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Kreissparkasse Ahrweiler

Kreuzstraße (Bad Neuenahr)

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Der Name der Kreuzstraße geht auf dieses Wegkreuz von 1758 zurück.
Veronikakreuz 2.jpg
Im Frühjahr 2018 an der Kreuzstraße 8a eröffnet: Kim Phat-Sushi To Go
Geschäftsstelle des Hospiz-Verein Rhein-Ahr an der Kreuzstraße 18

Die Kreuzstraße ist eine der alten Straßen in Bad Neuenahr. Der Verlauf dieser Straße wurde jahrhundertelang vom Mäanderbett der Ahr bestimmt, das die Bebauung der Straße damals fast nur auf der Nordseite zuließ. Der Name der Kreuzstraße geht auf das heute am Platzes an der Linde stehende alte Prozessionskreuz, das Veronika-Kreuz, zurück. Bis 1865 stand dieses Kreuz an der Einmündung der damals neu angelegten oberen Poststraße in die ältere Ahrstraße.[1]


Verlauf

Die Kreuzstraße verläuft von der Berufsbildenden Schule des Landkreises Ahrweiler Richtung Westen durch Klein Frankreich bis zur Telegrafenstraße. Der Wadenheimer Platz grenzt ebenfalls an die Kreuzstraße.

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Anlieger

4a: Café & Shop "Goldteig" Bad Neuenahr

7a: Ahrland Weinladen

8b: Bücherstube P. Schmitz

8c: Ristorante „Milano da Gianni“ Bad Neuenahr

11: CASA 11 - Schmuckwaren, Deko, Weinköstlichkeiten (Bad Neuenahr) (im September 2017 eröffnet, vorher Foto-Shop Becker (Bad Neuenahr))

13: Restaurant "Chang Thai" Bad Neuenahr (2013 geschlossen)

18: Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V.

20: Hotel „Neuenahrer Hof“ Bad Neuenahr

32: Stolpersteine Helga Elkan und Emmy Cahn

68: Immobilien Zerwas (Bad Neuenahr-Ahrweiler)

Chronik

Im Haus an der Kreuzstraße 89 wohnten einst die drei jüdischen Schwestern Berta Gottschalk, Frieda Gottschalk und Henriette Gottschalk.

Die Wohn- und Geschäftshäuser an der Kreuzstraße 4a und 6 würden in absehbarer Zeit abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, meldete die Rhein-Zeitung (RZ) am 27. Dezember 2016. Damit würden zwei der alten, vor 1900 erbauten Jugendstilhäuser, an herausragender Stelle stehend, verschwinden. Der Eigentümer sagte der RZ, die kleinen Wohnungen in der oberen Etage wolle niemand mehr mieten. Und auch die Geschäftsräume im Parterre entsprächen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Obwohl die Hausfassaden noch einen guten und gepflegten Eindruck machen, habe sich im Mauerwerk Schimmel breitgemacht und der Zustand der Gebäude sei allgemein sehr schlecht. „Selbst wenn alle Geschäftsräume und Wohnungen vermietet würden, wären die Unterhaltungskosten der Häuser erheblich höher als der Mieterlös“, schrieb RZ-Autor Jochen Tarrach.

Mediografie

Beate Au: Kreuzstraße: Feinkost und Tattoos – Kommen und Gehen in der Welt des Einzelhandels: Bummel durch eine City-Lage, in: Rhein-Zeitung vom 18. Januar 2017

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 18. Januar 2017