FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Thermalfreibad Bad Bodendorf

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Kabarettist Dieter Hildebrandt war ebenso Gast des Thermalfreibads Bad Bodendorf wie Johannes Heesters - und die legendäre Romy Schneider ebenso wie der kölsche Volksschauspieler Willy Millowitsch. In dem modernisierten Bad, das aus der St. Josef-Quelle gespeist wird, hat man heute die Wahl zwischen einem Baby-, einem Eltern-Kind-Becken und einem 300 Quadratmeter großen Schwimmerbecken. Eine Attraktion des am Waldrand gelegenen nostalgischen Bades sind die Umkleidekabinen aus den 50er Jahren mit ihren bunt lackierten Holztüren, von denen einige an Stammgäste dauerhaft verpachtet sind. Eine weitere Besonderheit liegt im Wasser selbst, das aus 120 Metern Tiefe umittelbar ins Bad gefördert wird und dem nur eine minimale Chlormenge hinzugefügt wird. Das im Wasser enthaltene Mangan wird vor dem Einlass ins Becken herausgefiltert, da das Wasser sonst, wenn es mit Sauerstoff in Berührung kommt, eine trübe braune Farbe annehmen würde. 11.000 Liter Thermalwasser werden pro Stunde dem Beckenwasser zugefügt. Auf einer 5000 Quadratmeter großen Liegewiese kann man sich sonnen oder Schatten unter hohen Bäumen suchen, während die Kinder sich auf dem Spielplatz vergnügen. Für das leibliche Wohl sorgen ein Biergarten und ein Café mit Terrasse, die mittags ständig wechselnde Tagesgerichte anbieten. Für Ausflüge in die Umgebung kann man im Schwimmbad Fahrräder leihen.


Thermalfreibad3 - Heinz Grates.jpg
Thermalfreibad1 - Heinz Grates.jpg
Thermalfreibad2 - Heinz Grates.jpg
Ein Foto aus der Zeit vor dem Einbau der Enteiselungsanlage.
Das Thermalfreibad Bad Bodendorf.
Thermalbad am Morgen.
Schwimmbad Bodendorf 1.jpg
kolorierte Ansichtskarte vom Thermalfreibad Bad Bodendorf, vermutlich aus den 1940er Jahren
Kultursommer 2009 in Thermalfreibad.
Handwerker beim Bau des Bodendorfer Schwimmbads.
Schwimmbad.jpg
Thermalfreibad im Herbst
Alte Ansichtskarte.
Alte Ansichtskarte.
Schwimmer Nichtschwimmer.jpg

Anschrift

Bäderstraße 85

53489 Sinzig-Bad Bodendorf

Die Karte wird geladen …

Kontakt

Telefon:

  • 02642 5087 (Einlass/Schwimmmeister)
  • 02642 5084 (Schwimmbad-Café)

Eintrittspreise

2013: Erwachsene 4,20 Euro, Schüler und Studenten 3 Euro, Kinder 2,20 Euro

Öffnungszeiten

  • Saisoneröffnung ist am Gründonnerstag. Die Saison endet - je nach Wetterlage - Anfang bis Mitte Oktober.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 7 bis 19 Uhr

Eigentümer

Eigentümerin des Bades ist die Bad Bodendorf-Kurbad GmbH der Stadt Sinzig.

Pächter

Frank Riffel (ab 2012), Vorgänger: Alexander Albrecht (1997-2011), Engelbert Hoischen

Schwimmbad-Restaurant

Dagmar und Lothar Wilke aus Westum hatten das Restaurant acht Jahre lang bis zum Saisonende 2010 gepachtet. Im April 2011 übernahmen Dorothee Albrecht und Tina Gemein das Schwimmbad-Café und betrieben es eine Saison lang unter dem Namen "BadeZeit". Mit Beginn der Badesaison 2012 übernahm Stefan Unger die Schwimmbad-Gastronomie. Wenige Monate zuvor hatte der junge Metzgermeister im Dorfkern von Bad Bodendorf eine Metzgerei eröffnet. Ab der Badesaison 2013 wird das Bistro "Zur Quelle" von der Familie Sper geleitet.

