Förderverein des Krankenhauses „Maria Stern“ Remagen e. V.

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Der Vorstand des Fördervereins präsentierte im Oktober 2012 einen Fördervereins-Flyer: Klaus Gansen (von links), Dirk Rieck-Gangnus, Gisela Fuchs, Eduard Krahe, Lorenz Denn und Manfred Linden.

Der Förderverein des Krankenhauses „Maria Stern“ Remagen e. V. wurde im Juni 2000 von 26 Gründungsmitgliedern gegründet. Der Verein stellt sich in seiner Satzung die Aufgabe, die medizinische und pflegerische Kompetenz des Krankenhauses "Maria Stern" Remagen durch die Aquisition von Spenden zu fördern. Dazu will der Verein die Spendenbereitschaft anregen, eingehende Mittel verwalten und eine zweckgebundene Verwendung zugunsten des Krankenhauses und seiner Patienten sicherstellen. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Palliativstation mit ihren fünf Betten. Einzelpersonen, aber auch Betriebe und Institutionen sind aufgerufen, den Verein und damit das Krankenhaus durch Mitgliedschaft und/oder Spenden zu unterstützen. Der eingetragene Förderverein ist als gemeinnützig anerkannt; Beiträge und Spenden sind deshalb steuerlich absetzbar.


Anschrift

Förderverein Krankenhaus Maria Stern e.V.

Am Anger 1

53424 Remagen

Kontakt

Mitgliederzahl

Juni 2000: 26 Gründungsmitglieder

September 2002: 47

Oktober 2012: 90

Vorstand

Beitrag

Der Jahresmindestbeitrag beläuft sich auf 24 Euro.

Spendenkonten

Chronik

Der Krankenhaus-Förderverein wurde im Jahr 2000 gegründet.

In den ersten drei Jahren seines Bestehens unterstützte der Verein das Krankenhaus mit insgesamt rund 47.000 Euro, die der besseren medizinischen Betreuung der Patienten zugute kamen.

Bis Oktober 2012 konnte der Verein aus Beiträgen und Spenden dem Krankenhaus fast 500.000 Euro zur Verfügung stellen. Im Oktober 2012 präsentierte der Vorstand den Flyer „Der Förderverein stellt sich vor“. Neben einem Grußwort des Gründers enthält er Fotos aus der Geschichte des Krankenhauses und dokumentieren, was bereits alles angeschafft werden konnte: neben einem Ultraschallgerät und einem Spezialbett für die Palliativstation war auch die Renovierung und Einrichtung ihres Aufenthaltsraumes möglich. Der größte Einzelzuschuss floss nach einem Benefiz-Dinner auf dem RheinAhrCampus Remagen mit 25.000 Euro im Jahr 2006 in die Anschaffung eines Computertomografen. Im November 2012 soll ein C-Bogen für die Chirurgie (spezielles Röntgengerät) angeschafft werden, wobei der Förderverein 8000 Euro zum Anschaffungspreis von 80.000 Euro beisteuert. Die 2000 Flyer sollen im Krankenhauses "Maria Stern", im Rathaus und bei Banken und in Arztpraxen ausgelegt werden liegen wissen. Der Vorstand des Fördervereins besteht im Oktober 2012 noch zum Großteil aus Gründungsmitgliedern: Vorsitzender Lorenz Denn, Stellvertreter Eduard Krahe, Kassenwart Klaus Gansen, Dirk Rieck-Gangnus (Kaufmännischer Direktor des Krankenhauses), Beisitzer: Gisela Fuchs, Wolfgang Bongartz, Manfred Linden sowie Karl Sauer.[1]

Am 24. März 2015 wurde der Krankenhaus-Förderverein mit der Ehrenplakette des Kreises Ahrweiler ausgezeichnet. Landrat Dr. Jürgen Pföhler sagte in seiner Laudatio, der 80 Mitglieder zählende Förderverein habe dem Krankenhaus mittlerweile fast 575.000 Euro zur Verfügung gestellt. Neben der Anschaffung eines CT-Gerätes hob Pföhler die finanzielle Unterstützung der Palliativstation mit ihren sechs Betten hervor.[2]

