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Karl-August Seel

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Dr. Karl-August Seel (* 23. April 1933 in Freiendiez an der Aar) ist Heimatforscher in Bad Bodendorf. Er war Ortsvorsteher des Badeorts, und er ist Mitgründer des Heimat- und Bürgervereins Bad Bodendorf e.V..


Dr. Karl-August Seel, zu dieser Zeit Ortsvorsteher, ließ sich beim Dorffest Bad Bodendorf (vermutlich 1988) vom Koblenzer Zauberer Benno verzaubern.

Vita

Karl-August Seel wurde am 23. April 1933 wurde Seel in Freiendiez an der Aar geboren, 1969 zog er an die Ahr. Ab 1979 arbeitete der dreifache Vater dort in zahlreichen kommunalen Gremien mit - im Stadtrat Sinzig, im Ortsbeirat Bad Bodendorf und - von 1983 bis zum 18. August 1999 – als Ortsvorsteher von Bad Bodendorf.

Seel ist Mitglied zahlreicher Vereine, er zählt zu den Gründern des Heimat- und Bürgervereins Bad Bodendorf e.V. sowie der Dorffestgemeinschaft Bad Bodendorf. Auch an Planung und Finanzierung des Brünnchens auf dem Bahnhofsvorplatz wirkte er mit. Außerdem initiierte er Blumenschmuckwettbewerb "Blühendes Bad Bodendorf".

Von Seel stammt der Entwurf einer Wappenfahne für Bad Bodendorf, und er war verantwortlich für Organisation und Durchführung von Seniorenkarnevals- und -weihnachtsfeiern. Seel ist aber auch mitverantwortlich für den am 28. Mai 1998 gefällten Stadtratsbeschluss, unterhalb des Frontals einen neuen Friedhof zu bauen.

Seel arbeitete in vielen kommunalen Ausschüssen mit, und er war Mitorganisator der 1100-Jahr-Feier des Kurorts am 8. Mai 1993 sowie der 300-Jahr-Feier der St. Sebastianus-Bruderschaft 1681 Bad Bodendorf e.V., der er seit 1975 angehört und deren Vereinsleben er ab 1981 als Vorstandsmitglied mitbestimmte.

Darüber hinaus hat Seel in zahlreichen Veröffentlichungen die Geschichte Bad Bodendorfs aufgezeichnet. Auch im Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler sowie in der von ihm mitbegründeten Dorfschelle (Bad Bodendorf) wurden zahlreiche seiner Beiträge veröffentlicht.

Von 1972 bis 1979 war Seel Kletterwart der Bonner Sektion des Deutschen Alpenvereins. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1993 arbeitete er beim militärgeografischen Amt der Bundeswehr - zunächst in Bad Godesberg, später in Euskirchen. Von 1974 bis 1983 war der Oberstleutnant und Militärgeograph Personalvertreter – als Mitglied und zeitweise als Vorsitzender des örtlichen Personalrats, des Bezirkspersonalrats sowie des Wahlvorstands.

Am 7. Mai 2002 wurde er aufgrund seiner Verdienste um das Allgemeinwohl mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

  • Karl-August Seel: Jüdische Mitbürger in Bodendorf: Die Familie Gottschalk, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2013, Ahrweiler 2012, Seite 55
  • Karl-August Seel: Jüdische Familien in Bodendorf, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2014, Ahrweiler 2013, 282 Seiten, Seiten 168-170
  • Karl-August Seel: Die Ahr und ihre Hochwässer in alten Quellen, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1983
  • Karl August Seel: Umwehrte Dörfer an der Aachen-Frankfurter Heerstraße zwischen Sinzig und Aachen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2015, Seiten 171-173
  • Karl August Seel: Die Pastöre von Bodendorf, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2017, S. 121-123