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Portal "Bundeswehr und Militär"

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Das Portal "Bundeswehr und Militär" bündelt Informationen zu diesem Thema im Kreis Ahrweiler. Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der im Kreis Ahrweiler stationierten Einheiten haben nicht nur die regionale Wirtschaftskraft gestärkt; nach oder auch schon während ihrer Dienstzeit das Gemeinwesen in erheblichem Maße mitgestaltet - in der Kommunalpolitik und im Tourismus, im Sport, im Sozialen und in Vereinen zum Beispiel. Viele von blieben nach ihrer Dienstzeit im Kreis Ahrweiler.


Ahrtal-Kaserne.jpg

Chronik

Die Geschichte der Bundeswehr im Ahrtal begann 1956 im Palast-Hotel Bad Neuenahr, das damals auf dem heutigen Platz an der Linde in Bad Neuenahr stand. Die Bundeswehr war erst wenige Tage alt, als dort sieben Offiziere, 13 Unteroffiziere und zwei Schreibkräfte unter dem Kommando von Oberst i.G. Gernß das Zentralkommando Materialübernahme-Organisation (Heer) gründeten. Ihre Aufgabe war es, das von den USA gelieferte Gerät zur Materialausstattung des neuen deutschen Heeres zu übernehmen und zu verteilen. Zwei Jahre später wurde daraus das Kommando Depotorganisation (Heer), das im Jahr 1970 die noch heute häufig verwendete Bezeichnung "Materialamt des Heeres" (MatAH) erhielt. Zu den Aufgaben in der Logistik, die diese Einheit bis dahin betreut hatte, kamen weitere aus dem Bereich der Entwicklung von Wehrmaterial, der Technik und der Materialerhaltung hinzu. Umgliederungen innerhalb des Heeres machten im Jahr 2002 eine neue Organisation der Logistik notwendig. Aus dem Materialamt wurde das Logistikzentrum des Heeres wurde und schließlich mit erneut geändertem Aufgabenbereich die Abteilung V des Heeresamtes.[1]

Mit einem feierlichen Appell im Rosengarten wurde im September 2008 das in Bad Neuenahr beheimatete Logistikzentrum des Heeres aufgelöst; Personal, Aufgaben und Standort wurden als Abteilung V an das in Köln stationierten Heeresamtes (HA) übertragen.

Am 27. Oktober 2011 gab Verteidigungsminister Lothar de Maizière die Auflösung des Bundeswehrstandortes Bad Neuenahr bekannt. Ende 2012 wird die Ahrtal-Kaserne aufgelöst; lediglich ein geringes Kontingent verbleibt noch in der Ahrtal-Kaserne, um sie für eine Abgabe an die Bundeswehrverwaltung und die anschließende zivile Nutzung vorzubereiten. Ab 1. Januar 2013 stehen die Schreibtische der Soldaten und zivilen Mitarbeitern der dort bislang untergebrachten Abteilung V des Heersamtes mit dem Aufgabenbereich "Nutzung/Logistik von Material des Heeres" als Nachfolger des ehemaligen Materialamtes des Heeresin Koblenz. Ein großer Teil der ehemals 750 Soldaten und Zivilbediensteten aus Bad Neuenahr ist dort zu dieser Zeit bereits im neu aufgestellten Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnologie, Nutzung im Einsatz. Im sogenannten "Westend" in Bad Neuenahr sind Ende 2012 noch zwar rund 200 Bundeswehrangehörige des Führungsunterstützungskommandos tätig. Doch auch sie werden in absehbarer Zeit auf die Bonner Hardthöhe umziehen.[2]

Die Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Kaserne in Gelsdorf blieb damit als einzige Bundeswehreinheit im Kreis Ahrweiler.

Siehe auch

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Jochen Tarrach: Soldaten verabschieden sich aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, rhein-zeitung.de vom 29. November 2012
  2. Quelle: Günther Schmitt: Ahrtal-Kaserne: Bundeswehr verabschiedete sich mit einem Appell im Kurpark, general-anzeiger-bonn.de vom 30. November 2012