Bürger- und Heimatverein Kripp e.V.

Aus AW-Wiki

Der Bürger- und Heimatverein Kripp e.V. hat sich der Verschönerung des Ortsbildes von Kripp als auch der Erinnerung an die Geschichte des Quellenorts verschrieben. An vielen Stellen in Kripp hat der Verein Signaturen hinterlassen. Dazu zählen die Sanierung und Pflege der Gedenkstätte für die Zivilopfer des 2. Weltkrieges aus Kripp, die Infotafeln im Ort sowie die traditionellen Feiern auf dem Platz in der Ortsmitte. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz für den Fährort wird im Verein geselliges Beisammensein großgeschrieben; dazu gehören etwa regelmäßige Wandertage mit Ausflügen in die Region.


Mitglieder

  • April 2002: 163
  • April 2013: 230

Ehrenmitglieder:

  • Willy Weis (im März 1999 zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt)
  • Philipp Bauer (in Anerkennung langjähriger Verdienste im März 2006 posthum zum Ehrenmitglied ernannt)

Vorstand

Chronik

Der Bürgerverein Kripp am Rhein wurde im Jahr 1907 gegründet. Peter Brenner wurde zum Vorsitzenden gewählt, G. Lampferhoff zum Schriftführer.

Im Jahr 2012 wertete der Verein den Springbrunnen, den er in den Jahren 1972/73 an der Rheinpromenade in Kripp gebaut hatte, zum Kripper Fintebrunnen auf.

„Mit der Bepflanzung der Blumenkübel auf der Rheinmauer dank der großzügigen Spende von Gartenbau Breuer, dem Neuanstrich des Schiffsmastes sowie den neuen Fahnen, gestiftet vom Fährbetrieb, sowie den Arbeiten rund um das Mausoleum auf dem Friedhof konnten wir wieder optisch ansprechende Akzente für den Ort setzen“, sagte der Vereinsvorsitzende Harry Sander bei der Jahreshauptversammlung im März/April 2013. Der Verein stehe, so Kassiererin Elke Geil, finanziell auf gesunden Beinen. Die Vereinskonten stünden im Plus, sodass auch im laufenden Jahr 2013 einige kleinere Projekte finanziert werdne könnten - unter anderem die geplante Versetzung einer Informationstafel, mehrere Pflanzaktionen sowie die Verschönerung der Weihnachtstanne auf dem Platz in der Ortsmitte.[1]

Bei der Jahreshauptversammlung im April 2015 wurden der Vorsitzende Harry Sander, sein Stellvertreter Theo Verdegen, Geschäftsführer Arno Ockenfels, dessen Stellvertreterin Christa Verdegen sowie Schatzmeisterin Elke Geil in ihren Ämtern bestätigt. Margret Sander, Marlene Fuchs, Renate Heckenbach und Ingo Gäb wurden als Beisitzer in den zu dieser Zeit 220 Mitglieder zählenden Verein gewählt. Mit Arno Matuszak zeichnete Harry Sander ein langjähriges und engagiertes Vereinsmitglied aus: „Nach drei Jahren als stellvertretender Vorsitzender und mehr als einem Jahrzehnt als Beisitzer hast du viele Ideen und Projekte mit aus der Taufe gehoben und in die Tat umgesetzt. Dafür gilt dir unser Dank“, sagte der Vereinschef. In seinem Rückblick auf das Jahr 2014 erinnerte Sander an die Bepflanzung der Blumenkübel an der Rheinmauer, die Ausstattung des Fahnenmastes mit einer neuen Beflaggung, die Pflege und Ordnung rund um die Gedenkstätte für die Zivilopfer des 2. Weltkrieges auf dem Friedhof und entlang des Sieben-Kniefälle-Bittweges sowie das Finte-Fest auf der Rheinwiese. Für Samstag, 18. Juli 2015, sei eine Wiederholung des Festes geplant. Außerdem sollen im Jahr 2015, so Sander, neun weitere Straßen von Kripp mit erklärenden Schildern als Ergänzung zum eigentlichen Straßennamen ausgestattet werden. Nachdem der Verein im Jahr 2014 die Fassade der Hochwassernotkapelle renoviert hat, stehe für das Jahr 2015 die Innenrenovierung an, so Sander. Im Haushalt der Stadt Remagen stünden 2000 Euro für diese Arbeiten bereit. An der Verschönerung der Rheinpromenade wolle sich der Verein beteiligen. „Der Erhalt der Kopflinden am Ufer war uns ein wichtiges Anliegen", sagte Sander, "denn die Bäume prägen seit Jahren und Jahrzehnten das Bild am Kripper Rheinufer.“[2]

Bei der Mitgliederversammlung im März 2017 im Hotel Rhein-Ahr konnte der Vorsitzende Harry Sander auch die Ehrenmitglieder Willi Weis und Arno Matuszak begrüßen. 218 Mitglieder zählte der Verein zu dieser Zeit.[3]

2019 sorgte der Bürger- und Heimatverein dafür, dass das historische Holz-Grabkreuz vom ehemaligen Grab der Familie Dr. Hermann Karsten einen neuen ehrenvollen Platz auf dem Kripper Friedhof erhielt. Nachdem die Angehörigen die Grabstätte hatten einebnen lassen, stellten sie dem Bürger- und Heimatverein das seinerzeit in Maria Laach hergestellte Grabkreuz zur Verfügung. Der Vereinsvorstand bat deshalb den Ortsbeirat um seine Genehmigung dafür, das Kreuz auf dem Friedhof neu aufzustellen. Nachdem der Beirat grünes Licht gegeben hatte, beauftragte der Vereinsvorstand die Diwo Natursteine GmbH Remagen damit, das Kreuz zu restaurieren. Anschließend wurde es von der Firma Diwo neben der Gedenkstätte für die Zivilopfer des 2. Weltkrieges aus Kripp aufgestellt. Die Bronzetafel wurde in der Mitte des Kreuzes platziert.[4]

Veröffentlichungen

Wegbegleiter Kripper Kirchen, Kapellen und Bittkreuze, 2011

Mediografie

Heimatvereinsfest in Kripp - Gäste feiern ihre Finte, general-anzeiger-bonn.de vom 22. Juli 2015

Weblinks

Fußnoten