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Heerstraße (Bad Neuenahr)

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Die Heerstraße befindet sich in dem heute zu Bad Neuenahr gehörenden, einst aber selbstständigen Ort Wadenheim.


Straßenschild an der Einmündung der Weinbergstraße in die Heerstraße.
Die Dagernova Weinmanufaktur und Ahr-Winzer eG ist Anliegerin der Heerstraße.

Verlauf

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Anlieger

3: Raiffeisen-Markt Bad Neuenahr und Hugo Bösen Unternehmensberatung GmbH

29-33: Autohaus Hagedorn GmbH & Co. KG Bad Neuenahr-Ahrweiler

51: Aral-Tankstelle Heerstraße (Bad Neuenahr)

62: ehem. Bezirksgeschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler der Industrie- und Handelskammer Koblenz

91-93: Dagernova Weinmanufaktur und Ahr-Winzer eG

98: Weingut Sonnenberg

100: Marc Linden Handelsagentur eK

115: Autohaus Waldecker Bad Neuenahr

125: Freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr

129: Obdachlosenunterkunft Bad Neuenahr

148: Hotel Restaurant "Lucullus" Bad Neuenahr

Einmündende und angrenzende Straße

Chronik

Im Heimatkalender des Kreises Ahrweiler aus dem Jahr 1936 heißt es zur Heerstraße, die kurz zuvor als Umgehungsstraße gebaut worden war:

Schon 1935 ist das große Projekt der Umgehungsstraße rechts der Bahnlinie in Bad Neuenahr, das bisher nur Wunschbild gewesen ist, Wirklichkeit geworden. Die neue Straße ist für Bad Neuenahr eine unbedingte Notwendigkeit, nachdem der ständig steigende Verkehr auf der Adolf-Hitler-Straße (heute Hauptstraße) den Rückgang der in dieser Straße liegenden Sanatorien, Hotels und Pensionen mit verursachte. Heute trägt die Heerstraße, die inzwischen von Reichsinspekteur Dr. Todt übernommen worden ist, fast schon den gesamten Durchgangsverkehr. Außerdem wurden die Verbindungsstraßen von der Heerstraße in die Stadt hinein, die Bengener- und die Bergstraße, sowie auf der Ahrseite die Landgrafenstraße, die Kirchstraße und die schöne Anschlussstraße nach Königsfeld, die Hardtstraße, ausgebaut, sodaß Bad Neuenahr jetzt über ein wirklich gutes Straßennetz verfügt.[1]

Mit dem deutschen Wirtschaftswunder nahm auch der Verkehr auf der Heerstraße immer mehr zu. Weil die Anwohner mehr und mehr Abgasen und Lärm ausgesetzt waren, wurde schon bald über eine Entlastung der Straße nachgedacht. Nachdem die vierspurige Fortsetzung der Heerstraße in Richtung Westen (Autobahn 573) und in Richtung Osten der Zubringer (Autobahn 571) zur Autobahn 61 fertiggestellt worden waren, ist die Bürgerinitiative „Nur 2000 Meter“ gegründet worden, die sich für einen baldigen Lückenschluss einsetzte. Bereits 2001 wurde für den rund 1830 Meter lange Umgehungsstraße Bad Neuenahr Baurecht erteilt. Dass der Bau erst später begann, lag daran, dass es dem Bund als Bauträger an den veranschlagten 46 Millionen Euro Baukosten fehlte.[2]

Siehe auch

Umgehungsstraße Bad Neuenahr

Mediografie

  • Celina de Cuveland: Heerstraße lässt Abbieger verzweifeln – Stadt schätzt Situation als unproblematisch ein – Bau der Umgehung soll Lage entspannen, in: Rhein-Zeitung vom 21. Juli 2017
  • Jochen Tarrach: Heerstraße bleibt eine wichtige Verkehrsachse – Die Tage als Bundesstraße sind gezählt, in: Rhein-Zeitung vom 9. August 2017
  • Jochen Tarrach: Ohne Schranken nach Bad Neuenahr – Bahnübergang an der Hauptstraße verschwindet bald – Autofahrer müssen sich auf Sperrungen einstellen, in: Rhein-Zeitung vom 31. Januar 2018

Fußnoten

  1. Nach: Blick ins Geschichtsbuch: Die Heerstraße war für Bad Neuenahr schon immer von herausragender Bedeutung, in: Rhein-Zeitung vom 19. Dezember 2017
  2. Quelle: Blick ins Geschichtsbuch: Die Heerstraße war für Bad Neuenahr schon immer von herausragender Bedeutung, in: Rhein-Zeitung vom 19. Dezember 2017