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Kreissparkasse Ahrweiler

Berufsbildende Schule des Landkreises Ahrweiler (Bad Neuenahr)

Aus AW-Wiki
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Hubertus Bialas (v.r.), Leitender Regierungsschuldirektor der ADD Koblenz, überreichte Adelgunde Kontakis im Rahmen einer Festveranstaltung am 17. Januar 2018 in der Schulsporthalle die Urkunde zur Ernennung als Schulleiterin der BBS.
Lehrerkollegium im Jahr 2005
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BBS-Schüler mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck am Arp-Museum
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Das Haus Schütz in Ahrweiler (Wilhelmstraße 20), heute Seniorenzentrum „St. Martin“, war erstmals nach 1945 zentrale Unterrichtsstätte der Berufsbildenden Schule Ahrweiler
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Richtfest am 30. Oktober 1979
Schneiderinnen-Ausbildung - das Foto zeigt auch den ehemaligen Schulleiter Oberstudiendirektor Ernst Kley
Das 1958 eingeweihte ehemalige Berufsschulgebäude in Ahrweiler ist heute Domizil der Aloisius-Grundschule Ahrweiler.
Ausbildung der "Elektrolehrlinge" in fachkundlichen Unterricht Mitte der 50er Jahre
Theorie für werdende Maurer
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Sporthalle

Die Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler besteht aus einer kaufmännisch-verwaltenden, einer gewerblich-technischen und einer hauswirtschaftlich-sozialpflegerischen Abteilung. Das Ausbildungssprektrum reicht heute von berufsvorbereitenden Bildungsgängen und berufsqualifizierenden Abschlüssen bis hin zur Hochschulreife und gliedert sich in Pflicht- und Wahlschulen. Schulträger ist der Kreis Ahrweiler. In einem Beitrag in der Rhein-Zeitung vom 1. Juli 2016 anlässlich der Verabschiedung von Hans-Werner Rieck als Schulleiter der hieß es zum Ausbildungsspektrum der Schule: „Ob Fachschulen für Altenpflege, für Kommunikation und Büromanagement sowie für Erzieher, höhere Berufsfachschulen für Sozialassistenz, IT-Systeme, Allgemeine Information oder Mediengestaltung, berufliche Gymnasien für Technik und Wirtschaft sowie Berufsoberschulen, die zur Fachschulreife oder zur Allgemeinen Hochschulreife führen – die Vielfalt ist immens groß.“ Auch von der Ausstattung her sieht sich die BBS mit ihren 2700 Schülern und 140 Lehrern (Stand: Juli 2016) gut aufgestellt für das digitale Zeitalter: „Über 30 Smart-Boards, Computerräume, Laptop-Wagen, die in die Klassen gerollt werden können gehören ebenso dazu wie das Kommunizieren über die Plattform Moodle.“[1]


Anschrift & Standort

Kreuzstraße 120

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Bad Neuenahr)

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Kontakt

Schüler

1998: 2500 Schüler werden in 117 Klassen von 120 Lehrern unterrichtet

Schulleitung

Schulleiter: Adelgunde Kontakis (kommissarisch seit Januar 2017)[2], Vorgänger: Hans-Werner Rieck (1996 bis 15. Juli 2016), Arnold Terwer, Günther Andres (1979-1991)

stellvertretende Schulleiter:

(ehemalige) Lehrer

Gabi Beyß (1987-2017), Lothar Braun, Brigitte Dröse (1997-2017), Joachim Franz, Albert Friedrich, Peter Graupner, Zeinab Hammoudi, Klaus Keppler, Gregor Köhnl, Helmut Nickenig, Angela Siller, Dr. Stephanie Merkenich, Andreas Perske, Angelika Peter (1993-2017), Jürgen Stratmann, Holger Waldecker

Chronik[4]

1907: Jugendliche Handwerker und Fabrikarbeiter werden in Fortbildungsschulen eingeschult.

1932: Die Berufsschule im Kreis Ahrweiler wird hauptamtlichen Gewerbelehrern übertragen.

1. April 1935: Die Kreisberufsschule Ahrweiler wird gegründet. Die Hauptschulsitze sind Ahrweiler und Sinzig. In Adenau werden Sammel- und hauswirtschaftliche Klassen eingerichtet.

