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Hans-Joachim Bergmann

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Der Realschullehrer i.R. Hans-Joachim Bergmann (* 18. März 1940 in Biesterfelde/Westpreußen) aus Remagen engagiert sich kommunalpolitisch auf der Ebene des Stadtteils und der Stadt Remagen. Mit der Kommunalwahl 2014 schied er aus dem Kreistag Ahrweiler aus.


Landrat Dr. Jürgen Pföhler (rechts) verabschiedete im Sommer 2014 langjährige Mitglieder, die mit der Kommunalwahl 2014 aus dem Kreistag Ahrweiler ausgeschieden waren: Bernd Lang (von links), Rolf Deißler, Hans-Joachim Bergmann, Ingo Terschanski und (vorne) Roderich Graf von Spee
Eine Abordnung der Freien Bürgerliste der Gesamtstadt Remagen e.V. besuchte im Oktober 2015 das Asylbewerberheim Remagen. Mit dabei: Hans-Joachim Bergmann (2.v.l.).

Anschrift

Heineweg 11

53424 Remagen

Vita

Am 18. März 1940 in Biesterfelde/Westpreußen geboren. Mit der Familie flüchtete er im März 1944 aus seiner Heimat nach Rostock. Anschließend lebte die Familie einige Jahre in Oldenburg bis sie in den Westerwald umsiedelte, wo der Vater in Annhausen einen landwirtschaftlichen Betrieb übernahm. Bergmann besuchte das Gymnasium in Altenkirchen und machte 1961 seine Abitur in Neuwied. In Marburg, Göttingen und Koblenz studierte Bergmann und legte sein Examen in Französisch, Geografie und Sport ab. Trat 1966 in Remagen seine erste Stelle als Realschullehrer an. Seine Fächer: Erdkunde, Französisch und Sport. An der Realschule war der zweifache Vater über Jahre im Schulpersonal- und Bezirkspersonalrat und wurde von den Schülern wiederholt zum Vertrauenslehrer gewählt. Bergmann war als Dozent für Fremdsprachen bei der VHS Remagen aktiv.

Zur Maisons-Laffitte bei Paris baute Bergmann eine Schulpartnerschaft auf, aus der die Städtepartnerschaft mit Remagen zu Beginn der 80er-Jahre entstand. Seitdem ist er Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses Remagen - Maisons-Laffitte. Mehr als 2000 Jugendliche und Erwachsene kamen seither bei Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaft zusammen. Viele Jahre lang betreute er den Schüler- und Jugendaustausch mit Frankreich.

Außerdem gründete Bergmann den Tennisclub "Goldene Meile" Remagen, dessen erster Jugendwart er wurde.

Mit 59,39 Prozent sprach bei der Kommunalwahl 2004 in der Remagener Kernstadt eine absolute Mehrheit der Wahlberechtigten ihrem bisherigen Ortsvorsteher Hans-Joachim Bergmann, ihr Vertrauen aus. Der damals 64-Jährige wurde damit zum vierten Mal in Folge Ortsvorsteher von Remagen. Jürgen Gemein (CDU) musste sich mit 30,16, Ulrich van Bebber (FDP) mit 10,45 Prozent der gültigen Stimmen geschlagen geben. Fünf Jahre zuvor, bei der Kommunalwahl 1999, waren Bergmann und Gemein schon einmal gegeneinander angetreten: Bei ebenfalls drei Bewerbern lag Bergmann damals im ersten Wahlgang mit 29,51 Prozent noch deutlich hinter seinem CDU-Mitbewerber, der 1999 36,57 Prozent errang. 51,43 Prozent der Wahlberechtigten gingen bei der Ortsvorsteherwahl 2004 in der Kernstadt zu den Urnen.

Mandate

Funktionen

  • Ca. 1975 wurde Bergmann Mitglied der FBL Remagen, deren Vorsitzender er viele Jahre war.
  • Seit 1980 gehört Bergmann unterbrochen dem Stadtrat an und ist seit vielen Jahren Sprecher der Bürgerlisten im Stadtrat. Von 1989 bis 1994 war Bergmann Ortsvorsteher und wurde bei der Urwahl 1999 erneut in dieses Amt gewählt. 1994 war Bergmann Bürgermeister-Kandidat der FBL. Seine politische Heimat fand der Jubilar 1978 bei der Freien Bürgerliste. 1984 wurde er als zweiter Vorsitzender in den Vorstand und im Februar 1995 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Neben seiner Vereins- und Stadtratstätigkeit ist Bergmann Mitglied in verschiedenen städtischen Ausschüssen.

Würdigungen

Dagmar Barzen, Präsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion zeichnete Bergmann im November 2008 im Auftrag von Ministerpräsident Kurt Beck mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus. Bergmann sei "seit über 40 Jahren in Remagen fest verwurzelt wie kaum ein anderer", sagte sie. Seine Persönlichkeit, seine Lebensweisheit und sein Interesse an Entwicklungen machten ihn zu einem "Eckpfeiler des Gemeinschaftslebens in Remagen."