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Ahrtor-Brücke

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Der Name der Ahrtor-Brücke in Ahrweiler ist vom Ahrtor abgeleitet, das rund 150 Meter nordöstlich der Brücke steht. Die Brücke, die ihrerseits Namensgeberin der Brückenstraße in Ahrweiler ist, stammt aus dem Jahr 1892. Sie ist Teil der Landesstraße 84 zwischen Ahrweiler und Ramersbach und die einzige direkte Verbindung von Ahrweiler in die Eifel, die kein Wohngebiet durchschneidet. Die Brücke wird täglich - Stand 2012 - von 2500 Schülern genutzt, um das Private neusprachliche Gymnasium der Ursulinen Calvarienberg und die Private Realschule der Ursulinen Calvarienberg zu erreichen, sowie von 6500 Fahrzeugen.[1]


Die Ahrtor-Brücke kurz vor ihrer Sanierung im Jahr 2012 mit ihrem Namensgeber, dem Ahrtor, im Hintergrund.
Ahrtor-Brücke 2.jpg

Standort

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Sanierung 2012

Vom 11. April bis 21. Dezember 2012 wurde die Brücke vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz saniert. Die 1,5 Millionen Euro teure Instandsetzung umfasste folgende Einzelmaßnahmen:

  1. Instandsetzung der Natursteinbogenbrücke aus dem Jahre 1892.
  2. Verbreiterung des Brückenquerschnitts von neun auf elf Meter durch das Aufsetzen einer neuen Stahlbetonplatte. Die breitere Platte ist Voraussetzung für die geplante Trennung von motorisiertem Verkehr, Fußgängern und Radverkehr; außerdem soll sie die Tragfähigkeit der Brücke erhöhen. Die Überstände sind dabei so schlank, dass die historisch wertvollen Ansichtsflächen (Bruchsteinmuster) weitgehend erhalten bleiben.
  3. Bau einer Fußgänger-Unterführung von der Toilettenanlage Campingplatzes "Am Ahrtor" zum Abenteuerspielplatz an der Ramersbacher Straße.
  4. Verkehrssichere Umgestaltung der Einmündungen vor und hinter der Brücke an den Einmündungen der Brückenstraße zur Ramersbacher Straße sowie Friedrichstraße und Karl-von-Ehrenwall-Allee.
  5. Die Führung der Radwege soll von Friedrichstraße und Schützenstraße über die Ahrtorbrücke bis hin zur Anbindung der Kalvarienbergstraße an die Brückenstraße neu geordnet werden.[2]

Ökologischer Ausgleich

Als Maßnahme zum ökologischen Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft bei der Sanierung der Ahrtor-Brücke und der damit einhergehenden Neuordnung des Ahr-Radweges vom Ahrtor bis in die Brückenstraße wird am Ahr-Ufer zwischen der Bachemer Brücke und dem Jugendgästehaus in Bachemer in mehreren Abschnitten eine Streuobstwiese angelegt. Der Ortsbeirat Bachem hatte die Anlage einer solchen Obstwiese auch aus historischen Gründen angeregt. 30 städtische Bäume stünden dort bereits, berichtete der General-Anzeiger am 21. Dezember 2012, zehn weitere lasse der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz anpflanzen. Nördlich und östlich der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ seien bereits Süßkirschen, Esskastanien und Walnüsse gepflanzt worden. Bis April 2013 seien noch Pflanzungen auf Höhe des Wohnmobilhafens an der St.-Pius-Straße geplant. Außerdem werde das Aufstellen einer Schautafel erwogen, die über die auf der Streuobstwiese gepflanzten alten Apfelsorten informiert.

Weitere Bilder

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 10. März 2012
  2. Quelle: General-Anzeiger vom 11. April 2012