1. Dezember 1945: In Ahrweiler, Sinzig und Bad Neuenahr beginnt der Unterricht in 45 Klassen, die von sieben hauptamtlichen und 13 nebenamtlichen Lehrkräften unterrichtet werden.

1946/47: Der Schulsitz in Bad Neuenahr wird aufgegeben. 32 Klassen werden in Ahrweiler unterrichtet, 22 in Sinzig, die übrigen in Adenau und Remagen. Außerdem wird in Sinzig eine zweijährige Handelsschule eröffnet.

1949/50: Innerhalb der Schule wird eine landwirtschaftliche Abteilung gegründet. Im Zuge des zweiten Bildungsweges und der Einrichtung neuer Berufsfachschulen und Fachoberschulen sowie der Ergänzung von Berufsaufbau-Schulen wird die Schule in den folgenden Jahren ausgebaut.

24. April 1958: Das neue Kreisberufsschulgebäude in Ahrweiler wird eingeweiht.

21. Januar 1959: Das Berufsschulgebäude in Sinzig wird eingeweiht.

ab 1960 schreiten die technische und die schulische Entwicklung rasch voran. Dabei entsteht dringender Raumbedarf. Um ihn zu decken, werden Pavillons aufgestellt. Es gibt Bestrebungen, einen zentralen Schulstandort einzurichten.

18. Januar 1974: Beschluss des Kreistages Ahrweiler zur Errichtung eines neuen Berufsschulzentrums.

16. Dezember 1975: Der Kreistag Ahrweiler bevollmächtigt den Kreisausschuss, entsprechend dem Beschluss zu verfahren. Ein Architektenwettbewerb wird ausgeschrieben.

15./16. September 1976: Das Preisgericht entscheidet: Dipl.-Ing. Franz Schmitz (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Mitglied der Architektengemeinschaft für Planung und Realisation, Bacherer, Eggert, Hoppe, Schmitz, Unhold, erhält den ersten Preis.

9. Dezember 1976: Antrag der Kreisverwaltung Ahrweiler bei der Bezirksregierung Koblenz auf schulbehördliche Genehmigung und Gewährung von Landeszuwendung.

4. Mai 1977: Zustimmung des Kultusministeriums zur Planungsvorbereitung.

5. Oktober 1977: Genehmigung der Bezirksregierung Koblenz zum Bau des Berufsbildungszentrums.

13. Dezember 1977: Erster Spatenstich des Landrats Dr. Egon Plümer, Startschuss zum Bau der neuen Schule.

1979:

  • 30. Oktober: Richtfest
  • Oberstudiendirektor Ernst Kley wird offiziell mit einer Dankesurkunde des Regierungspräsidenten verabschiedet und in den Ruhestand versetzt.
  • Günther Andres wird neuer Schulleiter.

20. November 1981: Einweihung des Berufsbildungszentrums Bad Neuenahr–Ahrweiler. 125 Klassen, 3236 Schülerinnen und Schüler ziehen ein. Der Neubau bietet folgende Schulformen:

  1. Berufsschule
  2. Berufsfachschulen
  3. Berufsaufbauschulen
  4. Fachoberschulen

Am 27. April 1985 wird in Anwesenheit des Kultusministers Dr. Georg Gölter die neue 4,5 Millionen D-Mark teure Sporthalle ihrer Bestimmung übergeben.

Zum Schuljahresbeginn 1989 nimmt die neu eingerichtete Fachschule für Bürokommunikation ihren Betrieb auf.

1990: Einrichtung der Fachschule für Altenpflege.

1991: Oberstudiendirektor Günther Andres tritt in den Ruhestand. Neuer Schulleiter wird Arnold Terwer, der am 7. Oktober offiziell in sein Amt eingeführt wird.

1992: Der Zwölferpavillion wird errichtet und die Schule von Asbest befreit (Sanierung).

1993: Schulleiter OStD Arnold Terwer stirbt am 10. Oktober. Hans-Werner Rieck übernimmt kommissarisch die Leitung der Schule.

1994: Einstieg in die neuen Kommunikationstechniken: 34 Computer werden installiert.

1995:

  • Kreishandwerkerschaft Ahrweiler und Schulausschuss protestieren gegen Untätigkeit des Ministeriums. Forderung: Hans Werner Rieck soll endlich offiziell in das Amt des Schulleiters gerufen werden.
  • Einrichtung der Fachschule für Erzieher.
  • Gründung des Fördervereins der BBS.

