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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Don Bosco-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Die auf die Förderschwerpunkte Lernen und Sprache spezialisierte Don Bosco-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler im Schulzentrum Bachem ist eine von fünf Förderschulen im Kreis Ahrweiler. mit dem Förderschwerpunkt Lernen.


Don-Bosco-Schule.jpg
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Don-Bosco-Schüler mit Ex-Rektor Meinhard Stakemeier (hinten von rechts), Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Barbara Schröder, der Abteilungsleiterin für Schulen, Kultur und Sport in der Kreisverwaltung Ahrweiler, posieren für ein Pressefoto.
Solaranlage auf dem Schuldach. Im Hintergrund: die Katholische Pfarrkirche "St. Pius" Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bad Neuenahr - Heinz Grates (98).jpg

Anschrift und Standort

St.-Pius-Straße 23

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Bachem)

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Kontakt

Leitung

Rektor: Jakob Armbrust (ab Sommer 2009), Vorgänger: Meinhard Stakemeier (Dezember 1996 bis Juli 2009)

Konrektorin: Dagmar Riemenschneider

Schulträger

Kreis Ahrweiler

Chronik

Für die damals noch "Hilfsschule" genannte Einrichtung stand Egbert Luley ein Klassenzimmer in der Aloisius-Grundschule Ahrweiler zur Verfügung. Ein Jahr später ging es in die Knaben-Volksschule Bad Neuenahr, wo zwei Lehrer 44 Kinder unterrichteten. Beim Umzug in die Marienthaler Bürobaracken im Jahr 1968 hatte die "Sonderschule L" drei Klassen. Mit der Fertigstellung des Schulzentrums Bachem im Jahr 1974 fand die Schule in Kreisträgerschaft dann ihr Zuhause. Weil dies das modernste Sonderschulzentrum im ganzen Land war, kam Helmut Kohl, damals Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, zur Eröffnung der Levana- und Don-Bosco-Schule nach Bachem. Sieben Millionen Mark waren zuvor investiert worden, um Kinder und Jugendliche mit Behinderungen optimal zu fördern. Die Don-Bosco-Schule hatte zuvor Dependancen in Ahrweiler, Bad Neuenahr und Marienthal.[1]

Im Sommer 2003, mit dem Schuljahr 2003/2004 wurde an der Schule neben dem Förderschwerpunkt "Lernen" der Förderschwerpunkt "Sprache" als zweite Säule eingerichtet. Seitdem steht Kindern mit Sprachbeeinträchtigungen eine solche Spezialschule auch im Kreis Ahrweiler offen; bis dahin musste sie nach Neuwied gefahren werden.

Schüler, Lehrer und Gäste feierten am Donnerstag, 16. Oktober 2014, das 50-jährige Bestehen der Schule. Die Schule wird zu dieser Zeit von 151 Schülerinnen und Schülern besucht, davon 26 im Förderschwerpunkt Sprache und 97 im Förderschwerpunkt Lernen. 28 Schüler besuchen, um die allgemeine Berufsreife zu erlangen, das freiwillige zehnte Schuljahr. Im Förderschwerpunkt Sprachen werden Kinder darauf vorbereitet, dass sie ab der dritten Klasse wieder in die Grundschule eingegliedert werden können. Lieder, Tänze und andere Darbietungen sowie Reden prägten die Jubiläumsveranstaltung. Dazu wurden Fotos von Klassenfahrten, Schulausflügen, Karnevalspartys, Entlass- und Weihnachtsfeiern gezeigt. "Diese Kinder sind Edelsteine, die auf der Straße liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden, und schon leuchten sie." Mit diesem Zitat von Namensgeber Giovanni Bosco dankte Landrat Dr. Jürgen Pföhler für das Wirken zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Bestens ausgestattet ist die energetisch sanierte Schule mit ihren 35 Pädagogen ... mit neuen Informationstechniken, aktuell werden 190.000 Euro in den Brandschutz investiert", berichtete die Rhein-Zeitung am 17. Oktober 2014. „Ein halbes Jahrhundert Erfahrung im Umgang mit Lernbeeinträchtigung, zwölf Jahre Erfahrung in der Förderung bei sprachlichen Beeinträchtigungen und 38 Jahre Prävention, Integration und Inklusion überzeugen Eltern nach wie vor, dass hier ihre Kinder das Wissen, die Fähigkeiten und die Fertigkeiten erhalten, die ihnen die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen“, sagte Ingeborg Thümmel bei der Jubiläumsfeier. Außerdem hob die Leitende Regierungsschuldirektorin die Zusammenarbeit mit der Erich Kästner-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Aloisius-Grundschule Ahrweiler sowie die Beschulung von Patienten der DRK-Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr. Vier Schulleiter hatte die Schule bis dahin: Egbert Luley, Klaus Ohm, Meinhard Stakemeier und Jakob Armbrust.[2]