Chronik

In Sinzig und in Bad Neuenahr waren bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Heilquellen erbohrt worden. Doch der Aufschwung, den die Nachbarstädte durch die Heilquellen erfuhren, entging dem Bodendorfer Landwirt, Winzer und Gemeindevorsteher Josef Hardt (1848-1931) nicht. Mit zwei Teilhabern gründete er deshalb im Jahr 1899 die Gesellschaft "Bodendorfer Sprudel", die am 29. November 1900 die Ahr-Quelle erbohrte. Nach der Bodendorfer Bevölkerung lockte sie bald auch die ersten Sommerfrischler an.

Am 19. August 1912 begannen auf einem Nachbargrundstück weitere Bohrungen, die am 13. Januar 1913 von Erfolg gekrönt wurden. Aufgrund technischer Probleme und wegen des Ersten Weltkriegs blieb der Josefsprudel, der noch heute das Thermalbad speist, allerdings bis in Jahr 1919 hinein nahezu ungenutzt. Als wirtschaftliche Grundlage des Bodendorfer Sprudels diente auch anschließend zunächst nicht das Wasser, sondern die Quellkohlensäure.More...So war das Bodendorfer Thermalwasser viele Jahre lang bloß ein Nebenprodukt, das ungenutzt in die Ahr lief. Die Quelle diente nämlich zunächst ausschließlich der Förderung von Kohlensäuregas, das in Bodendorf maschinell verflüssigt, in Stahlflaschen gefüllt und per Bahn nach Belgien transportiert wurde. Brauereien setzten die Bodendorfer Kohlensäure dort ihrem Bier zu.

Thermalbadespaß gab es in Bodendorf aber schon lange vor dem Schwimmbad-Bau, wie Bernhard Knorr, der Vorsitzende des Heimat- und Bürgervereins, in einer Bad-Chronik in der jüngsten 'Dorfschelle" schreibt. Fotos aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen Badegäste, die sich unter dem aus dem Boden schießenden Wasserstrahl des "Ahrquells" tummeln. Im Jahr 1925 sind dann auf Betreiben von Elisabeth Hardt, der Ehefrau von Josef Hardt, die ersten Badezellen gebaut worden. Gästen wurden dort Wannenbäder in Bodendorfer Thermalwasser verabreicht. Das oberhalb der Zellen stehende Haus der Familie Hardt, von dem heute nur noch eine Ruine übrig ist, entwickelte sich in dieser Zeit jäh von einem Aussiedlerhof zum Hotel, Gast- und Kurhaus. Der Impuls, der Bodendorf zum Badeort werden ließ, stammt also eigentlich von Elisabeth Hardt, an die heute noch die Ruine des "Hauses Elisabeth" an der Josef-Hardt-Allee erinnert.

Kapazität und Kontinuität der ersten Quellbohrungen schwankten jedoch; erst im Jahr 1930 gelang mit einer Bohrung bis 80 Meter Tiefe die Förderung einer ergiebigen Heiltherme, die im gleichen Jahr als gemeinnützig staatlich anerkannt wurde.

Ein weiterer Anstoß für die Verwirklichung eines Freibads war für die vier Söhne Josef Hardts, die nach dessen Tode im Jahre 1931 das Ruder übernnahmen, die Anerkennung als "Heilbad" im Jahr 1935. So wurde der Plan, in Bodendorf ein Thermalbad zu bauen, unter der Leitung des Remagener Architekten Johannes Urbach schnell in Angriff genommen. Am 20. Juni 1937, einem Sonntag, wurde das "Bodendorfer Thermal-Freibad" durch den damaligen Remagener Bürgermeister Dr. Hans Kemming feierlich eröffnet. In dem Band Sinzig und seine Stadtteile schrieb Jürgen Haffke im Jahr 1983, zur Eröffnung fanden sich "die Spitzen der Partei, der Behörden und zahlreiche Volksgenossen, darunter fast die gesamte Bodendorfer Bevölkerung" ein.

