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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Ahrtor-Friedhof Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Der Ahrtor-Friedhof Ahrweiler wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert als „neuer Kirchhof vor den Toren der Stadt“ angelegt. Zahlreiche prominente Persönlichkeiten der Stadtgeschichte von Ahrweiler, militärische und zivile Kriegsopfer sowie Ordensangehörige der örtlichen Klöster fanden dort ihre letzte Ruhe. In einem Beitrag mit dem Titel Ein offenes Buch der Geschichte der Stadt in der Rhein-Zeitung vom 4. Februar 2017 hieß es: „Die vielen Grabmäler geben Zeugnis vom jeweiligen Zeitgeschmack seit dem frühen 19. Jahrhundert. Schlichte Basaltkreuze markieren die Gräber von in Ahrweiler umgekommenen Opfern der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert. Darunter Zivilisten sowie deutsche und nicht-deutsche Soldaten. Einflussreiche Bürger haben auf diesem Friedhof vor den Toren der Stadt teils prächtige Familiengrabstätten für ihre Verstorbenen erbaut. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges fielen im Dezember 1944 und am 29. Januar 1945 Bomben auf den Ahrtorfriedhof.“


Gräberfeld für die verstorbenen Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius". Im Hintergrund ist das Ahrtor zu sehen.
Grabstätte von Peter Joerres
Ruhestätte der Familie des Geheimen Sanitätsrats Dr. Karl von Ehrenwall
Am 13. November 2005 wurde auf dem Friedhof diese Gedenkstätte zur Erinnerung an den Bombenangriff auf Ahrweiler am 29. Januar 1945 eingeweiht.
„Den Toten der vertriebenen Deutschen zum Gedenken“

Lage

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Persönlichkeiten

Die folgenden bekannten Persönlichkeiten wurden auf dem Friedhof beigesetzt:

Chronik

Eine Untersuchung der alten Friedhofskapelle habe ergeben, dass eine wirtschaftlich vertretbare Sanierung nicht mehr möglich sei, berichtete die Rhein-Zeitung am 17. Juni 2016. „Nach konzeptionellen Überlegungen, was Bausubstanz und deren Verwertbarkeit, Bedeutung der Kapelle und deren veränderte Verwendung angeht, kristallisierte sich eine mögliche Neunutzung des Standortes als Kolumbarium (Urnenbegräbnisstätte) heraus“, hieß es in dem Bericht weiter. Darüber müssten die zuständigen politischen Gremien der Stadt aber noch diskutieren, sagte Bürgermeister Guido Orthen bei einer Einwohnerversammlung im Juni 2016. „Die überlieferte Friedhofskultur wird heute nicht mehr immer gelebt, deshalb müssen wir alternative Möglichkeiten entwickeln“, so Orthen weiter. Weit mehr als die Hälfte der Bestattungen seien heute Urnenbestattungen – für eine katholisch geprägte Gegend ein sehr hoher Anteil. Deshalb werde überlegt, auf den kommunalen Friedhöfen Weinbergs-Grabfelder anzulegen. Dort könnten, um einen Gedenkstein oder einen Rebstock herum, halbanonym Urnen der Verstorbenen bestattet werden.

Weitere Bilder

Alte Friedhofskapelle

Siehe auch

Bergfriedhof Ahrweiler

Mediografie

Weblink

denkmalprojekt.org: Kriegsgräber auf dem Friedhof Ahrweiler