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Katholische Frauengemeinschaft Westum

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"Sie stricken, backen und kümmern sich um Senioren, organisieren Gottesdienste und sorgen mit ihren Spenden dafür, dass kleinere wie größere Projekte realisiert werden können. Ohne die kfd-Frauen und ihre unentgeltlichen beständigen Aktionen liefe in unserer Gesellschaft so manches nicht rund." Das schrieb Judith Schumacher in einem am 18. Dezember 2012 erschiedenen Beitrag über die 1906 gegründete Katholische Frauengemeinschaft Westum (kfd) der Rhein-Zeitung.


Die kfd-Frauen aus Westum im Advent 2012 mit Pastor i.R. Manfred Müller (stehend) und ihrer Sprecherin Anna Offergeld (links daneben, stehend)

Sonstiges

Einmal monaglich - immer an einem Freitag - feiern die kfd-Frauen aus Westum einen Seniorengottesdienst in der St.-Peter-Kirche. Anna Offergeld, Sprecherin der Frauengemeinschaft, und Maria Stommel bereiten diese Wortgottesdienste gemeinsam vor. Jedes mal geht es um ein aktuelles Thema, das anschließend im Dorfgemeinschaftshaus vertieft wird. Diese Treffen bereiten Ulla Michels mit Ehemann Heinz und Schwester Marga Michels sowie Doris Knoch, Resi Lembke, Monika Müller, Roland Zander und Peter Offergeld vor. Dieses Team organisiert alles Notwendige auch für Seniorenfeiern und Ausflüge. Judith Schumacher schreibt:

Mal geht es beim Wortvortrag in der Kirche um den „Farbkasten des Lebens“, dem sich ein kleines Gedächtnistraining „Farben von A bis Z“ im Gemeindehaus anschließt. Nach dem Erntedank-Gottesdienst wurden dort Türkränze gebastelt. Zu St. Martin besuchten Kinder des Ortes die Zusammenkunft der betagten Damen und – mittlerweile auch vermehrt Herren – und trugen Herbstlieder vor. Im Advent ging es ums Schenken. Auch werden Schätzspiele angeboten oder Lavendelsäckchen hergestellt.[1]

Die Katholische Frauengemeinschaft werde mittlerweile von Männern „unterlaufen“, verriet Anna Offergeld der Reporterin, und spielt damit auf ihren Ehemann Peter Offergeld sowie auf Roland Zander und Roland Zander an, die immer zur Stelle seien, wenn Hilfe benötigt wird. In Westum gebe es aber auch viele junge Frauen, die zwar nicht Mitglied in der Frauengemeinschaft, aber trotzdem immer ansprechbar seien, wenn Hilfe nötig ist. Für Verstärkung sorgten gelegentlich auch die Hellenbacher Jonge e.V., und Feuerwehr und Gesangsverein halfen bei der Ausrichtung der 100-Jahr-Feier im Jahr 2006.

Zu den festen Terminen im Jahreslauf zählen für die Frauengemeinschaft auch der Frauen der Weltgebetstag der Frauen, Maiandacht und Rosenkranzgebet, das im Jahr 2012 zum Lourdes-Kapellchen nach Bachem führte.

Und jeden Montag trifft sich die Strickrunde, um Pullover, Decken, Socken und Unterhöschen zu stricken. "Die Zentralstelle des Missionskreises Maria Rast in Zülpich sammelt unsere Waren ein, die in einem Laden in Bad Münstereifel verkauft werden", erklärt RZ-Reporterin Schumacher, "von dem Geld wird ein Kinderprojekt in Brasilien unterstützt." Die Kollekten sind für ein zweites brasilianisches Projekt von Madre Rosa der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Die Erlöse der beiden kfd-Cafés wurden während der Hungersnot nach Ostafrika gespendet.

Den Frauen sei es aber auch wichtig, dass Projekte in der Heimat zu unterstützen - beispielsweise den geplanten Kreuzweg von Westum nach Koisdorf, für den die Frauengemeinschaft 700 Euro spendete. Die Sinziger Tafel wurde mit einer 400-Euro-Spende unterstützt.

Die Katholische Frauengemeinschaft Westum zählt im Dezember 2012 146 Mitglieder; davon sind 98 lediglich Fördermitglieder oder jüngere Helferinnen. Dem Vorstand gehören neben der Sprecherin Anna Offergeld an: Konrad Angele, Rita Münch, Resi Lembke, Maria Stommel sowie Renate Gemein.

Bei der Hauptversammlung im Januar 2013 wurde Maria Michels für 70-jährige und Anneliese Bell für 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Johanna Mehren und Hilde Tibulski, die beide ebenfalls 60 Jahre der Frauengemeinschaft angehören, konnten aus gesundheitlich Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen. Im Jahr 2012 organisierte und gestaltete die Frauengemeinschaft Seniorentreffen, Maiandacht, Marienwallfahrten, die Rosenkranzandacht und die Adventsfeier. Der Jahresausflug führte nach Aachen und die Strickrunde unter Leitung von Elfriede Schmitz stellte viele Kleidungsstücke zugunsten des Hilfsprojekts „Maria Rast“ her.[2]

Fußnoten

  1. Quelle: Judith Schumacher: Menschen für Menschen: Die Stillen - Die Westumer kfd-Frauen stehen für viele katholische Laien, die viel bewirken, in: Rhein-Zeitung vom 18. Dezember 2012
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 23. Januar 2013