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Alternative für Deutschland - Kreisverband Ahrweiler

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Der Kreisverband Ahrweiler der Alternative für Deutschland (AfD) wurde im Dezember 2013 gegründet. Mit der Gründung "soll der Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl im Kreis Ahrweiler mit 5,2 Prozent der Stimmen in einen dauerhaften politischen Aufbau für die Europawahl im Mai überführt werden", berichtete die Rhein-Zeitung am 17. Dezember 2013.


Kontakt

E-Mail info@afd-ahrweiler.de

Chronik

Zum Gründungsvorsitzenden der AfD im Kreis Ahrweiler wurde im Dezember 2013 Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius gewählt. Der zu dieser Zeit 52-jährige Biologe ist Leiter der Abteilung Bioinformatik am Fraunhofer Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin und Professor für Angewandte Bioinformatik an der Universität Bonn. Hofmann-Apitius hatte die Gründung des Kreisverbands vorbereitet. Dem aus sieben Mitgliedern bestehenden Kreisvorstand gehören zudem an: Dr. Johannes Hüdepohl (stellvertretender Vorsitzender), Stefan Petri (2. stellvertretender Vorsitzender), Hans Zimmer (Schatzmeister), Gabriele Hüdepohl (Schriftführerin), Frank Jürgensen (Beisitzer) und Jürgen Fuchs (Beisitzer). „Nach einem fulminanten Wahlkampf im September bereiten wir uns jetzt auf die Kommunalwahl und die EU-Wahl vor“, sagte Hofmann-Apitius nach seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden. Auf kommunaler Ebene werde sich die AfD auf die Themen "Energie", "Bildung", "öffentliche Infrastruktur" sowie "Landschaftsschutz" konzentrieren, so der Kreisvorsitzende, "wir werden schon in Kürze eine Liste von Kandidaten für die Wahl zum nächsten Kreistag aufstellen."[1]

Während einer Mitgliederversammlung im Februar 2014 wurde die Kandidatenliste für die Kreistagswahl im Rahmen der Kommunalwahl 2014 beschlossen. Zum Spitzenkandidaten wurde einstimmig Johannes Hüdepohl aus Bad Neuenahr-Ahrweiler gewählt. Auf der Bewerberliste folgten Stefan Petri aus Remagen, Thomas Jödicke aus Sinzig, Frank Jürgensen aus Sinzig, Norbert Lohmeier aus Kempenich, Hans Zimmer aus Heimersheim, Gabriele Hüdepohl aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Martin Hofmann-Apitius aus Remagen sowie neun weitere Bewerber.[2]

Bei der Kommunalwahl im Mai 2014 schaffte die AfD auf Anhieb den Sprung in den Kreistag Ahrweiler. Mit drei Sitzen errang sie sogar einen Sitz mehr als die FDP. Angeführt wird die Fraktion von dem Chemiker Dr. Johannes Hüdepohl; mit ihm zogen Stefan Petri und Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius in den Kreistag ein. Die Konsolidierung der kommunalen Haushalte und ein klares Nein zu der vom AW-Kreis angestrebten Energiewende bis zum Jahr 2030 waren die zwei zentralen Themen, mit denen der zu dieser Zeit rund 50 Mitglieder zählende Kreisverband im Kommunalwahlkampf um Stimmen warb. "Wir sind absolut überrascht über das Ergebnis und freuen uns riesig", sagte der Kreisvorsitzende Martin Hofmann-Apitius nach der Wahl der Rhein-Zeitung. Mangels Erfahrungswerten und weil wir keine Politprofis sind, hatten wir überhaupt keine Vorstellung", was am Ende bei der Kreistagswahl herauskommen würde.[3]

Nach der Abspaltung der Alfa (Allianz für Fortschritt und Aufbruch) im Juli 2015 wurde der AfD-Kreisverband Ende Oktober 2015neu gegründet.[4]

Bei einer Mitgliederversammlung der AfD im November 2015 in Heimersheim wurden als Direktkandidaten für die Landtagswahl 2016 gewählt:[5]

Bei der Landtagswahl 2016 kam die AfD im Kreis Ahrweiler auf rund 10 Prozent. Inzwischen habe sich die AfD von der Spaltung im Juli des Vorjahres langsam, aber sicher erholt, sagt der Kreisvorsitzende Rainer Koch im Mai 2016 der Rhein-Zeitung (RZ). Der AfD-Kreisverband habe im Mai 2015 rund 40 Mitglieder – so viele, wie vor jenem verhängnisvollen Bundesparteitag in Essen. Koch sagte der RZ weiter:

Viele (AfD-Mitglieder) waren schon mal in CDU, FDP oder FWG. Es sind meist Männer jenseits der 60, ... Wertkonservative, die „aus Enttäuschung und Zorn eingetreten sind, weil sie das Gefühl haben, heimatlos geworden zu sein.“ Sie hätten ein „Ohnmachtsgefühl, dass sich die Parteien im Bundestag alle in dieselbe Richtung ausgerichtet haben.“

Von den rassistischen Äußerungen Björn Höckes distanzierte sich Koch im Gespräch mit der RZ: „Dahinter stehe ich nicht, das war teils rassistisch und unappetitlich." Bezogen auf Vertreter dieses Flügels äußert er: "Ich habe ganz klar Angst, mit ihnen in einen Topf geworfen zu werden.“ Ansonsten unterstützt Koch die führenden Mitglieder der AfD im Bund, insbesondere aber die Parteiführung in Rheinland-Pfalz. Im Kreis Ahrweiler wolle die AfD „mehr direkte Demokratie bewirken, mehr Mitbestimmung der Bürger, um der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken“, wie es in der RZ hieß.[6]

Kathrin Koch wurde im Juli 2016 als Nachfolgerin für ihren Ehemann Rainer Koch zur Vorsitzenden des Kreisverbands gewählt. Rainer Koch übernahm das Amt des Schriftführers. Erster stellvertretender Vorsitzender wurde Eugene Harschack aus Bad Breisig. Ingrid Frings aus Remagen wurde als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Harved Wöhrmann blieb Schatzmeister. Die neue Vorsitzende wolle weitere Mitglieder und Förderer gewinnen und mehr Frauen für die Politik begeistern, berichtete die Rhein-Zeitung am 19. Juli 2016. Dazu wolle die AfD ab Herbst 2016 im Kreis Ahrweiler zu Informationsveranstaltungen über Mittelstandspolitik, direkte Demokratie, Europapolitik, Einwanderung und Asyl, Bildung und Familienpolitik einladen.

Siehe auch

Portal "Politik"

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: AfD in Ahrweiler - Partei gründete Kreisverband, general-anzeiger-bonn.de vom 20. Dezember 2013
  2. Quelle: Kreisverband: AfD will in den Ahrweiler Kreistag, general-anzeiger-bonn.de vom 11. Februar 2014
  3. Quelle: Uli Adams: AfD und Linke sind neu im Ahrweiler Kreistag, rhein-zeitung.de vom 27. Mai 2014
  4. Quelle: Jan Lindner: AfD hat die Prozente, Alfa die Mandate – Nach der Spaltung im Juli 2015 haben sich die Parteien im Kreis Ahrweiler völlig gegensätzlich entwickelt, in: Rhein-Zeitung vom 6. Mai 2016
  5. Quelle: Rhein-Zeitung vom 14. November 2015
  6. Quelle: Jan Lindner: AfD hat die Prozente, Alfa die Mandate – Nach der Spaltung im Juli 2015 haben sich die Parteien im Kreis Ahrweiler völlig gegensätzlich entwickelt, in: Rhein-Zeitung vom 6. Mai 2016