1996: Hans-Werner Rieck wird offiziell in das Amt des Schulleiters gerufen und feierlich eingeführt.

1998: Einrichtung der Schulsozialarbeit

1999: Schüler der BBS eröffnen eigenständiges Unternehmen „Copy-Shop“. Feierliche Einweihung am 1. Februar 1999.

2000: Die Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler erhält die Zusage für die Einrichtung eines Internet-Klassenzimmers „T-classroom“. Installationsabschluss Dezember 2000.

2001:

  • BBS schaltet Internet-Turbo ein. Das Land sagt der Schule 237.000 Mark für die Verbesserung des EDV-Bereichs zu.
  • Im November 2001 erhält die BBS dank der Unterstützung des Fördervereins 16 schuleigene Fahrräder.

2002:

  • Die Höhere Berufsfachschule Medien wird zum Schuljahresbeginn 2002/2003 eingerichtet.
  • Am 5. Dezember übergibt man in der Sporthalle der BBS eine installierte, multifunktional nutzbaren Kletterwand offiziell ihrer Bestimmung.

2004:

  • Am 27. Mai wird der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau der BBS, der ein Investitionsvolumen von 2,4 Millionen Euro umfasst, getätigt.
  • Ab Juli setzt die Schulgemeinschaft das neue Strukturkonzept für den Bildungsgang Berufsfachschule I und Berufsfachschule II (BF I/BF II) sowie die Einrichtung der Berufsoberschule I (BOS I) um.

2005

  • Ab 1. Februar bietet die BBS ausbildungsbegleitenden Fachhochschulreifeunterricht an.
  • Zum 1. August gelingt die Einrichtung der Berufsoberschule II zum Erwerb der Hochschulreife.
  • Am 11. August geht die erste kreiseigene Fotovoltaikanlage der BBS ans Netz.

2007: Mit einem Festakt feiert die BBS das Jubiläum "100 Jahre berufliche Bildung im Kreis Ahrweiler"

Im Rahmen einer Schulpatenschaft wolle die berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig eng mit dem Steigenberger-Hotel Bad Neuenahr zusammen, um Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schüler zu fördern und gemeinsam den erwarteten Fachkräftemangel zu bekämpfen. Das berichtete die Rhein-Zeitung am 6. Februar 2013. Den Schülern solle so die Möglichkeit gewährt werden, im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen. Unternehmens- und Schulleitung besiegelten die Zusammenarbeit mit einer feierlichen Urkundenübergabe. Die Schulpatenschaft habe für beide Seiten Vorteile: Die Schule könne dadurch ihre Arbeit auf die Anforderungen im Berufsleben stärker als bisher ausrichten, und das Steigenberger-Hotel könne sich auf seine künftigen Mitarbeiter einstellen und dazu beitragen, Wissen über komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Als Bausteine der Zusammenarbeit werden Unterrichtseinheiten in Hauswirtschaftslehre und Nahrungszubereitung sowie die Vorstellung des Patenunternehmens und der Ausbildungsberufe zusammen mit Auszubildenden genannt. Außerdem sind Bewerbungstrainings und Unterstützung bei Unterrichtsprojekten vorgesehen.

2013: Im August 2013 nahm die Fachschule für Kommunikation und Büromanagement ihren Unterricht auf. Dabei handelt es sich um eine berufsbegleitende Ausbildung. Der Unterricht erfolgt nach Dienstschluss und umfasst 13 Wochenstunden. Das Angebot richtet sich sowohl an Arbeitskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung als auch an Wiedereinsteiger ins Berufsleben. Absolventen verlassen die BBS nach zwei Jahren als staatlich geprüfter Betriebsfachwirt, Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement. [5]

Am Schuljahresende 2013/2014 wurde im Juli sechs BBS-Lehrer verabschiedet:[6]

