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Kreissparkasse Ahrweiler

Ahr-Hochwasserkatastrophe am 21. Juli 1804

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Jean Nicolas Ponsart: Das Hochwasser der Ahr im Jahre 1804
Glocke der bei dem Hochwasser zerstörten Kapelle von Laach

Die Ahr-Hochwasserkatastrophe am 21. Juli 1804 forderte 63 Todesopfer und richtete schwere Verwüstungen an. So wurde zum Beispiel die Mühle Walporzheim vollständig weggeschwemmt.[1] Die St.-Antonius-Kapelle Green wurde vom Hochwasser fast komplett weggerissen. Von dem Dörfchen Laach ließ das Hochwasser nur wenig stehen: 15 Wohnhäuser und 20 Scheunen oder Ställe sowie Kapelle und Brücke wurden fortgeschwemmt. Sechs Wohnhäuser wurden sehr stark beschädigt. 14 Menschen kamen ums Leben, unter ihnen nach eine sechsköpfige Familie (Vater, Mutter und vier Kinder). Die Laacher Mühle wurde ebenfalls zerstört. Die Glocke aus der ehemaligen Kapelle wurde an einem Wohnhaus aufgehängt, wo sie noch heute hängt.[2]


Mediografie

Hans Frick: Das Hochwasser von 1804 im Kreis Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1955

Siehe auch

Fußnoten

  1. Quelle: Jakob Rausch: Ahrweiler besaß zwölf Mühlen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1965
  2. Quelle: Hans Frick: Das Hochwasser von 1804 im Kreis Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1955