Das neue Freibad erfreute sich schnell großer Beliebtheit, wie die Steigerung von 11.500 verkauften Eintrittskarten 1937 auf 16.300 im Jahre 1939 zeigt. Die Zahl der Gäste-Übernachtungen schnellte vor dem Krieg auf satte 28.000 empor. Im Krieg war das Freibad zunächst weiterhin geöffnet, in der Endphase aber stand der Sinn wohl weniger nach Badespaß. Sicher auch nicht in der Zeit der französischen Besatzungszone, in der der Badebetrieb zeitweise exklusiv für französische Soldaten geöffnet gewesen sein soll. Die Badezellen sollen während der Besatzungszeit auch als Arrestzellen gedient haben. Wieder aufwärts ging es wohl Anfang der fünfziger Jahre. Der echte Aufschwung aber kam aber erst, nachdem es mit der Freigabe der Freiherr vom Stein-Brücke im Jahr 1953 die schlechte Verkehrsanbindung des Kurgebietes beendet wurde.

Die Firma Hardt investierte in diesen Jahren kräftig. Als die Trinkhalle Bad Bodendorf im Jahr 1956 gebaut wurde, führten Matthias, Heinrich und Rudolf Hardt die Geschäfte der Hardt-OHG, also der damaligen Eigentümer von Schwimmbad, Kurpark, Kur- und Kurmittelhaus. Zur selben Zeit wie die Trinkhalle ließen die drei Enkel von Josef Hardt sen. (1848-1931) den überdachten Wandelgang südlich der Trinkhalle sowie die Pavillons und den Durchgang am Kurpark-Eingang bauen, auf den die rund 100 Meter entfernt stehende Trinkhalle ausgerichtet ist.

Außerdem wurden das Kinderbecken mit Rutsche gebaut und das Eingangsgebäude durch den Anbau eines Café-Restaurants mit Dachterrasse erweitert, das bis in die 90er Jahre von der Familie Salm, später Tochter Hanni (Greifenhagen) geführt wurde. 1959 trat Josef Krahm seinen Dienst im Bad an. Drei Jahrzehnte lang prägte er das Geschehen im Bad maßgeblich mit. Als Allroundhandwerker wurde er schnell unentbehrlich, und mit seinem Erfindergeist meisterte er in den vielen Jahren manche Krise im Bad. Es waren Kurgäste, die ihn einst als "Motor des Bades" titulierten. (siehe Dorfschelle 1/01 und 2/02). Krahm beherrschte aber nicht nur jedes Detail in Bad und Kurmittelhaus, er setzte als Hobbygärtner im Kurpark Akzente oder sprang zeitweise als Bademeister ein. Älteren Bürgern und Gästen ist aus diesen Zeiten auch noch der beliebte Bademeister Glombig in Erinnerung, der hier viele Jahre tätig war.

Mit dem Rückgang der Gästezahlen Ende der 60er Jahre begannen Diskussionen um den Bau eines Hallenbads und um den weiteren Ausbau des Kurbetriebs. 1972 verkaufte die Erbengemeinschaft Hardt das gesamte Kurgelände mit allen Gebäuden und dem Freibad an die Münchener Firma Dr. h.c. Hubmann (Wetterstein Seniorenheime). In Bodendorf sollte das größte Wellen-Sole-Mare-Brandungs-Hallenbad Deutschlands entstehen. Allerdings ging die Firma ein Jahr darauf in Konkurs. Über die eigens gegründete Bad Bodendorf-Kurbad GmbH rettete die Stadt Sinzig das Thermalbad im Jahr 1974 aus der Konkursmasse. Doch damit begann für Bodendorf eine Zeit der "Träume und Alpträume", die vom Heimat- und Bürgerverein 2002 in einer gleichnamigen Ausstellung dokumentiert wurden. Die Ausstellungstafeln sind heute noch in der Trinkhalle und im Wandelgang zu sehen.

