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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

DRK-Ortsverein Bad Breisig

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Der DRK-Ortsverein Bad Breisig ist Mitglied im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V..


Mitgliederzahl

<= 2005: 30 Aktive

Vorstand

Vereinsheim

Im Jahr 1977 zog der Ortsverein ein und investierte 50.000 Mark in Wohnung, Küche, Garagen und Hofeinfahrt. Im Jahr 1994 kaufte der Verein die Doppelhaushälfte mit einem städtischen Zuschuss in Höhe von 125.000 und einem Eigenanteil von 50.000 Mark. Mit einer Kreditaufnahme von 125.000 Mark und einem Zuschuss des DRK-Kreisverbandes in Höhe von 25.000 Mark wurde das Haus renoviert. Das Dach ist neu gedeckt und die Fassade gestrichen worden. Zwei Wohnungen wurden vermietet und Bäder und Toiletten installiert. Die Zimmer sind renoviert und die gesamte Elektro- und Wasserinstallation erneuert worden. Die Renovierung des Flurs begann 1997, die Umbauarbeiten im Keller 2001. Hier steuerte die Stadt weitere 7700 Mark bei.

Sonstiges

Der DRK-Ortsverein ist Hausherr im Haus Weiler Niederbreisig.

Chronik

Der DRK-Ortsverein Bad Breisig geht auf den Hilfsverein Niederbreisig zurück, der Ende 1910 gegründet wurde und der Familien finanziell unterstützte, die durch Kriegseinwirkungen geschädigt worden waren. Aus diesem Verein wurde am 30. Dezember 1914 ein vaterländischer Frauenverein gegründet, der unmittelbare Vorläufer des heutigen DRK-Ortsvereins. Der Zuständigkeitsbereich des Vereins erstreckte sich einst über Nieder- und Oberbreisig bis nach Brohl, Gönnersdorf, Rheineck und Waldorf. 160 Mitglieder zählte der Verein, der in den Jahren 1915/1916 in dem Lazarett in der Kriegskrankenpflege tätig war, das im späteren Kurhaus untergebracht war. In Friedenszeiten war es Vereinsziel, die Not in der Bevölkerung über gesellschaftliche und religiöse Grenzen hinweg zu lindern. Die Geschichte der Frauenvereine endete mit dem DRK-Gesetz vom Dezember 1937. Am 19. November 1947 wurde der Ortsverein Bad Breisig nach dem Krieg wiedergegründet und Herbert Nonn zum Vorsitzenden gewählt. „Aus der Zeit des Krieges selbst ist bekannt, dass viele Helferinnen des Ortsvereins als Kriegseinsatzschwestern ihren Dienst an Kranken und Verletzten übernahmen“, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Bernardy der Rhein-Zeitung. Über die Zeit zwischen 1937 und 1947 gebe es keine detaillierten Aufzeichnungen oder Dokumentationen. Im Jahr 1948 gab es einen ehrenamtlich besetzten Krankenwagen, der von Ernst Teifel und Erich Janta im Einsatz gefahren wurde. Im Laufe der Jahre widmete sich der Ortsverein immer mehr der häuslichen Krankenpflege. Im Jahr 1968 leistete er bereits mehr als 900 Stunden in diesem Aufgabenbereich. 1970 erhielt der Ortsverein sein erstes Sanitätszelt, das von da an am Nürburgring und bei Hochwasser zum Einsatz kam. 1977 bezog der Ortsverein sein neues Domizil an der Grabenstraße. Gebäude und Außenbereich wurden nach und nach den Bedürfnissen des Ortsvereins angepasst. 1994 kaufte der Ortsverein unter dem Vorsitz von Karl-Heinz Bernardy das Vereinshaus, das seither mehrfach saniert und umgebaut wurde. Unter anderem galt es, einen Gruppenraum für das von Sina Faßbender geleitete Jugendrotkreuz einzurichten.[1]

Treue Mitglieder wurden im April 2013 geehrt. Birgit Cremer-Schmidt wurde für fünf Jahre Mitgliedschaft vom DRK-Vorsitzenden Karl-Heinz Bernardy und Kreisbereitschaftsleiter Marco Schlicht ausgezeichnet. Barbara Kalmund war dem DRK bereits seit 30 Jahren treu, bei Jan-Boris Schäfer waren es ebenfalls fünf Jahre. Kornelia Becker war seit 30 Jahren Mitglied, Christian Richter seit fünf und Rene Cremer seit 20 Jahren.[2]

