FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Evangelische Christuskirche Bad Breisig

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Grundstein zum Bau evangelischen Christuskirche in Niederbreisig wurde am 2. Juni 1901 gelegt. Am 8. Dezember 1902 ist die Kirche eingeweiht worden. Zuvor hatte die Kirchengemeinde Abschied von ihrem bisherigen Domizil, der Burgkapelle des Freiherrn von Bethmann-Hollweg auf Burg Rheineck, genommen. Die im neugotischen Stil gehaltene neue Kirche wurde aus Ziegelsteinen gemauert und mit heimischem Tuff verblendet. Im Jahr 1905 ließ die Gemeinde eine im Jahr 1872 erbaute Stumm-Orgel in ihre Kirche einbauen. Das 50 mal 70 Zentimeter große Martin-Luther-Gemälde, das im Kirchenraum hing, ist rund 300 Jahre alt.


Christuskirche Bad Breisig.jpg
Evangelische Kirche Breisig 2.jpg

Anschrift und Standort

Koblenzer Straße (Bundesstraße 9, gegenüber dem Bahnhof Bad Breisig)

Bad Breisig

Die Karte wird geladen …

Chronik

„Patinnen“ und „Paten“ sowie Gemeindemitglieder und Interessierte waren für Samstag, 11. August 2012, zur Einweihung des Pfarrgartens hinter der Kirche eingeladen. Dank des Engagements vieler freiwilliger Helfer wurde der Garten zum Blühen gebracht. Er bietet eine durch Spendengelder finanzierte Schaukel, einen neu angelegten Multifunktionsplatz sowie eine große Rasenfläche, die viel Platz für Groß und Klein bietet.

Wegen Setzrissen an Wänden und Fenstern, einem abgesackten Boden sowie veralteter Technik wurde 2017 mit einer Innenrenovierung begonnen. Dabei wurden die Trägerkonstruktion unter der Sakristei verstärkt und Anpassungen am Hauptportal vorgenommen. Die Heizungsanlage ist komplett erneuert und wegen Hochwassergefahr höher angebracht worden als ihre Vorgängerin. Beleuchtungs- und Beschallungselektrik waren ebenfalls in die Jahre gekommen und wurden deshalb erneuert. Die aus Utrecht stammende Stumm-Orgel wurde gereinigt und gestimmt. Der Förderverein übernahm die Kosten für die Restaurierung des Luther-Gemäldes. Böse Überraschungen blieben bei der Sanierung aus. Die Kosten blieben deshalb im Planungsumfang von knapp 400.000 Euro, von denen der Kirchenkreis Koblenz 130.000 und die Kirchengemeinde die restlichen zwei Drittel übernahm. Der Schriftzug „Gott ist die Liebe!“ über der Apsis der Orgelempore wurde bei der Sanierung wiederentdeckt und wiederhergestellt. Er stand dort seit der Fertigstellung der Kirche im Jahr 1902, war aber viele Jahre lang unter den Farbschichten früherer Renovierungen verborgen. „Nun springt die wichtige Botschaft des Evangeliums jedem Kirchenbesucher wieder gleich ins Auge“, berichtete Hildegard Ginzler im General-Anzeiger. Dieses Wort aus dem ersten Brief des Johannes stellte Pfarrerin Inge Gaebel denn auch in den Mittelpunkt der Predigt, als nach neunmonatiger Renovierung im Februar 2018 erstmals wieder ein Gottesdienst in der Kirche gefeiert wurde. „Prägend für den ersten Eindruck sind die hellen, warmen Farben, die einen empfangen, klare grau-blaue Linien, die die Fenster betonen, im Kontrast dazu der anthrazitfarbene Boden aus Mendiger Basaltlava, der anstelle des alten Teppichbodens die Kirche schmückt“, berichtete Ginzler weiter. Beim Empfang nach der Messfeier blickte Pfarrer Horst Küllmer auf die Renovierungszeit und die durchgeführten Arbeiten zurück. Grußworte sprachen Superintendent Rolf Stahl, Ortsbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch, die katholische Gemeindereferentin Josephine Bonn, Architekt Michael Arnold, der die Renovierung geplant und geleitet hatte, und Vertreter der ausführenden Firmen. Gemeindesekretär Thomas C. Edwards teilte den Gästen mit, dass demnächst dank eines Vermächtnisses und weiterer Spenden die mechanische Kirchturmuhr, die der Küster alle 14 Tage aufzieht, neue Ziffern erhält.[1]

Weitere Bilder

Siehe auch

Evangelische Kirchengemeinde Bad Breisig

Weblink

EKIR.de: Christuskirche Bad Breisig
  1. Quellen: Christoph Lüttgen: Kirche in Bad Breisig: Renovierung kostet 390.000 Euro, general-anzeiger-bonn.de vom 4. Mai 2017, und Hildegard Ginzler: Renovierung der Christuskirche: Über der Apsis in Bad Breisig steht wieder „Gott ist die Liebe“, general-anzeiger-bonn.de vom 20. Februar 2018