Die BBS wolle ein duales Maschinenbau-Studium anbieten, berichtete die Rhein-Zeitung am 28. Juni 2017. Das duale Studium zeichne sich dadurch aus, dass es den jungen Menschen zwei berufliche Abschlüsse in einer stark verkürzten Ausbildungszeit ermöglicht. Zum einen kann der anerkannte Abschluss eines Bachelorstudiengangs erworben werden, zum anderen ermöglicht das duale Studium, parallel und zeitsparend neben dem Studium, den Erwerb einer abgeschlossenen beruflichen Ausbildung. Das sagte die kommissarische Schulleiterin Gunda Kontakis bei der Auftaktveranstaltung für den neuen Bildungszweig. Weitere Vorteile eines dualen Studiums seien, dass die Studenten während des Studiums finanziell abgesichert seien und die jungen Menschen ein praxisnahes Studienmodell erwarte. Für die Unternehmen bietet das duale Studium die Möglichkeit, qualifiziertes Personal für das Unternehmen zu finden und langfristig an sich zu binden. Andernorts habe sich gezeigt, dass die Unternehmen leistungsstarke und hoch motivierte Auszubildende erhalten und entscheidende Vorteile haben, sich im Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende mit der Entscheidung für das duale Studium durchzusetzen. Auch die Region insgesamt könne von der Einführung des dualen Studiums profitieren, weil es den jungen Menschen berufliche Perspektiven biete, dem Landkreis Ahrweiler mit dem „Abitur in der Tasche“ treu zu bleiben. Diese Menschen könnten dazu beitragen, die Region wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig zu stärken. Holger Waldecker ist BBS-Koordinator des dualen Studiums. Bei Planung und Umsetzung waren außerdem Prof. Andreas Huster vom Fachbereich Maschinenbau der Hochschule Koblenz, Projektleiterin Sarah Weingarten von der Industrie- und Handelskammer Koblenz und Hans Diehl, Koordinator duales Studium der Handwerkskammer Koblenz, beteiligt.

Die Oberstudiendirektorin Adelgunde Kontakis wurde am 17. Januar 2018 im Rahmen einer Festveranstaltung mit Vertretern anderer Schulen, Handwerk und Industrie sowie der Innungsmeister offiziell ins Amt der Schulleiterin der mit 2700 Schülern größten Schule des Kreises Ahrweiler eingeführt. In den Reden klangen bei der Festveranstaltung die häutig unterschätzten Möglichkeiten der BBS an, die über die duale Ausbildung in Handwerksbetriebe, über den schulischen Weg aber auch zur allgemeinen Hochschulreife führen können. „Es muss nicht jeder einen Akademikertitel haben“, sagte etwa Kreishandwerksmeister Franz Wershofen. Kontakis selbst sagte, Eltern würden das Gymnasium immer noch als Königsweg für ihre Kinder sehen. Sie plädiert deshalb dafür, Schüler und Elter bereits früh über die Möglichkeiten des dualen Ausbildungssystems zu informieren. Landrat Jürgen Pföhler erinnerte bei der Festveranstaltung daran, dass der Kreis seit 2005 rund 7,5 Millionen Euro in die BBS investiert habe, wies aber auch auf die Herausforderungen hin, der sich die Schule zu stellen habe: Neben dem Facharbeitermangel seien dies etwa die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt sowie die Digitalisierung. „Vor allem die technischen und kaufmännischen Berufe sind durch die Digitalisierung anspruchsvoller und komplexer geworden“, sagte Kontakis. Angehende Kfz-Mechatroniker, Installateure und auch Tischler müssten heute viel mehr Kompetenzen mitbringen als früher. „Für die Leistungsstarken und Begabten sollte die Frage nicht sein: Berufsausbildung oder Hochschulreife, sondern Berufsausbildung und Hochschulreife“, sagte sie und wies auf Angebote hin, die Studium und berufliche Ausbildung kombinieren. Auch Flüchtlinge und zugewanderte junge Menschen könnten die Fachkräfte von morgen sein, sagte Kontakis weiter. Spracherwerb und Integration sowie das Hinführen zur Berufsreife müssten dazu aber weiter professionalisiert werden. Kontakis sagte auch, sie woplle nichts unversucht lassen, wenn es darum geht, Schwächere mitzunehmen. Gesellschaftliche Veränderungen und Fortschritt kämen an einer berufsbildenden Schule besonders schnell an. Die BBS habe deshalb auch die „Pflicht, die Schüler auf das Überleben in einer unübersichtlich gewordenen Welt vorzubereiten“, hieß es im Veranstaltungsbericht von Beate Au in der Rhein-Zeitung. Die BBS könnte künftig, so Kontakis weiter, auch eine Rolle als Zentrum ständig geforderter beruflicher Weiterqualifizierung spielen.[7]