Bis ins Jahr 1979 musste die Stadt Sinzig das Bad selbst betreiben. Der damalige Sinziger Bürgermeister Heinrich Holstein war zwar ein ausgesprochener Thermalbadfan, aber im Stadtrat hatte der "Zuschussbetrieb" wenig Freunde. Im Jahr 1979 pachtete Engelbert Hoischen das Kurmittelhaus und das Freibad. Ihm gelang es, das Bad zu beleben.

Im Jahr 1986 trat die DIN-Norm 19643 in Kraft. Danach wurde Freibädern nur noch Versicherungsschutz gewährt, wenn das Badewasser Trinkwasserqualität aufwies und bis zum Beckengrund klar durchsichtig war. Das bedeutete das Ende für das rostbraune Wasser in den beiden Becken des Bodendorfer Thermalsbads. Die Stadt beschloss, eine 560.000 Mark teure Anlage einbauen lassen, die das Wasser enteist.

Die Arbeiten durch die Firma Lösch aus Kempenich konnten erst im Frühjahr 1987 begonnen werden, nachdem die Finanzierung endlich stand. Deshalb blieb das Bad in diesem Jahr erstmals in seiner Geschichte an Karfreitag geschlossen. Das Hauptbecken wurde provisorisch renoviert und mit einem blauen Anstrich versehen. Am 18. Juli konnte die Badesaison dann verspätet eröffnet werden. Damit begann die neue Ära des glasklaren Thermalwassers.

Nach Saisonschluss begann die Komplettrenovierung des Beckens. Dabei wurde auch das alte Kinderbecken mit der Rutsche entfernt. Dieses war schon seit längerem wegen seines maroden Zustands und seiner Sicherheitsmängel in der Diskussion. Am 6. Juli 1988 wurde das Bad wiedereröffnet.

Bis in die 90er Jahre hinein war das Bad eng mit der Person Engelbert Hoischen verknüpft. Er hatte inzwischen viel Eigenkapital in die Einrichtungen gesteckt. Nachdem alle Großvorhaben auf dem Reißbrett hängen geblieben waren, plante er nun den Bau eines kleinen Kurzentrums. Hoischen ließ kurzfristig Baupläne entwerfen und ein Modell anfertigen. Beides stellte er im Jahr 1995 den städtischen Gremien vor, wo sie zunächst auf breite Zustimmung stießen. An der Nordgrenze der Liegewiese, also in dem zur Ahr hin gelegenen Bereich, wollte Hoischen in Fertigbauweise einen Gebäudekomplex aufstellen lassen, in dem sich rund um die durch eine Glaskuppel erhellte Trinkhalle Räume für Cafe-Restaurant, Kosmetikstudio, Arztpraxis, Verkehrsamt sowie eine Therapieabteilung mit Sauna, Sport- und Fitnessbereich boten.

Das Schwimmbecken des Freibads sollte über einen Schwimmkanal mit dem Gebäude verbunden werden. Doch es kam nicht zur der für das Projekt nötigen Einigung mit der Stadt Sinzig. Deshalb schrieb die Stadt die Pächterstelle für das Bad neu aus. Engelbert Hoischen bewarb sich nicht mehr; stattdessen baute er in der Schillerstraße ein Therapiehaus.

Es folgte ein einjähriges Intermezzo mit der Firma Gut Tossens, die in kürzester Zeit das viel versprechende Konzept "Vitalpark" entwickelte, in dem ebenfalls durch Wärmehalle und Schleuse ein ganzjähriger Badebetrieb gewährleistet sein sollte. Nach dem schnellen Aus von Gut Tossens wurde Alexander Albrecht, der bis dahin schon das Schwimmbad-Restaurant geführt hatte, neuer Pächter des Bades, dessen Geschicke er seitdem zusammen mit seinem Schwimmmeister Frank Riffel lenkt. Das Café-Restaurant im Schwimmbad wurde von 2002 bis Saisonende 2010 von Lothar und Dagmar Wilke geführt. 1998 wurde die 300.000 Mark teure neue Kinderschwimmanlage mit Plantsch- und Kinderbecken eingeweiht. Damit wurde das Bad wieder seiner Funktion als Familienbad gerecht. Im Jahr darauf wurden die Duschen erneuert.