Bei der Jahreshauptversammlung im Herbst 2016 blickte der Vorsitzende Lorenz Denn auf das zurückliegende Vereinsjahr zurück. Drei neue Mitglieder erklärten während der Versammlung ihren Beitritt. Denn wies auf eine Spende der Eheleute Gerd Bauer und Christa Bauer-Lünenbach hin: Beide hatten bei ihrer Hochzeit im Jahr 2016 und bei einem gemeinsamen runden Geburtstages mit Freunden und Bekannten gefeiert und dabei zugunsten der Palliativstation auf Geschenke verzichtet. Dabei waren 1000 Euro zusammengekommen. Klaus Gansen trug den Kassenbericht vor. Dank der Mitgliedsbeiträge und zahlreicher Spenden konnte der Verein dem Krankenhausträger in den Jahren 2015 und 2016 einen Gesamtbetrag von 90.000 Euro zur Verfügung stellen. Neben der Anschaffung eines mobilen Ultraschallgerätes und weiterer Zuwendungen für die Palliativstation beschloss die Versammlung, die dringend erforderliche Neuanschaffung eines fahrbaren Röntgengerätes und eines CT-Gerätes mit mehr als 50.000 Euro zu unterstützen. Dirk Rieck-Gangnus, kaufmännischer Leiter des Krankenhauses, bedankte sich für die großzügige Unterstützung und machte deutlich, dass so manch eine Anschaffung, die letztlich den Patienten zugutekäme, ohne die Zuwendungen des Fördervereins nicht möglich wäre oder zeitlich gestreckt werden müsste.[3]

Im Jahr 2016 stellte der Verein dem Krankenhaus rund 66.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld wurden ein mobiles Röntgengerät, ein Ultraschallgerät und ein CT-Gerät bezuschusst.[4]

Bei der Jahreshauptversammlung im Mai 2019 standen Vorstandswahlen an. Zuvor aber berichtete Klaus Gansen über die Geschäftszahlen des Jahres 2018. Das Krankenhaus wurde in diesem Jahr mit mehr als 40.000 Euro unterstützt – bei der Anschaffung eines Ultraschallgerätes und für die Arbeit auf der Palliativstation. Seit Gründung des Fördervereins im Jahr 2000 kamen durch Spenden und Mitgliedsbeiträge insgesamt mehr als 700.000 Euro zusammen, die dem Träger des Krankenhauses zur Verfügung gestellt wurden. Neben den regelmäßigen Zuwendungen für die Palliativstation soll 2019 die Anschaffung von modernen Pflegebetten finanziert werden. Außerdem wurden vier ausscheidende Mitglieder verabschiedet.

Ergebnis der vom ehemaligen Sinziger Bürgermeister Norbert Hesch geleiteten Vorstandswahlen:

Die Beisitzer Gisela Fuchs und Stefan Fassbender wurden wiedergewählt. Der Vorstand wurde komplettiert durch de neuen Beisitzer Bruno Langen und Dr. Eckehard Louen. Kassenprüfer wurden Norbert Hesch und Hermann-Josef Jahn.[5]

Weblink

krankenhaus-remagen.de: Förderverein

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 31. Oktober 2012
  2. Quelle: Ehrenplakette für Schützen und Krankenhaus-Fördervereine - Flamme des Engagements brennt, general-anzeiger-bonn.de vom 25. März 2015
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 5. Oktober 2016
  4. Quelle: Rhein-Zeitung vom 1. Juli 2017
  5. Quelle: Geld für Maria Stern – Förderverein berichtet und wählt neuen Vorstand in: Rhein-Zeitung vom 17. Mai 2019