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Kreissparkasse Ahrweiler

Karl und Maria Winkelhaus-Stiftung Brohl-Lützing

Aus AW-Wiki
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Die Brohlerin Maria Winkelhaus überführte nach ihrem Tode im Januar 2003 ihr Vermögen in die Karl und Maria Winkelhaus-Stiftung, damit auch nach ihrem Ableben Gutes bewirkt werden kann. Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Projekte in Brohl und Umgebung. Berücksichtigt werden dabei Personen, Gruppierungen und Vereine im Umkreis von bis zu 20 Kilometern von Brohl-Lützing. Zu den Förderschwerpunkten gehören Sport, kulturelle Belange, Kunst, Soziales sowie die Jugendarbeit. Zudem können unbürokratische Soforthilfen bei familiären Schicksalsschlägen oder auch Naturkatastrophen gewährt werden.


Stiftungsbeirat

Sascha Monschauer, Rolf Speich, Dr. Peter Porz und Bürgermeisterin Christel Ripoll

Sonstiges

Auf der Homepage der Volksbank RheinAhrEifel eG heißt es zur Winkelhaus-Stiftung:

"Als die gebürtige Brohlerin Maria Winkelhaus im Jahr 2003 starb, hinterließ sie zwar keine direkten Erben, aber ein beträchtliches Vermögen. Schon zu Lebzeiten zeichnete sie sich durch sehr große Verbundenheit zu ihrem Heimatort aus und so war es für sie nur eine logische Konsequenz, ihren Besitz nach ihrem Tod in die Stiftung „Maria und Karl Winkelhaus“ zu überführen. Sie verfügte, dass die Erträge im Bereich der Ortsgemeinde Brohl-Lützing und der näheren Umgebung gemeinnützig eingesetzt werden sollten – dort, wo es aus Sicht des Stiftungskuratoriums bzw. Trägers der Stiftung notwendig und sinnvoll ist."

Chronik

Das Gebäude der Ortsgemeinde Brohl an der Koblenzer Straße und das alte Feuerwehrhaus am Bahnübergang in Brohl wurden im Sommer 2014 frisch herausgeputzt. Die Arbeiten wurden vom Bauhof der Gemeinde Brohl-Lützing ausgeführt; Material und Gerüst finanzierte die Winkelhaus-Stiftung. „Hierfür gilt mein besonderer und herzlicher Dank der Stiftung und den dort verantwortlichen Personen“, sagte Ortsbürgermeister Michael Schäfer. Ohne die Unterstützung durch die Stiftung wäre die Gemeinde finanziell kaum in der Lage, solche für die Gestaltung des Wohnumfeldes der Bürger wichtigen Maßnahmen durchzuführen.[1]

Vertreter aus 17 Vereinen und Gruppierungen konnten im Sommer 2015 jeweils 500 Euro von Winkelhaus-Stiftung entgegen nehmen. Während einer kleinen Feier im Rathaus Brohl-Lützing wurden die Gelder übergeben. „Die Zuwendung soll als Dank und Würdigung für das ehrenamtliche Engagement und die überaus wichtige Jugendarbeit, die Sie in den Vereinen leisten, verstanden werden“, sagte Sascha Monschauer, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel eG und Vorsitzender des Beirats der Karl und Maria Winkelhaus-Stiftung. Die Rhein-Zeitung (RZ) berichtete:

Gemeinsam mit den beiden Beiratsmitgliedern Christel Ripoll und Peter Porz hatte Monschauer zu Beginn des Jahres gemeinnützige Ortsvereine aus Brohl-Lützing, die jugendfördernde Aktivitäten durchführen, angeschrieben und um eine Darstellung der jeweiligen Jugendarbeit gebeten. „Die Rückmeldungen haben uns derart beeindruckt, dass wir kurzerhand entschieden haben, dass alle Vereine eine Zuwendung erhalten sollen“, machte Monschauer deutlich.[2]

Jeweils 500 Euro erhielten: die St.-Matthias-Schützenbruderschaft Brohl/Rhein 1867 e.V., der Verein für Leibesübungen 1892 Brohl am Rhein e.V., der Musikclub "Fidelio" 1919 Brohl e.V., die Prinzengarde Brohl von 1937 e.V., die Freiwillige Feuerwehr Brohl und die Freiwillige Feuerwehr Niederlützingen, der Turnverein Niederlützingen, der Fußballclub "Luzencia" 1919 Niederlützingen e.V., der Badmintonclub "Schwarz-Weiß" Niederlützingen e.V., der Tambourclub "Spielfreunde" Niederlützingen, die Schützengesellschaft "St. Sebastianus" Niederlützingen 1899 e.V., der Verein zur Förderung des Kindergartenwesens Brohl-Lützing und der Förderverein der Leo-Stausberg-Grundschule Brohl. In den zurückliegenden Jahren habe die Stiftung mehr als 250.000 Euro ausgeschüttet, hieß es in der RZ.

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 18. August 2014
  2. Quelle: Andreas Wetzlar: Stiftung spendet gleich 17 Vereinen - Jeweils 500 Euro für soziales, kulturelles und sportliches Engagement, in: Rhein-Zeitung vom 25. Juli 2015