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Kreissparkasse Ahrweiler

Kurpark Bad Bodendorf

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Den 1,7 Hektar (17.000 Quadratmeter) großen Kurpark Bad Bodendorf hat die Stadt Sinzig im Jahr 2002 größtenteils - zusammen mit dem ehemaligen Kurmittelhaus Bad Bodendorf und dem inzwischen abgerissenen ehemaligen Kurhaus Bad Bodendorf - an Hannelore Spitzlei verkauft[1]; der kleinere Teil gehört nach wie vor der Stadt. Der Kurpark grenzt an den Wohnmobilhafen Bad Bodendorf und an das Thermalfreibad Bad Bodendorf. Die Trinkhalle Bad Bodendorf steht mitten im Kurpark.


Kurpark im Herbst

Lage

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Sonstiges

Gegen einen Pachtzins von einem symbolischen Euro[2] hatte sich die Stadt im Jahr 2002 für zehn Jahre die Nutzungsrechte an de Park gesichert. Außerdem übernahm sie die Pflege des Parks, bezahlte die Grundsteuer und kümmerte sich um die Oberflächenbewässerung. Das summierte sich zu einer Gesamtbelastung für die Stadt von 20.000 Euro jährlich.[3]

Im Jahr 2011 forderte die Eigentümerin Hannelore Spitzlei von der Stadt eine Pacht von 1750 Euro monatlich. Stadt und Eigentümerin verhandelten daraufhin ein ganzes Jahr lang; dreimal beschäftigte sich der Stadtrat mit dem Thema. Am Ende schlug die Stadt der Eigentümerin einen Grundstückspreis vor: Spitzlei sollte den Park an die Stadt zurückgeben und dafür ein anderes Grundstück erhalten. Doch Hannelore Spitzlei lehnte ab und bestand auf der Pachtzahlung. Im April 2012 beschloss der Stadtrat Sinzig deshalb, den Pachvertrag aufzulösen, den sie zehn Jahre zuvor mit den Eigentümern geschlossenen hatte.

Da mit dem Ende des Pachtvertrags auch das Nutzungsrecht erlischt, das Besuchern des Thermalfreibades Bad Bodendorf den Zugang zu dem Bad sicherte, will die Stadt ggf. einen neuen Zuweg und einen neuen Eingang für das Bad schaffen. Mit dem Auslaufen des Pachtvertrags entfiel für die Stadt die Verpflichtung, den Park zu pflegen. "Eine Verwilderung der Fläche könne nicht ausgeschlossen werden, da sich die Stadt nun aus der Pflege komplett zurück ziehen werde", schrieb der General-Anzeiger am 28. April 2012.

Bis Ende April 2012 hatte die Stadt Sinzig das Kurgelände gepachtet - für einen symbolischen Euro Pacht. Dafür pflegte sie den Kurpark und zahlte Grundsteuer und Oberflächenbewässerung. Die jährlichen Kosten für Pflege und Grundsteuer betragen 20.000 bis 25.000 Euro, hieß es. Anfang 2012 forderten die Eigentümer dann eine höhere Monatspacht gefordert - (erst 1750, dann 1000 Euro). Der Stadtrat Sinzig lehnte dies jedoch ab; der Pachtvertrag wurde gekündigt. Mitte Mai 2013 stellten die Eigentümer drei Schilder im Kurpark auf. Darauf zu lesen: „Privatgrundstück: Betreten verboten“. Und: „Kein Winterdienst“ über einem Hundesymbol im roten Kreis. Harald Monschau, Miteigentümer des Kurparks, sagt der Rhein-Zeitung: „Wir haben die Schilder aus versicherungsrechtlichen Gründen aufstellen lassen und wollen damit niemanden – schon gar nicht die Badegäste – brüskieren.“ Sie erreichen das Bad über die alten Wege auch weiter. Monschau sagt: „Wenn im Kurpark jemand fällt und sich verletzt, haften wir – daher die Schilder.“[4]

Weitere Fotos

Siehe auch

Kurmittelhaus Bad Bodendorf

Mediografie

Zukunft Bad Bodendorf: Der Brunnen im Kurpark sprudelt wieder, general-anzeiger-bonn.de vom 19. Juni 2013

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. April 2012
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. April 2012
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. April 2012
  4. Quelle: Rhein-Zeitung vom 17. Mai 2013