FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Ute Kreienmeier

Aus AW-Wiki
Wechseln zu:Navigation, Suche

Ute Kreienmeier (* 1959 in Oberweser bei Göttingen), Referatsleiterin beim Deutschen Städte- und Gemeindebund in Bonn, war Bürgermeisterkandidatin in Remagen, Ortsvorsteherin von Oberwinter und Mitglied im Stadtrat Remagen. Im Jahr 2004 gründete sie die WählerGruppe Remagen e.V.. Kreienmeier, verheiratet, evangelisch, Jägerin und Mutter von zwei Söhnen, zog ca. 2012 aus Oberwinter und aus dem Kreis Ahrweiler fort.


Kreienmeier Ute.jpg

Vita

1959 in Oberweser-Oedelsheim geboren, evangelisch, verheiratet seit 1987, zwei Söhne Raoul (*1991) und Rouven (*1993)

1979 Abitur in Hann.-Münden

1978-1985 Studium der Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen mit Diplomprüfung im Studiengang Forstwissenschaften

1987 Große forstliche Staatsprüfung (NRW)

seit 1987 Forstplanungsunternehmen

1988–1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des haushaltspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Wolfgang Weng (MdB)

1991–1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Lisa Peters (MdB)

1994 Freie Mitarbeiterin Deutscher Städte- und Gemeindebund (Umweltdezernat)

seit 1999 Referatsleiterin Deutscher Städte- und Gemeindebund (Umweltdezernat)

2001–2003 Vorsitzende des Landesbeirates Holz NRW

seit 2001 Stellvertretende Geschäftsführerin des Waldbesitzerverbandes der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen Körperschaften in NRW e.V.

Ein Großvater der studierten Forstwirtin war 25 Jahre lang Bürgermeister. Ihre: Hobbys: Kirchenorgel, Bauerngarten und Waldspaziergänge. Frau Kreienmeier stammt aus Oberweser-Oedelsheim, einem Ort in Nordhessen inmitten waldreicher Gegend. Nach ihrem 2. Staatsexamen leitete sie Forstprojekte und arbeitete als Beraterin in GUS-Staaten und für den Deutschen Städte- und Gemeindebund. Dann war sie etliche Jahre lang bis zum Bonn-Berlin-Umzug persönliche Referentin von FDP-Bundestagsabgeordneten und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundestagsausschüsse "Raumordnung, Bauwesen und Städtebau", "Ernährung, Landwirtschaft und Forsten" sowie "Verkehr".

Im März 1994 wurde Ute Kreienmeier von Dr. Dieter Thomae (FDP), damals Bundestagsabgeordneter, im Rahmen einer Pressekonferenz im Weinhaus "St. Urban" Remagen als FDP-Kandidatin und Nachfolgerin von Hans Peter Kürten (CDU) für das Amt des Remagener Bürgermeister präsentiert. Dabei skizzierte sie einige Schwerpunkte, für die sie sich als Bürgermeisterin einsetzen würde. Ihr liege am Ausgleich der Nachteile des Bonn-Berlin-Beschlusses und der Stärkung von Remagen als Wirtschaftsstandort. Die Stadtverwaltung Remagen wolle sie zu einem "modernen Dienstleistungunternehmen umbauen". Außerdem wollte Kreienmeier kommunale Einrichtungen - Freizeitbad Remagen, Bauhof, Rheinhalle Remagen, Rheinfähre Linz - Kripp GmbH, Abwasserbeseitigung - privatisieren, soweit das sozial vertretbar und für die Stadt kostengünstiger ist.

Außerdem wollte sie sich für flexiblere Öffnungszeiten in den Remagener Kindergärten einsetzen, für Erziehung in altersgemischten Gruppen und die Staffelung von Kindergartenbeiträgen nach der Einkommenssituation der Eltern sowie für die Erweiterung der Betreuungsangebote für Schüler am Nachmittag auf privater Basis oder mit ABM-Kräften. Weiter wollte sie sich für Bauen mit Holz aus heimischen Wäldern im kommunalen Bereich einsetzen.

Bei der Wahl unterlag sie jedoch dem SPD-Kandidaten Lorenz Denn. Später war Kreienmeier eine Legislaturperiode lang Ortsvorsteherin von Oberwinter und Mitglied im Stadtrat Remagen.

Kreienmeier gründete die WählerGruppe Remagen e.V., die zur Kommunalwahl 2004 mit dem Slogan „Wir bringen Licht in das Rathaus“ antrat.

Im März 2012 werde sie ihr Mandat als Mitglied des Remagener Stadtrats niederlegen und die Römerstadt, die seit 1989 ihre Heimat war, verlassen, berichtete der General-Anzeiger am 13. Februar 2012. Die Familie werde dann in den Teutoburger Wald. Der Ehemann von Ute Kreienmeier werde dort „Herr über 25.000 Hektar Staatsforst.“ Ute Kreienmeier gehe „mit dem guten Gefühl, für Remagen viel erreicht zu haben.“

Bereits kurz nach der Wahl sorgte sie mit einer „Dienstzimmer-Affäre“ für Gesprächsstoff, die sich Bürgermeister Lorenz Denn habe zuschulden kommen lassen. Sie engagierte sich bei der Privatisierung des Oberwinterer Hafens im Jahr 1996 und für die Entsorgung eines asbestverseuchten Fachgastschiffes, das viele Jahre lang auf dem Gelände der Oberwinterer Werft stand. Im Jahr 2009 verhinderte sie den Verkauf von Stadtwald an den Solarworld-Chef Frank Asbeck, der kurz zuvor Gebäude und Gelände der ehemaligen Internationalen Film-Union GmbH Remagen im Calmuth-Tal gekauft hatte.

Hobbies und Mitgliedschaften

  • Bauerngarten, Waldspaziergänge (Jägerin), Kirchenorgel und Kommunalpolitik
  • Geschäftsführerin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg
  • Forstverein für Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Bürgerverein Nationalpark Siebengebirge e.V.
  • Verkehrs- und Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS)

Kommunalpolitik

1994 Bürgermeisterkandidatin in Remagen für die FDP (Wahlergebnis: 10,21 %)

1994–2001 erstes Mitglied im Stadtrat Remagen für die FDP (2001 Austritt aus der FDP und Rücktritt vom Stadtratsmandat)

1994–1999 Ortsvorsteherin im Ortsbezirk Oberwinter

2004 Gründung der WählerGruppe Remagen e.V. (WGR) mit elf Gründungsmitgliedern zur Kommunalwahl 2004

2004-2012 Mitglied im Stadtrat Remagen

2008 Gründung der Stadtratsfraktion WählerGruppe durch den Beitritt von Dr. Peter Wyborny zur WGR

Mediografie