benötigt, in das Gemeinwohl des Kreises Ahrweiler reinvestiert. Zur Erfüllung dieses Auftrags wurden zwischen 1990 und 2015 zwei Stiftungen gegründet und mit drei Millionen Euro Stiftungskapital ausgestattet sowie 13 Millionen Euro an Spenden für gemeinnützige Zwecke im Kreis vergeben. Darüber hinaus zahlte die Kreissparkasse in dieser Zeit 110 Millionen Euro Steuern und vergab Aufträge über 40 Millionen Euro - fast alle an Unternehmen aus dem Kreis Ahrweiler.[6]

Die KSK geht mit der Zeit

Die KSK schließe ihre Filialen in Krälingen, Löhndorf, Wassenach, Wehr, Wershofen und auf der Oberwinterer Rheinhöhe. Das berichteten General-Anzeiger und Rhein-Zeitung am 7. April 2016. Geld abholen können die Kunden – abgesehen von Krälingen und der Rheinhöhe – in diesen Orten künftig in Serviceagenturen, in Bäckereien und Lebensmittelläden zum Beispiel. Kunden mit eingeschränkter Mobilität können sich Bargeld auch direkt nach Hause bringen lassen. Auch aus ihren Niederlassungen in Antweiler, Gelsdorf, Königsfeld, Oberbreisig, Westum und am Nürburgring ziehe die KSK ihr Personal ab. Die Geschäftsstellen dort werden in Selbstbedienungsstandorte umgewandelt. Von ihren insgesamt 53 Geldautomaten im AW-Kreis gebe die Kreissparkasse die Standorte Bachem, Maria Laach, Müllenbach und am RheinAhrCampus Remagen auf – mangels Nachfrage oder wegen schnell erreichbarer Alternativen. Die KSK-Geschäftsstellen in Adenau, Ahrweiler, Niederzissen, Remagen und Sinzig sollen hingegen ab 1. Juli 2017 aufgewertet werden – zu Beratungscentern mit einem „vollumfassenden Leistungsangebot für alle Privat- und Firmenkundenwünsche.“ KSK-Vorstandschef Dieter Zimmermann begründete die Neuaufstellung: „Die Sparkassenkunden nutzen immer mehr die digitalen Wege, um Kontakt zur Sparkasse aufzunehmen oder einfache Bankgeschäfte zu tätigen.“ Sparkassen-Kunden würden bundesweit im Durchschnitt 108 mal jährlich die Internetfiliale der Sparkasse für Transaktionen und Abschlüsse besuchen, die Sparkassen-App würden sogar 191 Mal genutzt. Demgegenüber komme der Kunde aber nur noch einmal pro Jahr zum Berater in die Filiale vor Ort. Die Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler würden inzwischen mehr als die Hälfte ihrer rund 65.000 Girokonten online oder mobil führen. Ein weiterer Grund für die Umstrukturierung sei der anhaltende Niedrigzins. „Die Null-Prozent-Politik der Europäischen Zentralbank hat die Situation, die den gesamten Bankenmarkt betrifft, noch verschärft“, so Zimmermann. Die rund 450 Voll- und Teilzeit-Mitarbeiter der KSK müssten sich jedoch nicht um ihren Job sorgen. Der Überhang auf Seiten der Mitarbeiter werde über Altersteilzeitprogramme abgebaut. KSK-Vorstandsmitglied Guido Mombauer ergänzte, die Kreissparkasse Ahrweiler gehe mit der Zeit.[7]

siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 25. November 2014
  2. Quelle: Günther Schmitt: „Speck auf den Rippen“ - Kreissparkasse Ahrweiler legt positive Bilanz für das Jahr 2012 vor, in: General-Anzeiger vom 24. Januar 2013
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 4. Februar 2014
  4. Quelle: Beate Au: Geschäft mit den Kunden brummt im Jubeljahr – Kreissparkasse Ahrweiler auf solidem Wachstumskurs, in: Rhein-Zeitung vom 23. Januar 2016
  5. Quelle: Rhein-Zeitung vom 11. August 2014
  6. Quelle: Rhein-Zeitung vom 25. November 2014
  7. Quellen: Uli Adams: Kreissparkasse strukturiert im großen Stil um – Sechs Filialen werden aufgegeben, vier zu Selbstbedienungsstandorten umgewandelt, in: Rhein-Zeitung vom 7. April 2016, und Victor Francke: Banken im Kreis Ahrweiler: Sparkasse schließt sechs Filialen, general-anzeiger-bonn.de vom 7. April 2016