Zum 1. August 2015 fusioniert die Nürburgring-Schule Wimbach mit der Don Bosco-Schule. Name und Standort der Nürburgring-Schule bleiben erhalten; aber die Schule wird von der Don-Bosco-Schule aus verwaltet. Außerdem wird es nur noch einen gemeinsamen Schulleiter geben, einen gemeinsamen Schulelternbeirat und einen Personalrat für beide Schulstandorte. Die Lehrkräfte sind zwar jeweils einem der beiden Standorte zugewiesen, können sich aber gegenseitig vertreten. Die drohende Auflösung der Nürburgring-Schule sei mit der Fusion abgewendet worden, berichtete die Rhein-Zeitung am 28. April 2015.[3]

Der Kreis Ahrweiler unterstütze das Vorhaben der Don-Bosco-Schule, zum Schuljahresbeginn 2018/2019 im Förderbereich „Lernen“ eine Ganztagsschule in Angebotsform einzurichten. Das berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) im Februar 2017. Bei einer Elternbefragung hatten 82 Prozent der Eltern für ein solches Angebot votiert. Auch aus pädagogischen Gründen sei ein solches Angebot sinnvoll. Nach dem Schulausschuss, der Gesamtkonferenz, der Schülervertretung, dem Personalrat, dem Schulelternbeirat und dem Jugendamt habe jetzt auch der Werksausschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement dem Ansinnen zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit der Schule einen entsprechenden Antrag an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zu richten. Bis zum 31. März 2017 müsse der Antrag dort vorliegen. Einen Ganztagsschulbetrieb in verpflichtender Form gab es zu dieser Zeit an der Don-Bosco-Schule bereits – allerdings nur im Bereich „Sprache“. Angebotsform bedeutet, wie es in der RZ hieß:

... dass die Schule an vier Tagen in der Woche ein Ganztagsangebot bis mindestens 16 Uhr anbietet. Der reguläre Unterricht findet am Vormittag statt. Im Anschluss daran nehmen angemeldete Schüler von montags bis donnerstags an speziellen Förder- und Aufbaukursen sowie an freizeitpädagogischen Angeboten teil. Die Teilnahme am Ganztagsangebot ist freiwillig. Einmal angemeldet, ist die Teilnahme jedoch für mindestens ein Jahr verpflichtend.[4]

Die Schülerzahlen seien an der Don-Bosco-Schule in den vorangegangenen Jahren stabil geblieben. Der Schulentwicklungsplans vom Juni 2013 hingegen war vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Inklusion davon ausgegangen, dass die Schülerzahlen zurückgehen. Die Einrichtung eines Ganztagsangebots für den Schulzweig ,Lernen‘ werde den Schulstandort weiter zu stärken, wurde in den zuständigen Gremien argumentiert.

