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Sinziger Löwe

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Als Sinziger Löwe wird das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege unterhalb der Katholischen Pfarrkirche "St. Peter" Sinzig genannt. Das Denkmal wurde am 5. Juli 1931 vom damaligen Sinziger Bürgermeister Dr. jur. Ernst Schäfer eingeweiht. Der Entwurf stammt von dem Kölner Bildhauer und Architekten Franz Brantzky. Für seine Verwirklichung wurden 320 Zentner Granit verwendet.[1]


Standort

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Chronik

Im Februar 2018 beschäftigte sich der Ortsbeirat Sinzig mit der von der Barbarossastraße zum Löwen führenden Treppe. Ihre notwendig gewordene Sanierung würde zwischen 189.000 und 229.000 Euro kosten, hatte die Ingenieurgruppe Stehen-Meyers-Schmidden dem städtischen Bauausschuss im November 2017 vorgerechnet. Dr. Joachim Schewe, Eigentümer des Sinziger Zehnthofs, schlug im Rahmen der Bürgerfragestunde vor, auf eine Sanierung der Treppe zu verzichten und stattdessen „die alte Serpentinenwegeführung und die schmalen Treppen aus dem historischen Lunapark wieder zu aktivieren“, wie die Rhein-Zeitung berichtete. Dies könne zu einer erheblichen Kosteneinsparung führen. Auf einer Luftschiffaufnahme aus dem Jahr 1911 sei die alte Wegeführung sehr gut zu erkennen. Der denkmalgeschützte Löwe sei von diesen Überlegungen nicht betroffen. Der Ortsbeirat begrüßte den Vorschlag. Nun solle sich das Bauamt mit dem Vorschlag beschäftigen und schließlich solle der Stadtrat entscheiden.[2]

Bei einer Ortsbeiratssitzung am 16. Oktober 2018 sagte Ortsvorsteher Gunter Windheuser, die sogenannten Schewe-Planungen, wegen des Gefälles nicht umsetzbar, seien vom Tisch. Mit sechs Ja- bei zwei Neinstimmen und einer Enthaltung beschloss der Beirat einen Vorschlag von Hagen Hoppe (FDP), die untere Treppe und die Achse beizubehalten und eine Parkgestaltung anzustreben, die der Achse Rechnung trägt.[3]

Im November 2018 stimmte dann auch der Bauausschuss der Stadt Sinzig der rund 184.000 Euro teuren Komplettsanierung der Treppe zu. Das letzte Wort hat allerdings der Stadtrat. Bernd Linnarz berichtete im General-Anzeiger von der Sitzung:

Die Stufen der Treppenanlage sind teilweise bereits abgesackt, dadurch gibt es unterschiedliche Tritthöhen und es ist auch eine ganze Reihe von Stolperkanten vorhanden. Das vorhandene Stufenmaterial soll übrigens in großen Teilen genutzt werden und nur ein Drittel der Stufen durch neue ersetzt werden. Die untere kleine Treppenanlage direkt an der Barbarossastraße soll ... erhalten werden. ... Die Verbindung der beiden Treppenanlagen soll allerdings nicht mit Basaltplatten erfolgen, sondern in wassergebundener Bauweise mit Basaltsplit. Damit will man das Ziel erreichen, die beiden Treppenanlagen städtebaulich zu verbinden.[4]

Video

Gedenkfeier am Volkstrauertag 2018 am Sinziger Löwen

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Bernd Linnarz: Sinzig, Wolfland-Verlag 2007, 60 Seiten, ISBN 978-3-936414-24-0, S. 20
  2. Quelle: Judith Schumacher: Serpentinen statt teurer Treppe? Sanierung der alten Stufen wird teuer – Ist die neue Idee umsetzbar?, in: Rhein-Zeitung vom 14. Februar 2018
  3. Quelle: Silke Müller: Ortsbeirat will Löwetreppe ganz erhalten – Gremium spricht sich gegen den Rückbau der unteren Stufen aus – Alte Wegführung soll bleiben, in: Rhein-Zeitung vom 24. Oktober 2018
  4. Quelle: Bernd Linnarz: Sinziger Bauausschuss gibt grünes Licht – Die Sinziger Löwentreppe wird saniert, general-anzeiger-bonn.de vom 11. November 2018