Im Frühling 2018 wurde die BBS ans Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke GmbH Bad Neuenahr-Ahrweiler angeschlossen. Hierzu schlossen der Kreis Ahrweiler und die Ahrtal-Werke einen langfristigen Fernwärmeliefervertrag ab. „Die Umstellung der Wärmeversorgung ist Teil des Gesamtprojekts der energetischen Sanierung der Berufsbildenden Schule. Durch die Versorgung mit Fernwärme auf Basis regenerativer Energie sowie dem Bezug von Ökostrom wird die größte Kreisschule zukünftig vollständig klimaneutral betrieben“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Die Verlegung der Fernwärmeleitungen zum Anschluss der Berufsbildenden Schule an das zentrale Wärmenetz der Ahrtal-Werke erfolgt im Zuge der Herstellung der neuen Abfahrt der Bundesstraße 266 sowie der Erneuerung des Bahnhofsvorplatzes bis Mitte 2020. Zur Heizperiode 2020/21 soll die Berufsbildende Schule dann mit Fernwärme beheizt werden. „Für uns war wichtig, dass die Fernwärme der Ahrtal-Werke regional erzeugt wird, hocheffizient durch die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung entsteht und klimaneutral ist“, betont Jörg Hamacher, Werksleiter des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement des Kreises Ahrweiler. Durch den reduzierten Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid gegenüber einer herkömmlichen Wärmeversorgung werde zusätzlich ein wesentlicher Beitrag zu einer klimaneutralen 5. Landesgartenschau Rheinland-Pfalz 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler geleistet.[8]

Siehe auch

Mediografie

Weblinks

Absolventen

2014

Höhepunkt der Abschlussfeier im Juli 2014 war die Auszeichnung der Schulbesten mit dem Förderpreis der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler. Der beste Wahlschüler Robert Schmidgen, berufliches Gymnasium, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und die beste Berufsschülerin Alexandra Wood, Medizinische Fachangestellte, Bad Neuenahr-Ahrweiler, erhielten von einem Vertreter der Kreissparkasse Ahrweiler den Förderpreis. Von den 44 Abiturienten der Berufsbildenden Schule schlossen sechs mit einer eins vor dem Komma ab. Ihre Reifeprüfung abgelegt und damit den Zugang zu den Hochschule erworben haben: Alyssa Alfter, Severin Bender, Alexander Bogiatzis, Peter Bruder, Sozdar Coskun, Reshad Dernjani, Kathrin Drodten, Mario Fabry, Theresa Felden, Markus Fischer, Oliver Gies, Karlo Hamsoro, Henric Honermann, Hanna Jähde, Georg Jöntgen, Marcel Jungbluth, Mehmet Kaya, Dennis Klassen, Nils Klüwer, David Küpper, Benedikt Kürsch, Viktoria Laux, Niklas Marx, Kim Nico Michelt, Michael Münch, Sebastian Müthrath, Knut Ockenfels, Timm Pollmann, Kevin Pörzgen, Dalia Reda, Hendrik Reinhard, Sabina Rembe, Anja Reuter, Simon Römer, Lea Maria Schmelter, Robert Schmidgen, Dennis Schröer, Stephan Seifert, Jannik Sheikh, Lars Siegfart, Julian Söller, Lisa van Bonn, Valerie Vogel und Sarah Maria Weinreis.[9]

Folgende Schüler der Berufsoberschule I Wirtschaft, der Berufsoberschule II Wirtschaft und der Dualen Berufsoberschule nahmen im Juli 2014 ebenfalls ihre Abschlusszeugnisse in Empfang: Jessicva Bier, Imann Chen, Senta Feigk, Edwin Fuhrmann, Adrienne Gäb, Felix Halm, Florian Hupperich, David Lam, Norman Ley, Damir Mrkalj, Esther Münster, Umran Nalca, Ronja Niedzwietzki, Annika Odenthal, Christian Pressa, Konstantin Skok, Andre Vilela, Sebastian Werner, Sumeja Zoranic, Nico Binder, René Creuzberg, Julia Cumak, Daniel Embacher, Stephanie Esser, Benjamin Fehrenbach, Lukas Feulner, Lukas Groß, Jacqueline Herrmann, Vanessa Kuhl, Marcel Müller, Natascha Muskulus, Felix Neitzel, Lisa Phillips, Eylin Stabe, Sarah Andronowski, Björn Becker, Chris Bogiatzis, Jan Dickau, Sarah Dietl, Michael Dung, Markus Gies, Vivien Gräber, Kevin Günther, Marius Heck, Stefanie Hermes, Christian Kelter, Martin Klein, Sebastian Marner, Tobias Nonn, Adnan Reda, Simon Wehling, Oliver Willuweit.

