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Kreissparkasse Ahrweiler

Deutscher Amateur-Radio-Club e.V. - Ortsverband Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. - Ortsverband Ahrweiler K01 wurde im Jahr 1952 gegründet.


Mitgliederzahl

September 2001: ca. 150
30. Juni 2012: 67

Clubheim

Blankartstraße 13 (Keller der Aloisius-Grundschule Ahrweiler)

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Ahrweiler)

Regelmäßige Treffen

... finden an jedem ersten Freitag im Monat ab 19.30 im Clubheim statt.

Ansprechpartner

Vereinszweck/Satzungsziele

Amateurfunk ist ein internationaler, öffentlicher Funkdienst der "…von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird."[1]

Chronik

Die Geschichte des Ortsverbandes (OV) Ahrweiler begann im Jahr 1952 mit einem Old Man (OM) namens Bert Fuhs, der sich am 20. Oktober 1952 bei dem Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. in Kiel anmeldete und sogleich weitere 15 Anmeldeformulare verlangte. Er teilte dem DARC mit, dass noch einige Personen in Ahrweiler an einem eigenen Ortsverband sehr interessiert seien. Man sollte ihm doch bitte die entsprechenden Bedingungen mitschicken, unter denen er einen neuen Ortsverband gründen könne. Der Grund lag auf der Hand: Der nächste Ortsverband war in Bonn. Die Distanz bis dorthin zu überwinden, war 1952 noch groß. Man war weder mit Fahrzeugen gesegnet, noch waren die Verkehrsanbindungen so günstig wie sie es heute sind. Man war lange Zeit unterwegs, um diese Strecke zu überwinden. Die Antwort kam bereits am 27. Oktober 1952 in Ahrweiler an. OM Bert Fuhs nahm man mit Wirkung zum 1. Oktober 1952 als Mitglied in den Club auf.

Der DARC stand auch mit Formularen, Satzungen und gutem Rat hilfreich zur Seite. Die Gründung eines Ortsverbandes, so sagte die Satzung, solle von mindestens sieben im DARC eingetragenen Mitgliedern beschlossen werden, und nach Aufnahme weiterer Mitglieder könne dann eine Gründungsversammlung einberufen werden. Hier könne dann die Gründung beschlossen und der Vorstand des neuen Ortsverbandes gemäß der Satzung gewählt werden. Hierüber sei – wie nicht anders in Deutschland zu erwarten – ein Protokoll dreifach anzufertigen und beim zuständigen Distrikt und der Geschäftsstelle in Kiel einzureichen. Nach Zustimmung des Distriktes würde die Gründung des neuen Ortsverbands erst dann von der Geschäftsstelle in Kiel bestätigt.

Man teilte OM Bert Fuhs die Namen von zwei weiteren Mitgliedern mit, die in der Nähe wohnten und deshalb für den neuen OV in Frage kämen: OM Heinz Mastiaux und OM Hans Schäfer. OM Bert Fuhs konnte bereits drei weitere Anmeldungen an die Geschäftsstelle nach Kiel schicken. Auch hatten die beiden anderen OMs ihm zwischenzeitlich Interesse an dem zu gründenden neuen Ortsverband signalisiert.

Mitte November 1952 war es dann soweit, man wollte sich mit OM Paffrath und OM Scherer aus Linz treffen und von diesen zur OV-Gründung beraten lassen. Da OM Bert Fuhs einen Wagen hatte, traf man sich in Linz zu einer Aussprache über die Modalitäten. Am 25. November 1952 konnte eine weitere Anmeldung nach Kiel gesandt werden; somit war das Fähnlein der sieben aufrechten Funkinteressierten beisammen; der Gründung eines Ortsverbandes im Ahrtal stand damit nichts mehr im Wege.

Bei der Gründungsversammlung des Ortsverbandes Ahrweiler in der Gaststätte „Zur Linde“ am 28. November 1952 waren anwesend: Waldemar Molitor (technischer Angestellter), Peter Posmann (technischer Angestellter), Heinz Mastiaux (Rundfunkmechaniker), Aloys Neiss (Kaufmann), Erich Fuhs (Rundfunkmechaniker), Hans Schäfer (Rundfunkmechaniker) und Bert Fuhs (Kaufmann). In den Gründungsvorstand wurden gewählt: Bert Fuhs (Vorsitzender), Waldemar Molitor (Stellvertretender Vorsitzender und Technischer Referent). Weiter wurde beschlossen, jeden Mittwochabend in der Kreisberufsschule in Ahrweiler einen OV-Abend abzuhalten. Für den Morse-Unterricht hatte man OM Peter Posmann auserkoren, einen ehemaligen Bordfunker-Ausbilder. Ein weiteres Mitglied wurde zum 1. Dezember 1952 OM Werner Dresen.[2]

Im Juli 2012 gehören dem Vorstand an: Helmut Schick (Vorsitzender, DO7HSA), Hans-Peter Wiebusch (Stellvertretender Vorsitzender, DG1FN), Jürgen Schmidt (Schriftführer, DF1PF), Daniel Papke (Kassierer, DO7DWP), Stephan Weber (QSL Manager, DF1PY), Hans-Peter Wiebusch (Clubheimwart, DG1FN) und Björn Papke (Jugendwart, DC7BWP).

