Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH

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Logo der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft
Die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft hat ihren Sitz im ehemaligen Rathaus von Bad Neuenahr.

Die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH nahm zum 1. November 2021 ihre Arbeit auf. Hauptaufgabe der Gesellschaft ist es, die vom Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021 im Gebiet der Kreisstadt angerichteten Schäden zu beseitigen. Die Mammutaufgabe des Wiederaufbaus sei mit den gegebenen Strukturen einer kommunalen Stadtverwaltung nicht zu bewerkstelligen, argumentierte Bürgermeister Guido Orthen. Die neue Gesellschaft werde ihren Fokus auf die kommunale Infrastruktur legen. Dabei solle sie für die effiziente Planung und Steuerung der Projekte sorgen. „Sie arbeitet zwar organisatorisch vom Rathaus getrennt und selbstständig, jedoch immer und ausschließlich im Auftrag der Stadt und ihrer Gremien“, so Orthen weiter. Hermann-Josef Pelgrim wurde mit der Führung der Geschäfte beauftragt.[1]


Anschrift[Bearbeiten]

Hauptstraße 80 (Altes Rathaus Bad Neuenahr)

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Bad Neuenahr)

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Kontakt[Bearbeiten]

Geschäftsführer[Bearbeiten]

Hermann-Josef Pelgrim (seit 1. November 2021) und Herbert Wiemer (seit 1. Januar 2022)

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Maximilian Kranich, Referent der Geschäftsführung

Chronik[Bearbeiten]

Ein oder auch mehrere Geschäftsführer sind vorgesehen. Sie sollen der Gesellschafterversammlung sowie dem 15-köpfigen Aufsichtsrat unterstehen, der ehrenamtlich arbeiten soll, für geleistete Arbeit aber eine Aufwandsentschädigung erhält. 15 Personen gehören nach einem Beschluss des Stadtrats vom 22. November 2021 dem Aufsichtsrat an: Bürgermeister Guido Orthen als Vorsitzender und der Erste Beigeordnete Peter Diewald als stellvertretender Vorsitzender sowie von der CDU Christoph Kniel, Peter Terporten, Ralf Wershofen, Peter Ropertz, Klaus Schneider sowie Robert Schwerter-Stahl, von Bündnis 90/Die Grünen Wolfgang Schlagwein, Christoph Scheuer und Sarah Rößel, von der SPD Werner Kasel und Ursula Koll, von der FWG Alfred Förner und von der FDP Rolf Deißler.[2]

Es seien weit mehr als 1000 Maßnahmen, die die die Stadt und ihre Wiederaufbaugesellschaft in Angriff nehmen müssen, sagte Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen. Die Höhe der Schäden an der städtischen Infrastruktur bezifferte er mit 1,6 Milliarden Euro. Konkret solle die Gesellschaft mit der Übernahme folgender Maßnahmen beauftragt werden:[3]


Gestaltung des Quartiers „Innenstadt“ Bad Neuenahr mit ...


Quartier „Innenstadt Ahrweiler“ mit der Wiederherstellung von Ahrhutstraße, Niederhutstraße, Marktplatz, Altenbaustraße, Oberhutstraße, Blankartshof, Straße Auf der Rausch und den Parkplätzen am Ahrtor und am Niedertor sowie an der Plätzerstraße.

  • Wiederherstellung der Tennisplätze östlich des ehemaligen Freizeitbades „Twin“,
  • der Neubau der Kindertagesstätte St. Mauritius,
  • Neubau der Kindertagesstätte St. Pius und
  • Neubau der Kita Blandine-Merten-Haus,
  • Sanierung und Neubau der Grundschule Bad Neuenahr sowie
  • Wiederherstellung des Bürgerzentrums in Ahrweiler.
  • Wiederherstellung der Marktgarage Ahrweiler,
  • Neubau der Feuerwache Heppingen.
  • Wiederherstellung des Sportplatzgebäudes und
  • Wiederherstellung der Tribüne im Apollinarisstadion.

Mediografie[Bearbeiten]

Fußnoten

  1. Quelle: Pelgrim leitet Aufbau mit - Ehemaliger OB bekommt Aufgabe an der Ahr, in: Rhein-Zeitung vom 29. Oktober 2021, Titelseite
  2. Quelle: Jochen Tarrach: Aufbaugesellschaft: Der Aufsichtsrat steht - Personelle Weichenstellung für Kontrolle der neuen Tochtergesellschaft – Stadtrat billigt Jahresabschluss der Ahrtal-Werke, in: Rhein-Zeitung vom 25. November 2021
  3. Quelle: Victor Francke: Bad Neuenahr-Ahrweiler baut Ruinen wieder auf, in: General-Anzeiger vom 16. Dezember 2021