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Kreissparkasse Ahrweiler

Obertor Ahrweiler

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Die Innenseite des Obertores
Die Innenseite des Obertors von der Schützbahn aus gesehen.
Historische Fotografie.
Relief von St. Ursula, der Schutzpatronin des Tors und der Oberhut an der Tor-Innenseite
Obertor-Außenseite

Das 20,50 Meter hohe Obertor von Ahrweiler wird auch, entsprechend dem Nachbarort, „Walporzheimer Tor“, der ehemaligen Wüstung Gisenhoven „Gesemer Porz“ oder „Westtor“ genannt. Es steht im Westen der Stadt und ist St. Ursula gewidmet. Bis zur Belagerung Ahrweilers durch Truppen des Kölner Erzbischofs Ruprecht von der Pfalz im Jahr 1474 war das Obertor ein Dreimauertor, also nach innen offen. Erst um 1500 wurde eine Innenmauer eingebaut, was man noch heute erkennen kann. An der Tor-Außenseite befinden sich ein Spitzbogentor mit Fallgitterschlitz sowie eine Pechnase.


Standort

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Sonstiges

Im zweiten Obergeschoss des Spitzbogentores befindet sich grabenseitig rechts ein Abort-Erker. Außerdem ist dort eine Vitrine mit einer Skulptur der St. Ursula, der Schutzpatronin der Oberhut von Ahrweiler und des Tores. Auf der Tor-Innenseite befindet sich eine Darstellung der Heiligen aus Basalt. Sie wird am Namenstag der Schutzpatronin am 21. Oktober mit einer Girlande aus mit weißen Rosenblüten verzierten Tannenzweigen eingefasst. Die sieben Steinkugeln, die in die Westfassade des Turms eingemauert wurden, stammen von der Belagerung Ahrweilers durch Truppen des Kölner Erzbischofs Ruprecht von der Pfalz im Jahr 1474. Auf einer bronzenen Infotafel an der Südseite heißt es zum Obertor:

Westlicher Torturm der Stadtbefestigung des 13.-15. Jahrhunderts, viergeschossig mit ausgekragtem Obergeschoss, vier Ecktürmchen und spitzem Walmdach. Außen Spitzbogentor, Fallgitterschlitz, Pechnase, drei eingemauerte Steinkugeln zum Gedenken an die Belagerung durch die burgundischen Truppen Karls des Kühnen 1476, Figur der Hl. Ursula mit Schutzmantel, Patronin der Oberhut.

Von oben nicht sichtbar, unterquert der Mühlenteich Bad Neuenahr-Ahrweiler im Bereich des Obertores die Stadtbefestigung. Damit Angreifer nicht durch den Graben in die Stadt eindringen konnten, war dieser Bereich mit Eisengittern geschützt. In Krisen- und Kriegszeiten wurde an dieser Stelle außerdem der Stadtgraben mit Wasser geflutet.

Weitere Bilder

Siehe auch

Fußnoten