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Kreissparkasse Ahrweiler

Grundschule Bad Neuenahr

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Bad Neuenahr - Heinz Grates (307).jpg

Die Grundschule Bad Neuenahr hat den Leitspruch "Begreife - erkunde - lerne - achte".


Anschrift

Weststraße 27

Bad Neuenahr

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Kontakt

Schulleitung

Schulträger

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler

Chronik

„Bad Neuenahr hat seine neue Volksschule – Ein gediegener, formschöner und zweckmäßiger Schulbau ist für unsere Jugend und die kommende Generation fertiggestellt“: So lautete am 10. Juli 1964 die Überschrift in der Bad Neuenahrer Chronik. Der Architekt Erich Steinborn aus Bad Neuenahr hatte den Bau geplant. Bürgermeister Dr. Heinz Rüschenschmidt lobte bei der Übergabe die Großzügigkeit des Raumangebotes und die Modernität der Gestaltung.

Im Zuge der Schulreform Ende der 1960er-/ Anfang der 1970er-Jahre wurden die Volksschulen geschlossen und es kam zur Gründung so genannter Grundschulen und Hauptschulen. Die ehemalige Volksschule an der Weststraße 6 – das heutige Mehrgenerationenhaus – wurde ab dem 15. Dezember 1970 unter der Leitung von Rektor Josef Müller zur eigenständigen Grundschule Bad Neuenahr. Nach der Zusammenlegung der Hauptschulen Bad Neuenahr und Ahrweiler im Schulgebäude an der St.-Pius-Straße in Bachem zog die Grundschule Bad Neuenahr im Jahr 1989 komplett in das nun zur Verfügung stehende Gebäude an der Weststraße 27 um.[1]

Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 im Sommer 2013 wurde die Bad Neuenahrer Grundschule zur Ganztagsschule (GTS). 140 der insgesamt 287 Kinder entschieden sich in der Startphase für die GTS. Die Schule leistet seitdem ein Ineinandergreifen von Schulbetrieb, Essensversorgung sowie Lern- und Freizeitgestaltung. Dazu wurden viele Räume ausgebaut, darunter Mensa und Betreuungsräume.[2]

Sanierung oder Neubau?

Am 7. Oktober 2015 berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) über den Plan der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Schulträgerin, das Grundschulgebäude in absehbarer Zeit entweder zu sanieren oder durch einen Neubau zu ersetzen. „Das Gebäude ... ist 50 Jahre alt und muss technisch wie energetisch saniert werden“, hieß es in der RZ, außerdem sei die Akustik in vielen Räumen schlecht. Eine Sanierung würde nach einer ersten Schätzung der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler etwa 3,8 Millionen Euro kosten. Dazu würden die Kosten für eine Auslagerung des Schulbetriebes während der Grundsanierung kommen. Nach den Förderrichtlinien des Landes müsse man für eine 3,5 bis vierzügige Grundschule mit 14 bis 16 Klassen- und Nebenräumen von Kosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro ausgehen. In dem RZ-Beitrag hieß es weiter:

Das Problem bei dem bestehenden Baukörper ist die Bauweise aus den 1960er-Jahren, die zugleich den Charme des Schulgebäudes ausmacht: großzügige Klassenräume, die für deutlich größere Klassen gedacht waren als heute üblich, auf den Fluren viel ungenutzte Fläche und nur eine Seite, von denen Klassenräume abgehen – eine komfortable Situation. Ein Neubau würde wesentlich kompakter gebaut und wäre mit geringerem Aufwand zu heizen und instand zu halten. Ein Neubau würde auf dem Schulgelände neben dem bestehenden Gebäude entstehen. Dieses würde erst abgerissen, wenn die neue Schule fertig ist. Mit einer Ausnahme: die Aula.[3]

„Der Erhalt der Aula ist wichtig, denn sie ist das Herzstück des Schullebens, das wir heute nicht mehr gefördert bekämen“, begründete Bürgermeister Guido Orthen. An der Grundschule werden zu dieser Zeit 281 Schüler aus mehr als 50 Nationen unterrichtet. Die Schülerzahlen würden in den kommenden Jahren wieder steigen – auf 330 im Schuljahr 2012/2022.[4]

Nicht nur der Sanierungsbedarf sei Grund für Überlegungen zu Sanierung oder Neubau, sondern auch steigende Schülerzahlen, berichtete die Rhein-Zeitung am 23. September 2016. Die Schule (15 Klassen) sei mit Ausnahme einer Klassenstufe bereits jetzt vierzügig. Im kommenden Schuljahr 2017/2018 werde die Schule durchgehend vierzügig sein. Und dies werde sie aller Voraussicht nach für die nächsten Jahre auch bleiben. Damit aber stoße die Schule räumlich an ihre Grenzen. Für das Schuljahr 2020/2021 sei in der Eingangsstufe sogar erstmals mit einer Fünfzügigkeit zu rechnen. Diese Entwicklung basiere „zu einem wesentlichen Teil auf der Zuwanderungssituation.“ Längerfristig gehe die Verwaltung von einer viereinhalbzügigen Schule mit 18 Klassen aus. RZ-Redakteur Frieder Bluhm beschrieb das geplante weitere Vorgehen folgendermaßen:

Vor diesem Hintergrund sollen nun unter Berücksichtigung der Fördermöglichkeiten zwei Varianten geprüft werden: eine Grundsanierung des Schulgebäudes an der Weststraße mit möglicher Erweiterung (Variante 1) oder ein Neubau (Variante 2). Hierzu werden vom beauftragten Architekten Massenmodelle erstellt, die die Realisierungsmöglichkeiten am bisherigen Schulstandort Weststraße aufzeigen und die finanziellen Auswirkungen der beiden Varianten berücksichtigen. Um eine höchstmögliche Transparenz der Planungsschritte sicherzustellen, soll der Vorentwurf mit der Schule (Lehrerkollegium, Schüler, Elternvertreter) abgestimmt werden. Auf Grundlage der ... Planvarianten und der Erkenntnisse aus der Beteiligung der Schule soll eine Entscheidung in den städtischen Gremien herbeigeführt werden, wobei eine öffentliche Beteiligung in Form eines Bürger- bzw. Kinderforums vorgesehen ist. Nachdem alle Entscheidungsgrundlagen vorliegen, soll ein europaweites Architektenauswahlverfahren durchgeführt werden.[5]

Siehe auch

Video

Mediografie

Weblink

http://www.grundschule-bad-neuenahr.de

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 7. Oktober 2015
  2. Quelle: General-Anzeiger vom 24. September 2012
  3. Quelle: Frieder Bluhm: Bekommt Bad Neuenahr neue Grundschule? Stadt denkt über einen Neubau an der Weststraße nach, in: Rhein-Zeitung vom 7. Oktober 2015
  4. Quelle: Victor Francke: Grundschule an der Weststraße - Stadt denkt über eine neue Grundschule nach, general-anzeiger-bonn.de vom 9. Oktober 2015
  5. Quelle: Frieder Bluhm: Frage eines Schulneubaus wird akut – Grundschule Bad Neuenahr stößt räumlich an ihre Grenzen – Sanierung ist auch eine Option, in: Rhein-Zeitung vom 23. September 2016