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Landgrafenbrücke Bad Neuenahr

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Die 33 Meter lange Landgrafenbrücke Bad Neuenahr, im Jahr 1901 erbaut, ist eine von 109 Brücken in Bad Neuenahr-Ahrweiler; die Landgrafenbrücke und 18 weitere davon führen über die Ahr. Allein in den Jahren 1872 bis 1907 wurden in Bad Neuenahr sechs Brücken über die Ahr gebaut, um die durch die Ahr getrennten Ursprungsdörfer des aufstrebenden Kurbads - Neuenahr, Beul, Wadenheim und Hemmessen - miteinander zu verbinden.


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Landgrafenbrücke - Heinz Grates.jpg
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Diese Info-Tafel wurde im Oktober 2013 an der Brücke angebracht.

Standort

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Sonstiges

Die 1901 erbaute Landgrafenbrücke ist dem Landgraf Alexander Friedrich von Hessen (* 25. Januar 1863 in Kopenhagen; † 25. März 1945 in Fronhausen (Lahn)) gewidmet, der Anfang des 20. Jahrhunderts, wie zuvor schon sein Vater Friedrich-Wilhelm von Hessen mehrfach vom holsteinischen Panker auf den Weg zur Kur nach Bad Neuenahr aufmachte. Eigentlich sollte er die neue Brücke am 28. Juli 1901 persönlich einweihen, kam aber erst im August 1901 nach Neuenahr, sprach sich dann aber „in den anerkennendsten und gnädigsten Worten“ über die neue Brücke aus. Und als Zeichen seiner Anerkennung schenkte er dem damaligen Kurdirektor Felix Rütten ein Paar große goldene Manschettenknöpfe.

Im Jahr 2007 ist sie durch eine ähnlich aussehende neue Brücke ersetzt worden. Im Dezember 2007 wurde die Verbindung zwischen den Bad Neuenahrer Ortsteilen Wadenheim und Beul von Pfarrerin Regina Meinhof und Pfarrer i.R. Heribert Hürter eingeweiht.

Nach mehr als 100 Jahren hielt die alte Brückke den Belastungen von mehr als 8000 Kraftfahrzeugen täglich nicht mehr Stand. Der Verkehr zum Freizeitbad TWIN, zur Spielbank Bad Neuenahr, zu den Ahr-Thermen, zum Staatlichen Are-Gymnasium Bad Neuenahr und zum Seniorenwohnstift Augustinum Bad Neuenahr verläuft nahezu ausschließlich über die Landgrafenbrücke.

Aus wirtschaftlichen Gründen kamen nur Abriss und Neubau in Frage. Die beiden Stahlbögen der 33,5 Meter langen Brücke wiegen jeweils 35 Tonnen. Die Fahrbahn ist 6,5 Meter breit. Einige historische Details der alten Ahr-Brücke leben in der neuen Stahlbogen-Konstruktion weiter: So wurden in den Neubau vier Kandelaber und Ziergeländer integriert.

Das Land beteiligte sich an den Kosten mit 1,25 Millionen Euro an den Gesamtkosten von rund zwei Millionen Euro. Weitere 480 000 Euro kostete die Radwegeunterführung, die auf der Nordseite unter der Brückenauffahrt verläuft. Dazu gab das Land ebenfalls einen Zuschuss von 65 Prozent und der Kreis von zehn Prozent.

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