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Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie

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Das Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie will mit seinen Aktionen Neofaschisten und Rechtsradikalen entgegentreten, die Remagen, wie es in einer Pressemitteilung hieß, "wegen seiner militärgeschichtlichen Bedeutung im 2. Weltkrieg für ihre revanchistischen und ausländerfeindlichen Aktionen missbrauchen wollen." Mit einem Friedensfest am 8. Mai 2010 wollte das Bündnis deutlich machen, dass Remagen sich mit den Siegermächten des 2. Weltkriegs ausgesöhnt hat und für ein friedliches Miteinander der Völker, Religionen und Kulturen eintritt. Aus dem Friedensfest ging der Tag der Demokratie (Remagen) hervor.


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Initiatoren bei der Vorstellung des von Volker Thehos entworfenen Logos der Initiative im März 2010
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Vor einem "Trauermarsch" zur Friedenskapelle, zu dem rechtsextreme Gruppen aufgerufen hatten, war die Kapelle vom Bündnis verhüllt worden.
Agnes Menacher (links) sprach bei einer Mahnwache gegen Rechts vor der Evangelischen Friedenskirche Remagen, zu der das Bündnis für Frieden und Demokratie eingeladen hatte.

Ansprechpartner[1]

Gründung und Entwicklung

Gründungsmitglieder des Bündnisses stellten ihre Initiative bei einer Pressekonferenz am 11. März 2010 im Katholischen Pfarr- und Jugendzentrum "St. Peter und Paul" Remagen erstmals öffentlich vor. Dr. Johannes Georg Meyer erinnerte dort an das Engagement der beiden Pfarrgemeinden von Remagen im Ökumenischen Arbeitskreis "Mahnmal Synagoge" Remagen, dem sich bald politisch motivierte Bürgerinnen und Bürger anschlossen.

Einige Jahre später formierte sich in ähnlicher Zusammensetzung der Arbeitskreis "Stolpersteine" Remagen, der bewirkte, dass vor den Häusern ehemaliger jüdischer Mitbürger Stolpersteine verlegt wurden. Viele Mitglieder des Arbeitskreises waren über den geplanten Aufmarsch der Neonazis im November 2009 in Remagen empört. Spontan fand sich eine Mahnwache zusammen, die gegen die Vereinnahmung der Remagener Gedenkstätten durch Neonazis demonstrierte. Kurz darauf entstand die Idee, ein Bündnis zu gründen und ein Friedensfest zu organisieren, um weiteren Aktivitäten von rechts zuvorzukommen.

Das Bündnis wird von der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Peter und Paul" Remagen und der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig getragen, dem AStA des RheinAhrCampus Remagen, der Grundschule "St. Martin" Remagen, dem Verein Der Kinderhof - Zeit, Raum & Leben e.V., dem Eine-Welt-Fairein Remagen e.V., Politikerinnen und Politikern sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Am 8. Mai 2010 wollen die Mitglieder des Bündnisses mit einem Friedensfest an das Ende des Zweiten Weltkrieges 65 Jahre zuvor erinnern, hießt es bei der Pressekonferenz. 1945 habe niemand geahnt, dass den Schrecken des Krieges und der Diktatur 65 Jahre Frieden und Demokratie folgen würden. Bei der Veranstaltung am 8. Mai solle an die Opfer von Krieg und Naziterror erinnert werden. Gleichzeitig solle daran erinnert werden, dass der Friede nur durch Demokratie, Völkerverständigung und Toleranz erhalten werden kann.

Agnes Menacher erläuterte bei der Pressekonferenz das Programm der Auftaktveranstaltungen und des geplanten Friedensfestes:

Spendenkonten

Mitglieder des Bündnisses präsentierten im März 2010 vor der Kapelle der Friedenskapelle "Schwarze Madonna" Remagen das Logo der Initiative. Entworfen wurde es von dem Remagener Diplom-Designer Volker Thehos. In Anlehnung an das Logo der Stadt Remagen soll das Logo der Friedensinitiative ein Bekenntnis zu 65 Jahren des Friedens und der Demokratie sein - dargestellt durch die Friedenstaube am stilisierten Rheinlauf.

siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Pressemitteilung des Bündnisses Remagen für Frieden und Demokratie vom 11. März 2010