Blickfänge in dem nostalgischen Bad sind die Umkleidekabinen aus den 50er Jahren mit bunt lackierten Holztüren, von denen einige dauerhaft an Stammgäste verpachtet sind und mitunter sogar innerhalb der Familien „vererbt“ werden. Im Jubiläumsjahr scheinen sich alle Beteiligten einig, dass das Bad seinen beschaulich-nostalgischen Charakter auch in Zukunft behalten muss. Zu dem gleichen Ergebnis kamen im Jahr 2002 bereits zwei Studenten des Studiengangs "Gesundheits- und Sozialwirtschaft" des RheinAhrCampus Remagen in ihrer Diplomarbeit "Thermalbad Bad Bodendorf", für die sie ein Jahr lang im Bad und bei seinen Besuchern recherchiert hatten.

Acht Jahre lang - bis zum Saisonende 2010, sorgten Dagmar und Lothar Wilke für das leibliche Wohl der Schwimmbadgäste.

Im November 2010 kündigte Alexander Albrecht zum Jahresende 2011 den Schwimmbad-Pachtvertrag mit der Stadt Sinzig.

Mit 16 gegen 15 Stimmen bei einer Enthaltung entschied sich der Stadtrat Sinzig am 1. März 2012 für Frank Riffel als Pächter. Ein Antrag, das höchst umstrittene Ausschreibungsverfahren, das in den Wochen zuvor zu einer Schlammschlacht avanciert war, neu aufzurollen, wurde mit 16 gegen 15 Stimmen abgelehnt.[1] Die Rhein-Zeitung berichtete am 2. März 2012:

Damit hat sich das Ehepaar Riffel gegen vier Mitbewerber, unter anderem die Kur-AG Bad Neuenahr, durchgesetzt. Einer der Gründe für die Entscheidung pro Frank Riffel dürften dessen hohe Identifikation mit dem Nostalgiebad und sein Engagement der vergangenen Jahre gewesen sein. Aber auch die Tatsache, dass das von ihm vorgelegte Konzept keine erheblich größere finanzielle Beteiligung der Kommune vorsieht. Investiert werden muss aber laut Konzept des neuen Pächterpaares in jedem Fall. „Unerlässlich ist die Instandsetzung der Kabinen und die teilweise Erneuerung der Holztüren. Auch diverse Schäden an der Fassade, den Fliesen, am Schieferdach und den Welldächern sind zu beheben“, heißt es in der Konzeptpräsentation. Um dem nostalgischen Charakter des Bades gerechter zu werden, sollte die Plastikbestuhlung durch Sitzgelegenheiten aus Holz ersetzt werden. Als einen ersten Schritt zur energetischen Sanierung wird die Abdeckung des Beckens angeführt. Das Betreibermodell sieht weiter vor: Die kulturellen Veranstaltungen im Bad sollen erhalten und durch neue ergänzt werden. So stellt sich Frank Riffel einen Barbarossa-Triathlon vor, die Gründung eines ersten Sinziger Schwimmsportvereins, Freiluftkinoabende oder kreative Wasserspiele für Jugendliche. Notwendig ist nach Einschätzung Riffels ein Marketing, das auch die Kundschaft aus dem weiteren Umfeld berücksichtigt. Hinzu kommen eine vernünftige Ausschilderung im gesamten Ort, ein enger Dialog mit der Stadt als Eigentümer und dem Gesundheitsamt als beratende Instanz.

Im Jahr 2012 öffnete das Bad erstmals an Gründonnerstag; bis dahin war das Anschwimmen traditionell am Karfreitag.

weitere Bilder

Video

Siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 2. März 2012