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Kreissparkasse Ahrweiler

St.-Hubertus-Kapelle Bölingen

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Die Kriegsopfer-Gedenkstätte befindet sich unmittelbar vor der Kapelle.
Hubertus-Kapelle Bölingen 2.jpg
Kapelle Bölingen b.jpg
Hubertus-Kapelle Bölingen 1.jpg

Die St. Hubertus-Kapelle Bölingen wurde am 4. Juli 1954 eingeweiht. Die Kapelle beherbergt ein Fresko von Hans Matschulla.


Standort

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Chronik

Der Grundstein zum Bau der Kapelle wurde am 27. Juni 1952 gelegt; am 4. Juli 1954 ist sie feierlich eingesegnet worden. Im Hinblick auf das Marianische Jahr wurde die Kapelle der Gottesmutter geweiht. Als zweiter Schutzpatron gilt wie bei der alten Kapelle St. Hubertus.[1]

Aber schon lange zuvor gab es in Bölingen kleine Gotteshäuser. Die erste eigene Kapelle von 1716 an der Elligstraße wurde, nachdem sie baufällig geworden war, im Jahr 1918 abgerissen. Kurz zuvor hatte Witwe Maria Sibilla Schüler noch 18.000 Reichsmark für den Neubau einer Kapelle an die Kirche vererbt; aber dieses Geld wurde von der Inflation komplett vernichtet. Deshalb sammelte Pastor Johannes Schilz später erneut für den Neubau einer Kapelle. Mit Hacke, Spaten und viel Eigenleistung hoben die Bölinger das Fundament aus; anschließend mischten sie mit wenig Zement einen mageren Beton an. Der Ringener Maurermeister Toni Glath erhielt schließlich den Auftrag, die neue Kapelle fertigzustellen. Die Marien-Statue wurde aus der alten Kapelle in die neue Kapelle übernommen. Die Stirnwand der Kapelle wurde mit einem Gemälde von der Sturmfahrt Christi auf dem Meer geschmückt.[2]

1976 wurden die keramische Kreuzwegstationen gekauft, und 1978 legten sieben Spender für Kauf einer elektrischen Orgel zusammen, die bis 2012 in der Kapelle Dienste tat. Dann wurde sie von einem Harmonium abgelöst, das Pastor Robert Görres gestiftet hatte. In den 1980er Jahren wurden eine neue Gasheizung und ein neuer Fußboden eingebaut sowie der Innenanstrich erneuert. 1999 ist die Außenseite der Kapelle renoviert worden. Im Jahr 2000 wurde ein behindertengerechter Aufgang geschaffen, 2002 der große Treppenaufgang erneuert.

Mit einem Kapellenfest wurde am Freitag, 18. September 2009, die Weihe der Glocken der Kapelle gefeiert. Dechant Jörg Meyrer weihte sowohl die alte als auch die neue Glocke. Danach wurden beide Glocken wieder im Kapellen-Turm aufgehängt. Nach mehreren Jahren der Restaurierung erklingt seitdem wieder zu den gewohnten Zeiten das Glockengeläut. Mit dem Kapellenfest wurde auch der Abschluss der Dach- und Deckensanierung gefeiert. Im Rahmen der Sanierung waren Turm und Glockenstuhl erneuert worden. Außerdem sind umfangreiche Arbeiten gegen den Wurmbefall an allen Hölzern durchgeführt sowie der Innenanstrich und die elektrischen Anlagen erneuert worden. Darüber hinaus wurde die Heizung der Kapelle ausgetauscht.

Mit einem Kapellenfest feierten haben die Katholiken von Bölingen im September 2014 den 60. Jahrestag der Einweihung der Kapelle. In dem kleinen Gotteshaus selbst wie auch im benachbarten Hof der Familie Herrmann hatte der Pfarrgemeinderat unter dem Vorsitz von Helga Meyer Aktionen vorbereitet. Pfarrer Alexander Burg zelebrierte eine Heilige Messe in der Kapelle, die vom Männergesangverein "Bölinger Liederkranz" 1868 e.V. musikalisch begleitet wurde. Anschließend trat im benachbarten Hof die A-cappella-Gruppe Rondo Vocal. Der Fest-Erlös sollte in die Unterhaltung der Kapelle fließen.

Siehe auch

Weblink

grafschaft-boelingen.de: Hubertuskapelle

Fußnoten

  1. Quelle: aus der Ortschronik von Bölingen, von A. Beils, Lehrer a. D., ca. 1960
  2. Quelle: Volker Jost: Sankt-Hubertus-Kapelle wird 60 - Ein Pastor sammelte für den Bau Geld, weil die Hyperinflation eine 18 000-Reichsmark-Spende wertlos gemacht hatte, in: General-Anzeiger vom 10. September 2014