2015

42 Schüler des Beruflichen Gymnasiums der BBS erhielten im Juli 2015 während einer kleinen Feier ihre Abschlusszeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife. Bester Abiturient mit der Note 1,3 war Ulf Floßdorf. Den Preis von Bildungsministerin Vera Reiß für besondere Leistungen erhielt Diana Nett, den Physikpreis Marvin Schumacher. Die übrigen Abiturienten: Susan Abdelghani, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Rifad Akman, Remagen; Johannes Bous, Burgbrohl; Nils Bräunig, Königsfeld; Arianit Demiraj, Niederzissen; Frank Dittmar, Rieden; Natalie Egenberger, Bad Neuenahr-Ahrweiler; René El-Kanj, Remagen; Markus Emmerlich, Bad Breisig; Christian Engelmann, Bad Breisig; Yannik Feuser, Gönnersdorf; Patrick Fischer, Grafschaft; Ulf Floßdorf, Sinzig; Lukas Göbel, Gönnersdorf; Lucie Grafe, Sinzig; Matthias Gramling, Unkel; Oliver Groß, Wassenach; Ingeborg Gummersbach, Remagen; Marco Peter Hartmann, Bad Breisig; Patrick Herbers, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Christian Höfer, Sinzig; Florian Hoffmann, Sinzig; Kim Hoss, Hohenleimbach; Tim Jerrentrup, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Leo Krause, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Thomas Kunz, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Simon Ludwig, Sinzig; Eugenia Maurer, Adenau; Michel Meurer, Sinzig; Marcel Modrow, Niederdürenbach; Tobias Morbe, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Melanie Morgenstern, Remagen; Diana Nett, Gönnersdorf; Sascha Opretzka, Oberdürenbach; Lum Qyqalla, Brohl-Lützing; Michelle Schabo, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Marvin Schumacher, Grafschaft; Adnan Sel, Sinzig; Maximilian Seul, Waldorf; Sebastian Johannes Siepmann, Remagen; Niclas Vogel, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Felix Zilch, Sinzig.[10]

2017

46 junge Leute bestanden im Juni 2017 an den Berufsbildenden Schulen des Kreises die Abiturprüfung. Die Traumnote 1,0 erreichten Lars Lietzbach aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Christina Saager aus der Grafschaft. Sie erhielten jeweils den Förderpreis der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler. Der Physikpreis ging an Hendrik Ketterer, David Nelles und Maik Sarve, der Preis des Mainzer Bildungsministeriums an Jakob Gabriel. Die Abiturienten: Lukas Heinz-Josef Adeneuer, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Leonard Brügmann, Altenahr; Daria Cremer, Niederzissen; Viktoria Dahms, Sinzig; Patricia Daum, Niederzissen; Andrea Degen, Bad Neuenahr-Ahrweiler; René Dolff, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Maxi Erens, Sinzig; Joshua Farnschläder, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Jakob Gabriel, Altenahr; Tim Lennart Galle, Ahrbrück; Julia Gemein, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Jonas Gies, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Tugba Güner, Sinzig; Timo Guzik, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Benjamin Handanagic, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Niklas Hecker, Grafschaft; Anna Hoffmann, Sinzig; Krzysztof Hutny, Remagen; Tristan Erik Jonas, Remagen; Yannick Leon Kardeis, Niederzissen; Hendrik Ketterer, Sinzig; Dominik Krahe, Bad Breisig; Madita Lehrig, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Christopher Lepp, Lind; Jennifer Lesniok, Sinzig; Tim Ley, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Matthias Liang, Andernach; Anna-Lena Lohe, Bad Neuenahr-Ahrweiler; René Marienfeld, Remagen; Jan Münch, Hönningen; Lena Nachtsheim, Sinzig; David Nelles, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Stefanie Nelles, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Kevin Peltzer, Grafschaft; Marius Phiesel, Berg; Peter Portugall, Sinzig; Jost Richter, Bad Breisig; Mike Rothstein, Sinzig; Maik Sarve, Wassenach; Elisabeth Schmidt, Sinzig; Simon Schneider, Grafschaft; Marc Seiwerth, Remagen; Jonas Simon, Altenahr; Daniel Till, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Celine Wunschikowski, Lind.[11]