Die Don-Bosco-Schule sei „so ziemlich der einzige Schulzweig, der noch keinen Ganztagschulbetrieb anbietet“, hieß es in der Rhein-Zeitung weiter. Die umliegenden Grundschulen im Stadtgebiet (Aloisius-Grundschule Ahrweiler und Grundschule Bad Neuenahr), die beiden Realschulen plus (Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler und Erich Kästner-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler) seien allesamt Ganztagsschulen in Angebotsform. Das Staatliche Are-Gymnasium Bad Neuenahr, die Levana-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler (Förderschwerpunkte ganzheitliche und motorische Entwicklung) sowie der Förderschwerpunkt „Sprache“ der Don-Bosco-Schule seien verpflichtende Ganztagsschulen. Ganztagsschulen in Angebotsform seien im Einzugsgebiet der Don-Bosco-Schule auf die Grundschule Obere Grafschaft Gelsdorf, die Grundschule "St. Nikolaus" Ringen und die Grundschule Leimersdorf. Der Haushalt des Kreises werde die Einrichtung der Ganztagsschule kaum belastet. „Als Schulträger zahlen wir nur die Kosten für das zusätzliche Mittagessen“, sagte Landrat Jürgen Pföhler. Das Schulgebäude müsse, weil es baulich bereits als Ganztagsschule konzipiert, für einen Ganztagsschulbetrieb nicht erweitert oder umgebaut werden.

Die Don-Bosco-Schule wird Ganztagsschule

Zum 1. August 2018 wird die Don-Bosco-Schule Ganztagsschule in Angebotsform. Nachdem der Kreis Ahrweiler als Schulträger den Antrag gestellt hatte, kam im Juli 2017 die Zusage aus dem Bildungsministerium in Mainz. Die Schule selbst hatte den Wunsch nach Ganztagsbetrieb an den Kreis herangetragen. Bei einer Befragung hatten sich 82 Prozent der Eltern dafür ausgesprochen. Der Ganztagsbetrieb wird ab dem Schuljahr 2018/2019 in Angebotsform an vier Tagen pro Woche bis mindestens 16 Uhr eingerichtet. Die Teilnahme ist freiwillig, nach der Anmeldung für den Ganztagsbetrieb aber für ein Jahr verpflichtend. Weil das Schulgebäude architektonisch bereits für den Ganztagsbetrieb konzipiert worden war, müssen am Gebäude keine zusätzlichen Räume gebaut werden.[5]

Entwicklung der Schülerzahl

Juli 2017: 160 Schüler[6]

(Ehemalige) Lehrer

Ursula Decker, Roswitha Ginzler (1972-2011), Brigitta Pollig (1973-2011)

Siehe auch

Mediografie

Don-Bosco Schule auf Expansionskurs: Neuer Schulzweig, neue Räume. Erstmals Förderung für sprachbehinderte Kinder – Weiterer Gebäudetrakt für 415.000 Euro (Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 16. Oktober 2003)

Weblinks

Fußnoten

  1. Quellen: Marion Monreal: „Ich nehme Dich an, wie Du bist“ - Levana-Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung feiert 40. Geburtstag, in: General-Anzeiger vom 4. Juni 2014, und Judith Schumacher: 50 Jahre Erfahrung in Sachen Inklusion - Seit einem halben Jahrhundert gibt es die Förderschule Don Bosco, in: Rhein-Zeitung vom 17. Oktober 2014
  2. Quelle auch: Marion Monreal: 50 Jahre Don-Bosco-Förderschule in Bachem - Starke Partner für lernschwache Kinder, general-anzeiger-bonn.de vom 17. Oktober 2014
  3. Quelle: Jochen Tarrach: Förderschule in Wimbach bleibt erhalten - Zusammenschluss mit Don-Bosco-Schule sichert den Standort, in: Rhein-Zeitung vom 28. April 2015
  4. Quelle: Frieder Bluhm: Don-Bosco-Schule bald ganztags – Kreis unterstützt Antrag der Schulleitung – Eltern hatten sich dafür ausgesprochen, in: Rhein-Zeitung vom 21. Februar 2017
  5. Quelle: Rhein-Zeitung vom 19. Juli 2017, siehe auch Frieder Bluhm: Don-Bosco-Schule bald ganztags – Kreis unterstützt Antrag der Schulleitung – Eltern hatten sich dafür ausgesprochen, in: Rhein-Zeitung vom 21. Februar 2017
  6. Quelle: Rhein-Zeitung vom 19. Juli 2017