Im Rahmen einer Feierstunde ehrte der DRK-Ortsverein im April 2014 langjährige Blutspender, insgesamt 45. Während die Spender vom DRK-Ortsverein mit einer Urkunde und einem Präsent ausgezeichnet wurden, gab es von der Verbandsgemeinde einen Gutschein für die Römer-Thermen obendrauf. Neben den 17 Personen, die bereits zehnmal Blut gespendet haben, galt es elf Jubilare zu ehren, die bis dahin 25 mal zur Ader gelassen wurden: Heribert Arf, Armin Bergmann, Burkhrad Bleul, Doris Böttcher, René Cremer, Alexandra Lüdenbach, Heinrich Michael Nachtsheim, Ottmar Josef Nachtsheim, Udo Rein, Manfred Schmitz und Sven Zilligen. Für 50 Spenden wurden ausgezeichnet: Rolf Fabritius, Maria Ariane Lüdtke, Klaus Peter Merten, Manfred Nett, Marlene Philippi, Markus Rabitz und Holger Zepp. Für 75 Blutspenden: Hans Klein, Franz Müller, Ursula Sänger, Gerhard Schuster, Wilfried Stüsser und Rita Thünker. 100 Spenden: Harald Nonn, Ernst Roth und Ulrich Schmidt. 125 Blutspenden: Walter Kalmund.[3]

Zum Vorsitzenden des Ortsvereins wurde bei der Jahreshauptversammlung im Mai 2014 erneut Karl-Heinz Bernardy gewählt. Wiedergewählt wurde auch Ulla Rozema als stellvertretende Vorsitzende. Die weiteren Posten: Anna Hüsgen (Schatzmeisterin), Simone Zimmer (Schriftführerin). Die Vorstandsposten des Vereinsarztes und der Leiterin der Sozialarbeit blieben vakant. Rainer Görke wurde als Beisitzer bestätigt. Birgit Schmidt-Cremer, bis dahin stellvertretende Bereitschaftsleiterin, wurde von den Aktiven des Ortsvereins zur neuen Bereitschaftsleiterin gewählt. Stellvertreterin wurde Alexandra Böckler. Im Amt des Bereitschaftsleiters wurden die Amtsinhaber Rene Cremer, als Stellvertreter wurde Oliver Watschounek bestätigt. Walter Kalmund und Miriam Schüttler wurden Kassenprüfer. Der Vorsitzende Karl-Heinz Bernardy dankte bei der Versammlung den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Erika Geef, Bärbel Kalmund und Kornelia Becker mit einem Präsent für ihr Engagement. Erika Geef hatte 35 Jahre das Amt der Schatzmeisterin inne, Bärbel Kalmund war 27 Jahre lang Schriftführerin. Kornelia Becker leitete viele Jahre eine JRK-Jugendgruppe und war zuletzt von 2009 bis 2014 Bereitschaftsleiterin. Bürgermeister Bernd Weidenbach ehrte die langjährigen Vorstandsmitglieder und Richard Thiele, der 50 Jahre aktiv im DRK tätig war, mit einem Buchpräsent. DRK-Kreisvorsitzender Achim Haag und Kreisbereitschaftsleiter Marco Schlicht zeichneten langjährige Mitglieder mit der Verdienstspange aus: Serap Majetic für fünf Jahre, Walter Kalmund für 35 Jahre sowie Erika Geef und Richard Thiele für 50 Jahre Mitgliedschaft. Bereitschaftsleiter Rene Cremer sagte in seinem Tätigkeitsbericht, dass im Ortsverein 27 Helferinnen und 17 Helfer im Jahr 2013 8570 Stunden Dienst geleistet hätten. Er hob besonders den hohen Ausbildungsstand mit 837 Stunden und die Einsätze der sieben „Helfer vor Ort“ mit 216 Stunden hervor. Jugendrotkreuzleiterin Sina Fassbender berichtete, dass die Gruppe „Helping Hands“ an einem JRK-Wettbewerb, einer Kinderkarnevalssitzung, an Ferienfreizeiten und am Martinszug sowie Spielenachmittagen teilgenommen habe. Die Kinder hätten 765 Stunden Dienst im JRK miteinander verbracht. Fassbender beabsichtigte wieder, eine neue Gruppe mit Kindern ab sechs Jahren zu gründen. In seinem Vortrag zur Jahresrechnung nannte Bernardy den Kauf eines Busses für 16.000 Euro als größte Investition. 2014 solle es keine größeren Investitionen geben. Lediglich ein Carport solle angeschafft werden.[4]

Mediografie

Andrea Simons: Rotes Kreuz in Bad Breisig - Ortsverein feiert seinen 100. Geburtstag, general-anzeiger-bonn.de vom 21. Februar 2015

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Andreas Wetzlar: Das Rote Kreuz hilft in Bad Breisig seit 100 Jahren - Ortsgruppe ging aus Niederbreisiger Hilfsverein hervor Rhein-Zeitung vom 31. Januar 2015
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 18. April 2013
  3. Quelle: DRK Bad Breisig: 45 Bürger haben insgesamt 1670 Spenden abgegeben, general-anzeiger-bonn.de vom 10. April 2014
  4. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20 Juni 2014