2018

Am Beruflichen Gymnasium an der BBS machten im Juni 2018 Abitur: Andis Antens, Lars Arzdorf, Marcel Bachmeier, Lea Boes, Victoria Bonesteel, Luisa Brambeer, Matthias Braun, Justin Büch, Catharina De Castro Carneiro, Jonas de Jong, Julia Maria Dreßen, Nina Durben, Janina Frings, Lukas Fuchs, Paulina Klaudia Gasper, Simon Gemmel, Jakob Gemmel, Jan Christian Gorschütz, Lena Graeff, Dominik Groß Joséphine Steffi Hackenbruch, Erik Hansen, Sebastian Moritz Heim, Patricia Hilger, Nico Jeckstadt, Fabian Michael Jurischka, Jens Kam, Nils Erne Kaster, Marvin Katzenberger, Julian Kland, Paul Matthias Knieps, Loredana Kriechel, Katharina Kuleschow, Sebastian Lawerenz, Kim Nina Löhndorf, Jonas Löpp, Munise Menge, Maximilian Mikulla, Lars Möhren, Vincent Müller, Lilli Nietgen, Ariane Nitzgen, Sunggyla Nurlan, Jacqueline Ockenfels, Leonie Peplinski, Christian Peuker, Duc Pham, Katharina Profittlich, Nils Reinhard, Julia Retterath, Hamit Sahin, Anne Scheidt, Jan-Niklas Schneider, Paul Selbach, Meike Serwas, Guido Maximilian Sper, Michael Tjukawkin, Jan Philip Treffer, Miles Treutler, Özlem Üstün, Yannick van Dijk, Marco Vendel, Christian Vogel, Lea Weishaupt, Leo Welter, Kira Witt, Lucie Worlitz und Moira Zindel.[12]

Fußnoten

  1. Quelle: Beate Au: An der BBS endet Ära von Schulleiter Rieck – Mehr als 20 Jahre ein Kämpfer für berufliche Bildung, in: Rhein-Zeitung vom 1. Juli 2016
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 19. Januar 2017
  3. Quelle: Thomas Weber: Anlagemechaniker erhalten Zeugnisse in Dernau – Zeugnisvergabe bei Lobsprechfeier der Sanitär- und Heizungstechnik-Innung, general-anzeiger-bonn.de vom 5. Februar 2018
  4. Quelle: bbs-ahrweiler.de, gesehen am 6. Februar 2013
  5. Quelle: Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler: Ausbildung nach Feierabend, general-anzeiger-bonn.de vom 22. Mai 2013
  6. Quelle: BBS verabschiedet vier Urgesteine - Viel Lob für scheidende Kollegen, in: Rhein-Zeitung vom 2. August 2014
  7. Quelle: Beate Au: Neue Leitung: Größte Schule im Kreis hat jetzt eine Chefin, rhein-zeitung.de vom 18. Januar 2018
  8. Quelle: Berufsschule mit Fernwärme beheizt – Der Kreis Ahrweiler hat einen langfristigen Fernwärmeliefervertrag unterzeichnet, in: Rhein-Zeitung vom 4. Juni 2018
  9. Quelle: Rhein-Zeitung vom 31. Juli 2014
  10. Quelle: Preise für Diana Nett und Marvin Schumacher - Abifeier am beruflichen Gymnasium, general-anzeiger-bonn.de vom 9. Juli 2015
  11. Quelle: Bildung im Kreis Ahrweiler: 46 Abiturienten an Berufsbildenden Schulen, general-anzeiger-bonn.de vom 1. Juli 2017, siehe auch: Abschlussfeier der Berufsbildenden Schulen Bad Neuenahr-Ahrweiler: „Unsere Zukunft ist bunt!“, blick-aktuell.de vom 3. Juli 2017
  12. Quelle: General-Anzeiger vom 23. Juni 2018