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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Mehrgenerationenhaus im Kreis Ahrweiler/Haus der Familie Bad Neuenahr-Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Das Mehrgenerationenhaus im Kreis Ahrweiler/Haus der Familie Bad Neuenahr-Ahrweiler ist als generationenübergreifendes Zentrum und als Anlaufstelle für familienorientierte Aktivitäten geplant. Es soll alten und jungen Menschen Freizeit- und Hilfsangebote, Möglichkeiten zur Begegnung sowie zu mehr Miteinander und Verständnis für einander bieten.


Luftaufnahme aus Richtung Norden
Ansicht aus Richtung Norden
Beim Strickcafé ist im Mehrgenerationenhaus jeden Montag "Woll-Lust" angesagt.
Plakat von der Eröffnungsveranstaltung am 20. Februar 2010
Logo des Mehrgenerationenhauses
Aktion Schnullerbaum
Das Team
Interkulturelles Frauenfrühstück
Das öffentliche Wohnzimmer
Feier zum zweiten "Geburtstag" der Einrichtung im Februar 2012
Haus der Familie.jpg
Generationencafé

Anschrift und Standort

Weststraße 6

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Bad Neuenahr)

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Kontakt

  • Telefon 02641 9149892 und 02641 87-165
  • Fax 02641 87-180

Öffnungszeiten

  • Das „Öffentliche Wohnzimmer“ ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.
  • Jeden Samstagvormittag wird eine Kinderbetreuung für Drei- bis Zehnjährige angeboten. Pro angefangene Stunde kostet dieser Service zwei Euro.
  • Das Gebäude ist auch nach den regulären Öffnungszeiten für Beratungen, geplante Veranstaltungen und Feiern geöffnet.

Ansprechpartner

Leiterin: Marion Surrey

Träger

Kooperationspartner der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Trägerin der Einrichtung sind der Kreis Ahrweiler, die Katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und die Evangelische Kirchengemeinde Bad Neuenahr.

Generationencafé

Das Generationen-Café wurde als lichtdurchflutetes öffentliches Wohnzimmer konzipiert. An drei Tagen pro Woche werden die Gäste des Cafés von Hauswirtschafterinnen und Praktikanten im Freiwilligen Sozialen Jahr bedient. An zwei Tagen übernehmen Mitglieder des SeniorenNetzWerks Bad Neuenahr-Ahrweiler diesen Service.

"Bewohner"

Dabei gibt es keine Räume, die ständig ausschließlich für eine bestimmte Gruppe reserviert sind. Bürokosten fallen für die Mieter lediglich für die tatsächliche Nutzungszeit an.

Finanzierung

Die Kosten für den Bau beliefen sich auf 2,9 Millionen Euro. Davon stammten 2,3 Millionen Euro von der Stadt als Trägerin. Zuschüsse kamen vom Land (345.000 Euro), vom Kreis (200.000 Euro) und von der evangelischen Kirchengemeinde (30.000 Euro).

Die Pläne gehen von laufenden Betriebskosten von 130.000 Euro jährlich aus. Bei Einnahmen von 100.000, einem Bundeszuschuss von 40.000 und einem Kreiszuschuss von 25.000 Euro jährich bleibt ein städtischer Zuschussbedarf von 30.000 Euro.[1]

Chronik

Im Oktober 2009 unterschrieben die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Kreis Ahrweiler sowie die Evangelische Kirchengemeinde Bad Neuenahr und die Katholische Pfarrgemeinde "St. Marien und Willibrord" Bad Neuenahr den Kooperationsvertrag zur Einrichtung und zum Betrieb des Hauses der Familie/Mehrgenerationenhaus im ehemaligen Gebäude der Grund- bzw. Volksschule Bad Neuenahr. Das Haus soll als öffentliche Einrichtung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler geführt werden. Am 20. Februar 2010 wurde die Einrichtung eröffnet.

Rund drei Millionen Euro investierte die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, um die ehemalige Schule – gemeinsam mit mit den Kooperationspartnern – in einen zeitgemäßen Treffpunkt für Jung und Alt umzubauen. 2014 läuft die Förderung durch den Bund aus, bis dahin müssen andere Wege der Finanzierung gefunden sein.

"Zukünftig soll auch die städtische Jugendarbeit in die generationenübergreifende Einrichtung verstärkt integriert werden", berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 12. Januar 2013, "bislang machen Jugendliche überwiegend einen großen Bogen um das Mehrgenerationenhaus." In dem RZ-Beitrag anlässlich des dreijährigen Bestehens der Einrichtung heißt es weiter, der Zuspruch, den die Einrichtung durch die Bevölkerung erfährt, sei nach Einschätzung von Marion Surrey, der Leiterin der Einrichtung, groß. Insbesonders ältere Menschen nähmen die Gelegenheit wahr, statt einsamer Stunden zu Hause Zeit unter Menschen zu verbringen.

Im Jahr 2013 und in den Folgejahren will der Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler nach und nach mehrere städtische Einrichtungen ins Mehrgenerationenhaus überführen. Den Anfang soll im Herbst 2013 das Haus der Jugend in Bad Neuenahr-Ahrweiler machen, das bis dahin in der ehemaligen Jugendherberge an der Peter-Friedhofen-Straße 2 in Ahrweiler untergebracht war. Noch nicht beschlossen, aber denkbar sei auch ein Umzug der Stadtbibliothek Bad Neuenahr-Ahrweiler aus dem ehemaligen kurpfälzischen Rentmeisterhof Neuenahr an der Willibrordusstraße 1 ins MGH, berichtete die Rhein-Zeitung am 17. Mai 2013. Hinter diesen Umzugsplänen steckten grundsätzliche Überlegungen zur konzeptionellen Neuausrichtung der städtischen Einrichtungen, sagte Bürgermeister Guido Orthen in einer Stadtratssitzung im Mai 2013, „es geht um Synergien, sachlich wie personell, aber auch inhaltlich.“ Das MGH solle mehr denn je ein umfassendes Angebotsspektrum von Begegnung, Beratung und Bildung für alle Generationen unter einem Dach bieten. Parallelstrukturen und Mehrkosten sollten dadurch vermieden werden. Einen Haken haben diese Pläne im Mai 2013 noch: Das MGH hat gar keinen Raum, die verschlankte Stadtbibliothek unterzubringen, es müsste angebaut werden. Und eine Nachnutzung für das bisherige Bibliotheksgebäude müsste sich ebenfalls finden. Anderenfalls, sagt Orthen, könnte es auch darauf hinauslaufen, dass die Bibliothek bleibt, wo sie ist.

Das Bundesfamilienministerium ließ im Februar 2017 wissen, dass das „Haus der Familie“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler weiterhin mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus des Bundes gefördert werde. Der Bund unterstützte diese und eine weitere Einrichtung im Kreis Mayen-Koblenz in Höhe von 30.000 Euro in einer Kofinanzierung mit den Kommunen beziehungsweise Landkreisen oder Bundesländern, die 10.000 Euro beisteuern.[2] Am 14. August 2017 hieß es in der Rhein-Zeitung:

Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt. Mehrgenerationenhäuser gibt es nahezu überall in Deutschland. Bundesweit nehmen rund 550 Häuser am Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus teil.

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 24. Januar 2010
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 10. Februar 2017