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Katholische Pfarrkirche „St. Johannes d. T.“ Brohl

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Die Katholische Pfarrkirche „St. Johannes d. T.“ Brohl wurde von 1887 bis 1891 erbaut. In einer Meldung anlässlich der Feier zum 125. Jahrestag der Kirchweihe in der Rhein-Zeitung vom 4. Mai 2016 hieß es: „Seit 125 Jahren wird in der Johanneskirche das heilige Messopfer für die Lebenden und Verstorbenen gefeiert, die Sakramente der Taufe, Firmung und Ehe werden gespendet und die Gläubigen in der Beichte mit Gott versöhnt. Die Glocken der Johanneskirche rufen stets zu Gebet und Gottesdienst.“


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Blick vom Altar in Richtung Orgel-Empore.
Die Kirche in ihrem Umfeld

Standort

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Chronik

Der Düsseldorfer Architekt Caspar Clemens Pickel fertigte im Frühjahr 1887 die Bauzeichnung für die heutige Kirche an. Am 9. Juli 1887 wurde sie dem bischöflichen Generalvikariat vorgelegt. Weil die Bistumsverwaltung rasch antwortete, konnte zügig mit dem Bau begonnen werden. Für die Pfarrgemeinde bedeutete der Bau einen finanziellen Kraftakt; die Baukosten betrugen 110.779,94 Mark. Der Einsatz der Bevölkerung war groß; insbesondere wurde viel Baumaterial – Lava und Sandstein – gespendet. Deshalb konnte die Kirche bereits am 19. März 1890 vom Remagener Dechant Franz Carl Müller eingesegnet werden. Am 6. Mai 1891 ist die Kirche von Bischof Michael Felix Korum feierlich konsekriert und dem Pfarrpatron St. Johannes der Täufer geweiht worden. Die im Jahr 1680 im Berghang (heutige Ecke Burg- und Bergstraße) erbaute alte Kapelle wurde daraufhin abgerissen. Noch heute (Stand: Mai 2016) macht an dieser Stelle regelmäßig die Fronleichnamsprozession Station.

Im Jahr 1892 erhielt die Kirche eine Orgel. Und am 13. März 1933 wurde in dem Gotteshaus erstmals eine Heizung in Betrieb genommen. Am 8. Februar 1945, nachmittags um halb fünf Uhr, verlor die Kirche durch zwei in der Nähe explodierende Bomben sämtliche Fenster. 1944 mussten die Bronzeglocken für die Rüstungsproduktion abgegeben werden. 1949 erhielt die Kirche Eisenglocken, die später durch neue Bronzeglocken ersetzt wurden. 1950/51 wurden im Chor wieder bunte Glasfenster eingesetzt. Der Brohler Maler Josef Krahforst entwarf das Bleiglasfenster über dem rechten Seitenaltar, dem St.-Josef-Altar, von „St. Johannes d. T.“. Zwei Weltkriege und die Industrie hatten dem Gotteshaus derart stark zugesetzt, dass es von 1979 bis 1991 in sechs Bauabschnitten für rund 1,51 Millionen Mark saniert wurde.[1]

Weitere Bilder

Siehe auch

Katholische Pfarrgemeinde "St. Johannes d.T." Brohl

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Jochen Tarrach: Pfarrkirche in Brohl ist erst 125 Jahre alt – Explodierende Bombe zerstörte 1945 die Glasfenster von St. Johannes der Täufer, in: Rhein-Zeitung vom 9. März 2016