Für 40-jährige Mitgliedschaft verlieh verlieh Clubchef Helmut Schick bei der Jahreshauptversammlung im März 2013 Ehrennadeln an Joachim Kube (Bad Bodendorf) und Philipp Müller (Ahrweiler). Bei der Versammlung erinnerte der Vorsitzende außerdem an das Sommerfest im Vinxtbachtal, mit dem der 67 Mitglieder zählende Club im Jahr 2012 sein 60-jähriges Bestehen feiertr. Der traditionelle Amateurfunkflohmarkt in der Aloisius-Grundschule Ahrweiler sei erfolgreich verlaufen. Außerdem lobte Schick die Zusammenarbeit mit dem Film- und Videoclub Ahrweiler-Bad Neuenahr e.V., der seit 2012 das Clubheim mit den Funkern teilt. „Von der gemeinsamen Nutzung profitieren beide Vereine, weil damit eine Aufteilung der Kosten verbunden ist“, sagte Schick. Klein, aber aktiv sei die vier Mitglieder zählende Jugendgruppe des Ortsverbandes. Es sei geplant, zusammen mit anderen Ortsverbänden in Lind eine Relais-Station einzurichten, die der Erweiterung der Reichweite diene.[3]

Chronik des Clubheims

Mit „CQ Kilowatt Null Eins“, einem allgemeinen Anruf für die Funkamateure des Ortsverbandes, eröffnete der damalige Bürgermeister Rudolf Weltken Anfang Juni 1973 im Hotel „Rheinischer Hof“ in Bad Neuenahr den neu geschaffenen Clubraum, der sich an den damaligen Clubraum der Aquarien- und Terrarienfreunde Scalare 1965 Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. anschloss und vorher Teil des städtischen Sitzungssaals war. Höhepunkt der Eröffnung war die erste Amateur-Fernseh-Sendung im Ahrtal. Diesen Clubraum, der mit Unterstützung der Stadt eingerichtet worden war, mussten die Amateurfunker schon 1979 wieder räumen. Als Ersatz bot die Stadt Räume im ehemaligen Rathaus am Marktplatz Ahrweiler an (heute Volksbank RheinAhrEifel eG - Geschäftsstelle Ahrweiler). Dieser Wechsel bescherte dem Ortsverband eine wesentlich bessere Antennenanlage. Eine stetig wachsende Jugendgruppe nutzte diesen Clubraum in der Blütezeit des Ortsverbands an sieben Tagen pro Woche. 1986 wechselte der Ortsverband in das Tiefparterre der Aloisius-Grundschule Ahrweiler. Die aufwendige, in Wettbewerben und beim Notfunk bewährte Antennenanlage konnte am neuen Standort vollständig wieder aufgebaut werden.

Seitdem ist der Clubraum in der Grundschule Treffpunkt zum Klönschnack und zur Fortbildung durch Vorträge und Workshops sowie Werkstatt für Wartung und Neubau von Sendern, Empfängern und Zusatzgeräten. Die clubeigenen Funkgeräte und die Antennenanlage bilden die Basis für die erfolgreiche Teilnahme des Ortsverbands an Funkwettbewerben. Technisch Interessierte zu den Themen Selbstbau von Funkgeräten und Antennen, Satellitenfunk, Einsatz von Mikrocomputern, Nutzung von PC an der Funkstation finden dort Gleichgesinnte.[4]

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: www.bmwi.de: Amateurfunkgesetz
  2. Quelle: die von Friedhelm Jaeger aus Anlass des 50-jährigen Bestehen des Ortsverbandes Ahrweiler K01 im Jahr 2002 zusammengestellte Clubchronik
  3. Quelle: General-Anzeiger vom 25. März 2013
  4. Quelle: Deutscher Amateur-Radio-Club OV Ahrweiler feiert Jubiläum – Zentrum des Vereinslebens wird 45 – Clubabende am 1. Freitag im Monat, blick-aktuell.de vom 8. Juni 2018