FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Feuerwehrgerätehaus Heimersheim

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Jahr 2019 soll die Freiwillige Feuerwehr Heimersheim in ein neues Gerätehaus umziehen.


Das Gerätehaus steht am Roten Platz.

Standort

Die Karte wird geladen …

Chronik

1962 bezog die Wehr das Gerätehaus an der Rüstringer Straße. Im Jahr 1973 musste es bereits erweitert werden, weil die Stadt wegen der Nähe zur Autobahn 61 das erste TLF in Heimersheim stationierte. Um Platz zu schaffen, wurde im Jahr 2002 der Schlauchturm abgerissen.

Das alte Gerätehaus sei „wirklich nur noch ein Behelf“, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 14. Juni 2016. Die beiden großen Einsatzfahrzeuge fänden darin kaum Platz, und der ELW müsse quer in die Halle gestellt werden. Außerdem mangele es an zeitgemäßen Sanitär- und Ausbildungsräumen, es gebe keine Parkplätze für zum Einsatz anfahrende Feuerwehrleute und keinen Übungsplatz. Die Heimersheimer Feuerwehr bekomme bald ein neues Gerätehaus, hieß es in der RZ vom 14. Juni 2016 weiter. 2017 solle mit dem Bau begonnen werden. Verläuft alles nach Plan, dann könnten das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 sowie der Einsatzleitwagen ELW 1 der Heimersheimer Wehr im Jahr 2019 in die neue Unterkunft rollen. Einsatztaktisch sinnvoll werde sie an der Straße Auf dem Flachsmarkt unmittelbar an der ampelgeregelten Abfahrt der Bundesstraße 266 (neu), gebaut. Das bedeute kurze Anfahrtswege bei Einsätzen auf der Autobahn 61 und Nähe zum Ort.

Der Ortsbeirat Heimersheim votierte bei einer Sitzung im Mai 2017 einstimmig dafür, das im Besitz der Stadt befindliche alte Feuerwehrhaus nach dem Umzug der Feuerwehr in ihr neues Gerätehaus „Auf die Sauweid“ in ein Gemeindehaus zu verwandeln. Denn im Zuge der Schließung des Alten- und Pflegeheim „St. Vinzenz“ sollte auch der von zahlreichen Vereine und Gruppen des Ortes genutzte Pfarrsaal geschlossen werden. Und die Landskroner Festhalle eigne sich nicht für ihre Treffen, berichtete die Rhein-Zeitung am 24. Mai 2017. Dieser Vorschlag solle nun Bürgermeister Guido Orthen vorgetragen werden, und mit den örtlichen Vereinen müsse darüber gesprochen werden, inwieweit sie sich bei der Einrichtung als Gemeindehaus mit Eigenleistung engagieren würden.[1]

Bei einer Sitzung des Ortsbeirats am 22. Juni 2017 informierte Ortsvorsteherin Angelika Lüdenbach den Beirat und die Vereinsvertreter im Publikum, die Stadt wolle das alte Feuerwehrhaus verkaufen, um das neue Feuerwehrgerätehaus zu finanzieren. Bei einigen Vereinsvertretern, die darauf gehofft hatten, das Gerätehaus nach der Schließung des Pfarrsaals als Vereinsheim nutzen zu können, löste diese Nachricht Unmut aus. Die Rhein-Zeitung berichtete:

Wie in der Historie wurde der Überbringer, hier die Überbringerin der schlechten Nachricht sinnbildlich geköpft. Ein regelrechtes Trommelfeuer brach über Ortsvorsteherin und Ortsbeirat herein. Lüdenbach konnte sich nur noch mit der Mitteilung wehren, dass am 31. August 2017 um 17 Uhr Bürgermeister Guido Orthen in die Landskroner Festhalle kommen wird, um mit den Vereinen zu sprechen. „Das wird ein heißer Tanz für ihn“, so ein Vereinsvertreter. Durch die Nutzungsmöglichkeit des Pfarrsaales habe sich die Stadt immer an Heimersheim vorbeigemogelt. Alle Ortsteile hätten ordentliche Bürgerhäuser, von Lohrsdorf bis Ramersbach, nur Heimersheim nicht. Und das, obwohl das Gewerbegebiet im Ort gutes Geld in die Stadtkasse spüle und noch vergrößert werden soll. „Nun wollen wir mal was zurück“, hieß es.[2]

Mediografie

Victor Francke: Heimersheimer Feuerwehr atmet auf: Neue Wache im Gewerbegebiet, general-anzeiger-bonn.de vom 22. Juli 2016
  1. Quelle: Jochen Tarrach: Feuerwehrhaus wird zum Gemeindetreff – Heimersheimer Vereine suchen nach einem Ersatz für den Pfarrsaal, in:, in: Rhein-Zeitung vom 24. Mai 2017
  2. Quelle: Jochen Tarrach: Heimersheimer Vereine proben den Aufstand – In turbulenter Ortsbeiratssitzung kein Ersatz für fehlenden Versammlungsraum in Sicht, in: Rhein-Zeitung vom 27. Juni 2017