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Jüdische Gemeinde Ahrweiler

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Samuel Heymann initiierte im Jahr 1853 die Gründung der ehemaligen jüdischen Gemeinde Ahrweiler. Dieses Unterfangen stieß aber zunächst auf Probleme. Denn in Ahrweiler wohnten nicht die erforderlichen zehn männlichen Mitglieder, die Voraussetzung für die Gründung einer Gemeinde waren. Außerdem war Marc Heymann aus Dernau, der Vater von Samuel Heymann, strikt gegen diese Gründung. Er sah sie nämlich als unnötig an, weil die Betstube in Dernau genügend Platz und einen eigenen Schulraum bot. Aber Samuel Heymann ließ nicht locker. Sechs Juden aus Heimersheim schlossen sich auf sein Betreiben dem Antrag der fünf Ahrweiler Juden an, und so wurde die erforderliche Mindestzahl von zehn Gemeindemitgliedern erreicht. Zunächst nutzte die Glaubensgemeinschaft ein Bethaus an der Plätzerstraße unmittelbar hinter der Weinhandlung von Samuel Heymann an der Niederhutstraße 70. Im Jahr 1860 kaufte Heymann auf eigene Rechnung ein Feld in der heutigen Schützenstraße und beantragte bei der Regierung, den jüdischen Friedhof dorthin zu verlegen. Nach einigen Jahren wurde sein Antrag unter Auflagen genehmigt.[1]


Siehe auch

Mediografie

Rainer Paffenholz: Aktionen gegen Juden in Ahrweiler zwischen 1933 und 1938 in der Darstellung von Zeitzeugen (Facharbeit)[2]

Fußnoten